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  1. Ich schließe mich denen an, die sich für eine vernünftige Gehaltssteigerung aussprechen. Ich gehöre mit 51 Jahren nicht mehr zu den jungen und gerade deshalb spreche ich mich dafür aus. Wir zahlen seit Jahren weniger in die Rente ein, einfach weil die Gehälter kaum noch wachsen. Auch im Unternehmen wird Leistung nicht mehr entlohnt. Wenn man mehr will muss man einen qualifizierten Posten annehmen. Schade nur, dass davon nur eine begrenzte Anzahl vorhanden ist. Gleichzeitig wachsen ständig die Anforderungen. Es wird Zeit, dass sich das mal spürbar im Portemonnaie widerspiegelt. Meine Stimme dafür habt ihr. Dafür verzichte ich auch auf Gesundheitstage. Die gibt’s doch eh eher wieder auf dem Papier.

  2. nochmals, wozu die Entlastungstage…? eine faire nominale Tariferhöhung mit 24 Monaten Laufzeit ( 2 x 3% o.ä.) ist für die meisten AN wünschenswert. Solche Entlastungstage haben andere Branchen auch nicht! Laßt es daran nicht scheitern liebe Verdifreunde!!

  3. Ich kann vielen Vorrednern nur zustimmen. Die Forderungen sind vollkommen überzogen. Natürlich sollte eine spürbare Gehaltssteigerung endlich mal möglich sein, aber 6% auf 12 Monate geht wirklich nicht. 6% auf 24% (dafür von Anfang an) oder 4%+2% für 24 Monate, das wäre doch mal ein Angebot.
    Die Gesundheitstage sind ebenfalls ein Witz. Wir haben echt genügend Urlaubstage und in der Zeit nach Filialschließung bzw. Arbeitsende in den zentralen Bereichen finden sich wirklich genügend Zeit sich seiner Gesundheit zu widmen. Wer die nicht nutzt ist selber schuld.

  4. Hallo TimoF,
    vielen Dank für das Feedback.
    Nun heißt es für ALLE: Flagge zeigen bei den Aktionen Ende Juni!

  5. Zunächst mal vielen Dank an Verdi und alle Streikenden für den bisherigen Einsatz!

    Leider zeigt die Position der AG in der 4. Verhandlungsrunde, dass man nicht verstanden hat, worum es uns diesmal geht und wie ernst es uns ist. Aus meiner Sicht können nur massive Arbeitsniederlegungen hier ein Umdenken erreichen. Es bringt nichts, eine fünfte, sechste, siebte Runde zu vereinbaren in denen dann die AG jeweils mit lächerlichen Mini-Korrekturen kommen. In der Summe verlieren wir nur Zeit. Wenn wir wirklich etwas erreichen wollen, müssen alle Kollegen jetzt bereit sein, sich zu engagieren!!

    Gesundheitstage hin oder her, im Kern sollte es um eine spürbare Erhöhung der Gehälter gehen. Darüber hinaus halte ich perspektivisch eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit für wesentlich sinnvoller als punktuelle Ausgleichstage. Dort sollte man (spätestens in den nächsten Tarifverhandlungen) ansetzen.

    Was ich grundsätzlich nicht verstehe, ist die Informationspolitik von ver.di. Die letzte Verhandlungsrunde ist vor nunmehr 2 Wochen gescheitert. Es gibt keinen neuen Verhandlungstermin. Es gibt keinerlei Informationen, wie man mit dem „Angebot“ der Arbeitgeberseite umgehen wird, bzw. wann es endlich zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen kommt. Die Positionen der Beteiligten sind doch ganz offensichtlich klar. Warum dauert es dann so lange bis gehandelt wird? Im Hinblick auf die vereinbarten Leermonate in vergangenen Tarifverträgen läuft die Zeit ja eher gegen uns.

    Ich verstehe, dass in laufenden Verhandlungen nicht immer alles veröffentlicht werden kann, ein wenig Transparenz für die AN wäre dennoch wünschenswert.

    • Hallo Christian, wir haben uns gestern mit den Arbeitgebern auf den 3. Juli 2019 als 5. Verhandlungstermin geeinigt.
      In fast allen Bundesländern bereiten wir uns zur Zeit auf eine Arbeitskampfphase in den letzten beiden Juni Wochen vor.

