Flugblatt: 0,97% Frechheit

Im dritten Verhandlungstermin am 11. April 2019 haben sich die Arbeitgeber mit uns über unsere Forderungen auseinandergesetzt. Vorausgegangen waren dieser Verhandlungs-runde Warnstreiks in zahlreichen Städten mit tausenden Teilnehmenden. Am Ende stunden-langer Verhandlungen gab es ein erstes völlig unzureichendes Gehaltsangebot.

Hier finden Sie unser Tarifinfo 04/2019 | 0,97 % Frechheit (pdf)

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Gewerkschaft,

    Ich bin schokiert über das Angebot der Arbeitgeberseite und die fehlende Bereitschaft auf die anderen Themen einzugehen. Noch unfairer finde ich den Vorschlag den Tarifes über 36 Monate abzuschließen. Wertschätzend sieht anders aus. Nach Abschluss des letzten Vertrages 2016 muss die Arbeitgeberseite auf die Arbeitnehmer zukommen. Wir können doch nicht immer zurückstecken, während sich Vorstände Millionen auszahlen.
    Lassen Sie sich nicht unterkriegen und bleiben Sie standhaft.

  2. Liebe Sandra Schmidt, danke für die Rückmeldung! „Die Gewerkschaft“, die sich nicht unterkriegen lassen soll, sind wir – die Mitglieder in Verdi, die sich haben in die Tarifkommission wählen lassen. Wir sind bei unseren Bemühungen aber auf alle angewiesen, die einen guten Tarifabschluss haben möchten. Egal, ob Gewerkschaftsmitglied oder nicht. Aufmunternde Worte allein reichen leider nicht: Gesicht zeigen, laut werden, Aktionen von ver.di begleiten, raus gehen. Das hilft! Vielleicht hast Du Dich ja schon an einem Streik beteiligt, vielleicht bist Du bereits Mitglied – das ist gut! Wenn nicht, würden wir uns sehr freuen, wenn Du uns bei der nächsten Aktion begleitest…. #tarifkommtvonaktiv…

  3. Was mich so richtig nervt ist aber auch Verdi. Warum immer die Prozente ? Da profitieren nur die Besserverdiener, warum sagt man nicht z.b 100€ netto für alle? Da hat jeder was von und die Bank kommt sogar noch besser weg da deutlich gespart wird. Ich bin in der Tarifgruppe 5 und würde sowas bevorzugen.

  4. Ohne einen höheren Organisationsgrad geht gar nichts. Dazu sollten bei den nächsten BR-Wählen solche KollegInnen unterstützt werden, die ihre Reputation als Betriebsrat mit de4 Werbung für Ver.di verbinden und auf Beteiligung der Belegschaft in ihrer Interssenvertretungsarbeit setzen.
    Von den Arbeitgebern „Wertschätzung“ zu verlangen ist naiv. Im gegenwärtigen Wirtschaftssystem besteht der Wert der Beschäftigten in ihrer Wertschöpfung abzüglich des Personalaufwands. Da gibts nichts zu schätzen. Da wird eiskalt gerechnet.

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