  6. Wir haben nun den 04.06.
    Wenn es nicht bald zu einem neuen Tarifverhandlungstermin kommt und es bis zum 01.08 zu einer Einigung kommt, kommen wir mit einer 0 Runde raus.
    Was Natürlich Mega Super wäre… *ironie*
    Es wird langsam Zeit sich einig zu werden aus wenn die Arbeitnehmer Seite mit ihren Forderungen Einstecken muss.
    Wäre besser als mit 0 raus zu kommen.
    Und ist eigentlich immer noch kein neue Verhandlungstermin ausgemacht oder Streiktermine???

  7. Gibt es irgendetwas neues, wann es weitergeht?

    Oder muss jetzt erst gestreikt werden, damit die AG-Seite sich zu einem neuen Termin bereiterklärt?

  8. Gibt es schon einen neuen Streiktermin? Gibt es schon einen neuen Termin mit den AG?

    Welche Neuigkeiten gibt es? Bisher wurde nicht kommunziert wie es weiter geht!!!!

  9. Guten Tag,
    die letzte Runde ist nun 10 Tage her und man hört gar nix. Der Tarifvertrag ist seit Monaten ausgelaufen und man lässt sich alle Zeit der Welt, um dann weitere Nullmonate zuzulassen. Finde ich völlig unverständlich.

    Also wann geht’s nun weiter? Man fühlt sich als Mitarbeiter am Ende wieder verschaukelt, wenn es ab November 1,7% mehr gibt oder irgendetwas vergleichbares Lächerliches.

    Also zügig streiken und schnellstmöglich eine anständige Gehaltserhöhung für alle verhandeln.

  10. Gibt es eigentlich welche, die von der Deutschen Bank streiken?

    Arbeite direkt neben einer sehr großen Filiale in einer größeren Stadt. Da war aber von Streikenden nichts zu sehen. Ggf. scheint das einen Herrn von Rohr nicht sonderlich zu beeindrucken, wenn es bei der eigenen Bank trotzdem läuft.

    Zudem die Streikauswirkungen wohl für die breite Bevölkerung nicht gegeben sind.

    Wenn dei Zugführer streiken, ist das in allen Medien, weil keiner zur Arbeit kommt.

    Aber bei den Schalterngestellen….habe in den Nachrichten nicht mal eine Rentnerin gesehen, die sich beschwert hat, dass sie kein Geld einzahlen konnte.

  11. Vielen lieben Dank für euer tolles Engagement. 🙂

    Jetzt heißt es einfach durchhalten. Wir streiken auch mal länger als nur ein paar Tage. Entgegen der Meinungen hier finden meine Kollegen und ich die 6 Gesundheits- und Entlastungstage unglaublich wichtig!!!

    Der Stress hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Mehr Regularien, ständig wachsende Ziele und weniger Personal für einen größeren Kundenstamm. Viele Kollege arbeiten längst über dem Limit und nicht umsonst ist die Krankenquote in unserer Branche so hoch.

    Die Forderung nach mehr Gehalt ist natürlich auch verständlich. Allerdings wären uns die Entlastungstage wichtiger als das Geld. Gebt hier nicht nach!

  12. Ich bin auch der Ansicht, dass uns erstmal mit einer ordentlichen Gehaltsanpassung von mind. 3 % p.a. mehr geholfen ist als mit weiteren Gesundheitstagen. Wieder ein Abschluss mit 1,x % p.a. ist nicht akzeptabel. In anderen Branchen ist das auch möglich.

  13. Hallo werte Moderatoren, jetzt habe ich am 21.05. und gestern einen Beitrag geschrieben und dann die Meldung erhalten, der Beitrag befindet sich jetzt in der Moderation. Aber im Forum tauchen beide Beiträge nicht auf? Liegt das an der falschen Meinung (ich sehe weitere Streiks kritisch, da ich mich mit den Ziel Entlastungstage nicht identifizieren kann)?

  14. Das Gehaltsangebot der Arbeitgeber ist keinesfalls ausreichend!
    Jedoch habe ich massive Bauchschmerzen mit der Forderung nach 6 zusätzlichen „Entlastungstagen“. Diese Forderung ist bei 30 Urlaubstagen + 2 Bankfeiertagen etc. sowohl in meinem Familien- als auch Bekanntenkreis irgendwie nicht vermittelbar und führt zu Unverständnis. Ich selbst weis auch nicht, ob ich weitere Aktionen (Streiks) noch unterstützen sollte, wenn mir das Ziel irgendwie nicht klar ist. Sollten wir uns nicht auf das Machbare konzentrieren??? Ich habe in dieser Tarifrunde kein gutes Gefühl. Da führt uns Verdi in eine Auseinandersetzung, die wir gar nicht gewinnen können!

  15. Hallo Liebe Verdi-Kämpfer. Vielen Dank für euren tollen Einsatz! Und das stark bleiben!
    Wir sollten bei dieser Runde stark bleiben um endlich ein faires Ergebniss zu bekommen. Die letzten Jahre haben wir uns immer wieder auf die Angebote der AG eingelassen, die wirklich so schlecht waren und im Vergleich zu anderen Branchen sehr sehr weit hinten lagen.Ich finde eine reduzierte Wochenarbeitszeit bzw. die 6 Erholungstage zusätzlich eine sooo tolle Idee.Und würde mich so freuen, wenn das klappt.Wir merken ja selbst wie gut es uns tut, wenn wir mal einen tag frei haben und den kopf frei bekommen. In den niedrigen Tarifgruppen wie 6 und 7 bzw. im Privatkundenbereich verdient man nicht wirklich viel…und vielleicht wisst ihr es selbst, wie schwer es ist in eine höhrere TG zu kommen…man muss ständig mehr leisten und selbst dann kommt man nicht einfach so in eine bessere TG! Ihr kennt den Verkaufsdruck!!
    -Mich würde jetzt einfach interessieren: Wie geht es weiter? Haben die AG einen neuen Termin vereinbart? Wann fangen die Warnstreiks an? Möchtet ihr auch so schnell zu einem Tarifergebniss kommen? 01.08.19 ist ja bald…ich hoffe das es nicht noch länger dauert =( Aber vielen dank für euren tollen Einsatz bundesweit !

  16. Klausen… Seit wann haben wir die 36Std. Woche? ich arbeite seit Jahrzehnten 39 Stunden. Die Überstunden nicht mitgerechnet. Die Forderungen müssen immer höher sein, dann kann man sich irgendwo in der Mitte treffen. Das Gesetz in allen Verhandlungen 😉 Über die Steigerungen der Vorstandsgehälter entscheiden wir hier ja leider nicht.

  17. Sehe ich auch so. Die 6 % auf 2 x 3 % in zwei Jahren.

    Hier kann man ganz schön die bisherigen Forderung und die dann erzielten Abschlüsse 2019 im Vergleich anschauen:

    Forderungen:
    https://www.boeckler.de/wsi-tarifarchiv_117374.htm#

    Abschlüsse
    https://www.boeckler.de/wsi-tarifarchiv_117377.htm#cont_118972

    Also alles unter 2,5 % noch dieses Jahr PLUS Einmalzahlung für die bereits verlorenen Monate und nächstes Jahr nochmal 2,5 % wäre m. E. nicht tragbar.

    Aber wer weiß, wann die überhaupt wieder Terminieren….sehe da nichts vor den ganzen Bundes-Sommerferien. Die Erhöhung kommt dann wohl erst Anfang nächsten Jahres und dann hat man wieder ein Jahr verloren (mit 0,00).

    Was mich mal interessieren würde: Woher kommen überhaupt diese ominösen „Gesundheits- und Erholungstage“.

    Wahrscheinlich läuft es dann auf 4 Gesundheits-/Erholungstage und 1,5 % Gehalt raus.

    Keiner will die, aber die Verdi scheint ja beharrlich drauf zu pochen.

    Wieso?

    Ich hab bisher auch nichts finden können, dass es die in einer Branche bereits gibt.

    Böswillig könnte man fast meinen, die Verdi nutzt die Bänker als Testballon.

    Wenn schon die „Bürostuhlhenste“ ein bis zwei „Gesundheits-/Erholungstage“ kriegen, dann doch erst recht die Branchen, in denen körperlich stark gearbeitet wird….

  18. nmM. wären linear 3% ab 1.7.19 und weitere 3% ab 1.7.20 (Laufzeit 2 Jahre) ohne weitere Verdi-Forderungen die faire Antwort für eine Kompromissformel!

  19. Unter der Prämisse, dass man nun bis 67 arbeitet, haben Studierende ca. 40 Jahre Arbeit und Leute mit mittlerem Bildungsabschluss ca. 50 Jahre Arbeit vor sich. Die Hälfte hat man erst mit ca. 45 Jahren erreicht. Und aus meinem Leben kann ich berichten, dass es ein immenser Druck geworden ist und mir sind weitere Urlaubstage lieber als regionale Freizeit (die es hier nicht gibt). Behörden- und Arztgänge kann ich nicht durchführen, weil wir gerne von 8 bis 18 Uhr arbeiten. Und weder davor noch im Feierabend hat eine Behörde auf (nur 8-12 Uhr und an 2 Tagen 14-16 Uhr) bzw. ein Arzt. An alle unter 45-jährigen: Denkt mal an Euere zweite Lebenshälfte, wenn es um Entlastungstage geht …
    Und was die Bruttoerhöhung angeht: %-Steigerungen machen nur die Reichen reicher. Bitte erhöht jährlich um 150 Euro, dann kommen auch mehr junge Leute!
    Nach der Wirtschaftskrise dachten wir, die Manager werden etwas gebremst bei der Greif-in-die-Kasse-Mentalität. Aber wir wurden mal wieder getäuscht und jetzt sollte die Gewerkschaft hart bleiben. Lieber streiken. Viel mehr streiken. Es ist unser gegebenes Recht und es geht um uns und unsere Familien!!!

  20. 3% plus ist absolutes Muss. Bin seit 25 Jahren dabei und hab seit Jahren nur mickrige Tariferhöhungen gesehen. Immer wieder wird mit dem Umbruch der Branche, den regulatorischen Anforderungen und den niedrigen Zinsen argumentiert. Alles richtig. Aber wir sind immer noch Menschen (keine digitalen Kredit-Bots), die ihre Familien ernähren müssen und in einer deutschen Großstadt (oder Umgebung) kaum noch mit den Bankgehältern über die Runden kommen. Die Gehaltsabschlüsse anderer Branchen (die ebenfalls mit Umbrüchen zu kämpfen haben) haben gezeigt, dass es geht. 3% per annum für 3 Jahre (meinetwegen wenigstens für 2 Jahre) ist absolute Pflicht.

  21. Als Bankmitarbeiter habe ich nie „bezahlten Gesundheitstagen“ gefordert. Wieso ist das für ver.di so wichtig? Bitte konzentrieren Sie sich auf eine anständige Gehaltserhöhung.

  22. Ich empfinde die Gesundheits-/Entlastungstage grundsätzlich als eine gute Forderung von Ver.di. Wenn, wie zu erwarten, keine enorme Gehaltssteigerung drin ist, dann wenigstens eine Möglichkeit zur Verhandlung über solche nicht-monetären Anreize. Eine Verringerung der Wochenarbeitszeit könnte ich mir z.B. auch gut oder sogar noch besser vorstellen. Problem bei optionalen Entlastungstagen ist doch, dass sie in den wirklich belasteten Bereichen am Ende kaum eine*r nehmen wird. Wie viele AN nehmen denn ihren Bildungsurlaub?(wobei hier ja noch andere Faktoren eine Rolle spielen)

  23. Zu Urlaubsanspruch 30 Tage plus 2 Banktage (Heiligabend + Sylvester) sowie Wochenarbeitsstunden = Kommentar Klausen:
    Nach 22 Jahren in der Deutschen Bank Gruppe als Tarifangestellte bin ich jetzt im Vorruhestand (glücklicherweise nach vielen Jahren mit Überstunden, immer mehr Stress, jahrelang keine Gehaltserhöhungen nur die tariflichen Erhöhungen, früher mal kleiner Bonus/Wirtschaftskrise 2008 deutlich erniedrigt bzw. überhaupt nichts mehr, Burnouts, zum Ende wirklich krank geworden / Angebot 2017 AG wegen Personalabbau, jetzt keine Sondervergütungen mehr/extra Gehalt).
    Von 36 Wochenstunden haben WIR (Tarifangestellte und AT’s) jedenfalls geträumt, immer und jetzt noch 39 Wochenarbeitsstunden im Deutsche Bank Konzern (wir konnten Freizeit nehmen aus Gleitzeit, ges. verpflichtet jetzt auch für die unteren AT-Gruppen)!

    M. M. ist wichtig für die Tarifangestellten ist eine gute Tariferhöhung, aber auch für die älteren Kolleginnen/Kollegen die – wenn überhaupt die Chance erhalten – in den Vorruhestand entlassen wurden und von denen noch einige dazukommen werden (denn wir zählen jeden Cent monatlich, die Lebenshaltungskosten werden immer teurer, mehr Geld nur aus Tariferhöhung).

    Und wichtig sind die Auszubildenden: Freie Übungstage Prüfungsvorbereitung, Übernahmeverpflichtungen durch die Arbeitgeber. Die Jüngeren sind unsere Zukunft und die der Wirtschaft: die Alten mit ihrem jahrelangen Know How und Erfahrungen gehen und können meist nichts mehr weitergeben/jemanden einarbeiten – bei mir war’s ein Ruckzuck-Verfahren (Vertrag August/Mitte Sept. Resturlaub/VRS Oktober).

    Drücke dem Verdi-Team und uns allen die Daumen (und wer beten kann sollte dies tun 😉 !

  24. Für wann wir denn ein neuer Verhandlungstermin angepeilt?

    Ich befürchte, dass hier die „Sommerpause“ ggf. für eine länger Verzögerung sorgen könnte und vor Oktober nicht weiter/wieder verhandelt wird.

    Dann gibt es ggf. erst ab 01.01.2020 eine Erhöhung.

    Selbst wenn die dann bei 3 % wäre, wäre dann wieder ein Jahr mit einer „Null“ zu verzeichnen (und man hätte gleich die 1,7 % ab August nehmen können)

  25. Ich kann nicht nachvollziehen das eine Bruttogehalterhöhung mit einer Inflation die vom Netto getragen werden muss verglichen wird. Selbst Tarifangestellte haben nach Abzug der Steuern/Abgaben nur einen Rest von 50-70% der Bruttogehalterhöhung. Von daher ist das Arbeitgeberangebot ein Witz.

  26. Das Arbeitgeberangebot ist eine Frechheit! Und wird dann noch groß in der Presse verkauft, als „großes Entgegenkommen“.
    Gehaltssteigerung zwischen 2-3% p.a. sind absolut realistisch, liebe Arbeitgeber! Einige Gesundheitstage wären „nice to have“, sind m.E. aber nicht unbedingt erforderlich. Lieber eine 38-Stundenwoche (wie in vielen anderen Brachen auch) und eine ordentliche Gehaltssteigerung. Alternativ: Freizeitausgleich bzw. geringere Wochenarbeitszeit.
    Also: hart bleiben und den AG die Zähne zeigen!!

    • Hallo! Es wird weitere Streiks geben. Die Feinplanungen dazu laufen gerade. Zur Zeit versuchen wir mit den Arbeitgebern einen nächsten Verhandlungstermin zu vereinbaren, den wir dann bekannt geben.

  27. Ich bin auch der Meinung, dass man bei der Forderung nach den Entlastungstagen zurückziehen sollte, um ein ordentliches Gehaltsplus. (3% p.a.) zu erreichen.

  28. Wenn hier alle schreiben, das 30 Tage Urlaub ausreichen, dann hat Verdi ja eine richtig gute Verhandlungsposition mit den Arbeitgebern. Wenn die das lesen, warum sollten diese von ihrer Meinung abrücken. Bei den Metalern war es ja auch so, das die Mitarbeiter sich aussuchen konnten, 3,x% oder ein paar freie Tage. Das jetzige Angebot ist aber noch sehr weit weg von den Forderungen. Man hat halt nicht so eine Streikmacht wie zb die Lokführer

  29. Ich kann mich dem Großteil der Kommentaren hier anschießen. Der Fokus sollte von nun an auf einer angemessenen Gehaltserhöhung von ca. 3% p.a. liegen (dann auch gerne mit längerer Laufzeit als 12 Monaten). Mit 30 Urlaubstagen plus 2 Bankfeiertagen plus regionale geschenkte Freizeit (Im Rheinland bspw. Karneval) dürfen wir uns wahrlich nicht beschweren, daher halte ich die Forderung nach 6 zusätzlichen freien Tagen für übertrieben und nicht umsetzbar.

  30. Meines erachtens sind 6 WEITERE freie Tage zu den 30 Tagen Urlaub und bankfreien Tagen sehr unrealistisch. Dann viel lieber alles auf eine angemessene Gehaltssteigerung setzen. Im ersten Jahr 4% als “kleiner Ausgleich” zu all den Jahren, wo das missachtet wurde und ab dann kontinuierlich eine jährliche Steigerung von 3%

  31. Ich finde auch dass der Fokus auf eine vernünftigen Gehaltserhöhung liegen muss, hier besteht Nachholbedarf im Vergleich zu allen anderen Branchen was die Erhöhung angeht. Hier sollte eine 3,xx p.a. angestrebt werden.

    Zusätzliche Gesundheitstage braucht’s nicht, wir haben da eine gute Situation wie ich finde

    Was aber klar ist um was vernünftiges durchzusetzen müssen wir nochmal auf die Straße.

  32. Die Verdi-Forderungen belaufen sich inkl. der Gesundheitstage auf ca. 9 % für ein Jahr. Das ist schon eine Hausnummer und natürlich nicht realistisch. Das Angebot der Arbeitgeber ist ebenfalls nicht realistisch. Zumindest ein Inflationsausgleich muss da sein, das sind NETTO 2 %, d.h. Brutto mindestens 2,5 bis 3 % PRO JAHR. Wegen der geringen Steigerung in den letzten Jahren eher 3 %. Alles unter dem wäre eine krachende Niederlage für Verdi, insbesondere bei den Forderungen. Also bitte nicht als Tiger starten und als Bettvorleger enden.

  33. Das mit dem Abbruch ist aber wohl ein Schreibfehler ? Nach meiner Info am Streiktag ( 17.05. ) waren die Verhandlungen von Anfang an auf zwei Tage angesetzt. Da wirft man wegen eines lumpigen Angebotes nicht sofort das Handtuch….
    Wenn man beim Gehalt von beiden Seiten etwas nähme – die 36 Monate Laufzeit von der AG Seite und die 6 % von der AN Seite hätte man schon mal eine Basis. Dann kann man sich die 6 Entlastungstage ( sind so grob 2,5 % ) gegen einen Zuschlag auf die 6 % „abkaufen“ lassen und fertig.

    • Hallo Eric,

      nein, die Verhandlung war von Anfang an nur für einen Tag vorgesehen. Die Verhandlung begann am 20.05.2019 um 13:00 Uhr, sie dauerte bis 3:00 Uhr am nächsten Tag. Irgendwann ist in einer Tarifverhandlunge der Punkt erreicht, an dem -alleine auf dem Verhandlungsweg- keine weitere Annäherung mehr erreicht werden kann. So war das auch am Dienstag Morgen.
      Auch wenn mit Verhandlungsgeschick sicher noch das Eine oder das Andere erreicht werden kann: Gute Tarifergebnisse werden nicht am Verhandlungstisch erzielt, sondern durch unser gemeinsames und entschlossenes Eintreten für unsere Forderungen!

  34. Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das Augenmerk MUSS auf einer vernünftigen Gehaltserhöhung liegen. Freie Tage / Urlaub haben wir alle ausreichend. Darauf verzichten und 3% p.a. mit einer Laufzeit von 36 Monaten. Das wäre ein gutes Ergebnis!

  35. Das Angebot ist ja noch mehr eine Demütigung als gar kein Angebot. Hat ja fast schon Almosencharakter.

    Also unter 3 % für 13 % dürfte eigentlich nichts gehen

    Wen eine Statistik zur Entwicklung bzgl. Inflation und Reallohn der letzten 10 Jahre interessiert, kann sich mal das ansehen:

    https://abload.de/img/entwicklungb2kal.jpg

    Die Entwicklung im ÖD dürfte wohl der Standard sein. Konstant ein bisschen über Inflation/Reallohn und parallel verlaufend.

  36. Liebe Kollegen.
    Wir haben bei den letzten Streiks gezeigt: ‚Da geht noch was‘!
    Ich werde im Oktober 60 Jahre alt und ich habe am 14. Mai das erste Mal in meinem Leben gestreikt. Traut euch auch!
    Die Großverdiener auf der Arbeitgeberseite meinen wir haben Angst um unsere Arbeitsplätze und wir geben daher auch diesmal klein bei. Ja, wir haben Angst um unsere Arbeitsplätze. Aber Angst ist ein schlechter Ratgeber.
    Die Profite der Banken sind nicht schlecht, im Gegenteil! Das Problem ist die Gier des Managements.
    Ihr seit es wert mehr zu bekommen, ich bin es wert mehr zu bekommen und wir alle sind es wert mehr zu bekommen.
    Ich bin beim nächsten Streik dabei. Und Du?

  37. Das wichtigste ist endlich mal eine ordentliche Gehaltserhöhung.
    Mit den anderen Themen macht ihr unnötige Streitthemen auf.

  38. Hallo,bleiben Sie dieses Mal bitte hart in den Tarifverhandlungen . Das Angebot von Arbeitgeberseite ist unmoralisch und verwerflich. Ein Verhandlungsführer von Rohr kassiert über 3 Mio .€ im Jahr von der Deutschen Bank und will die Angestellten der Banken mit einer Gehaltssteigerung unterhalb der Inflation abspeisen. Fordern Sie dessen Rücktritt und kämpfen sie mit allen Mitteln um eine zeitgemäße Vergütung. Auch die letzten Jahre waren von Verzicht geprägt- jetzt ist Schluss. Benutzen sie die Presse und die anderen Medien für ihren Kampf um eine gerechte Entlohnung.

  39. Hallo, sehe ich ähnlich. Wir sind mit 30 Urlaubstagen gut bedient. Viel wichtiger ist jetzt endlich mal wieder eine faire Gehaltssteigerung im Rahmen des Bundesdurchschnitts. Wir Bankmitarbeiter hinken hier seit Jahren deutlich hinterher ! Also alle Anstrengungen hierauf bündeln !

  40. Die Gesundheitstage wären mir persönlich nicht so wichtig. Aber ich finde es gut das Verdi nicht auf dieses lächerliche Angebot des Arbeitgebers eingeht. Das betrifft im übrigens die Bedürfnisse von allen, den nach der Ausbildung möchte man ja auch neben der Übernahme ein entsprechendes Gehalt haben.

    Wie gesagt würde Verdi bei den Gesundheitstagen abrücken und dafür mehr Gehalt rausholen würde ich mich freuen.

  41. Also die von den AG angebotene Erhöhung über 36 Monate ist echt ein Witz. Vergleicht man das mit den Abschlüssen der anderen Branchen, der letzten Jahre, würden wir bei einer solchen Erhöhung viel zu sehr abgekoppelt.

    Während sich die Manager die Taschen voll machen, sollen die, die es mitunter erwirtschaften, mit einer Minierhöhung abgespeist werden.

    Und hier nun eine Diskussion anzustoßen, jung gegen alt, finde ich ehrlich gesagt nicht gut.

    Die Karten liegen auf dem Tisch. Und ich zähle mittlerweile auch zu denen, die ein paar zusätzliche Tage zur Eigenpflege sehr gut gebrauchen können. Bin seit 20 Jahren dabei und habe noch 27 Jahre bis zum Regelrentenalter vor mir.
    Und so eine Beschleunigung, wie in den letzten Jahren, muss ein wenig ausgebremst werden, bevor man völlig ausbrennt. Auch das kann nicht im Sinne der jungen Generation liegen.

    Die Jungen müssen natürlich sichere Zukunftsperspektiven entwickeln können. Hierzu zählt zum einen die Übernahme, diese möglichst unbefristet. Zudem versuchen die AG auf den Rücken der Jungen zu sparen. Hier geht es um die faire Eingruppierung und gehaltliche Entwicklung. Ansonsten entbrennt da eine nicht absehbare Schlammschlacht und Neiddebatte.

    Und die Erhöhungen sollten zumindest auch für die gewerkschaftlich organisierten ATler durchgesetzt werden.

    Wenn es sein muss, können wir ja mal unbefristet in den Streik treten, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen.

  42. Sorry, aber das mit den Entlastungs- und Gesundheitstagen versehe ich und alle meine Kollegen nicht (bei mindestens 30 Urlaubs- und 2 Bankfeiertagen). Monetär haben wir die letzten Jahre im Vergleich zu anderen Branchen schon erhebliche Zugeständnisse machen müssen. Warum wird nicht einfach ein vernünftiges Gehaltsplus von mindestens 3% p.a. (siehe öffentlicher Dienst) bei 12 Monate anvisiert. Denke das wäre den Arbeitgebern und den allermeisten Bankangestellten sehr gut vermittelbar.
    Sorry, aber mit euren Forderungen wieder einmal selbst ins Knie geschossen.

  43. Die Verdi-Forderungen sind wohl mehr als gerechfertigt! Man muss doch nur mal die Tarifabschlüsse anderer Branchen anschauen. Die Bahn hat bestimmt mehr Probleme zu stemmen als die Banken und trotzdem ist hier für z.B. die Lokomotivführer mehr drin gewesen. Wenn die Zeiten doch so schwierig sind für die Arbeitgeber der Bankenbranche, erchließen sich mir die hohen Gehälter der Manager in der Branche nicht. Die gesetzlichen Regularien und die Digitalisierung müssen doch die Mitarbeiter*innen in den Bankfilialen meistern.

    Bitte Verdi macht weiter so! Für einen gerechten Tarifabschluss und Entlastung am Arbeitsplatz (mit Entlastungs- und Gesundheitstagen!)

  44. die Branche hat doch schon mind. 30 Tage Jahresurlaub und die 36 Stundenwoche, also wozu noch mehr freie Tage?! Lineare Gehaltsaufbesserung für alle.
    Im übrigen würde ich heute bei einer Bank keine Ausbildung mehr anstreben oder dort arbeiten wollen….. (Pers. Meinung)

  45. Guten Tag,

    Was mich interessieren würde… ich lese nur die ganze Zeit von Gehaltserhöhung und Erholungstage… was ist mit all den Forderungen für die Auszubildende die hier standen… (https://tarifbewegung-banken.de/wp-content/uploads/2019/02/190226_verdi_Tarifrunde-Banken_Forderungen-Azubi-dual-Studierende.pdf)
    Ist das einzige was in Diskussion kam das sich die Arbeitsgeber zu einem Gespräch eingelassen haben das sie EVENTUELL (,,Die Arbeitgeber
    zeigen sich nunmehr gesprächsbereit zur Übernahme von Auszubildenden
    und zu einer Qualifizierungsregelung für alle Beschäftigten.„) Auszubildende Übernehmen? Ist alles andere direkt Abgelehnt worden oder überhaupt in Diskussion gekommen?
    Mir kommt es langsam so rüber das wieder nur die Bedürfnisse der ,,Älteren´´ in Vordergrund gerückt sind und der ,,kleineren„ nach hinten! Und das ärgert mich sehr!
    Eventuell liegt es auch daran das man aus einfach zu wenig von den Tarifverhandlungen erfährt, das nach 12 Stunden Diskussion nur ein so happiger Flyer/Artikel raus kam zeigt mir nur das das ganze viel zu undurchsichtig ist für einen Anhänger, man erfährt so gut wie nichts!
    (Bitte nicht falsch verstehen ist bin ein Unterstützer der Verdi aber dennoch ärgert mich das langsam)
    Und die Ehrholungstage sind aus meiner Sicht für einen normalen Bankangestellten wirklich zu viel verlangt!

    • Hallo Issam, die Ausbildungsthemen waren natürlich auch ein Schwerpunkt in den Verhandlungen. Die Arbeitgeberseite lehnt hier alle Forderungen, die zusätzlich Geld kosten, ab. Abgelehnt wird auch die Forderung nach zusätzlichen Prüfungsvorbereitungstagen. Schwerpunkt der Gespräche war in der vierten Verhandlungsrunde tatsächlich das Thema Übernahme. Hier haben wir lange daran gearbeitet haben, eine Lösungsidee zu entwickeln, die aber auch noch nicht geeint ist. Es ist nicht so, dass wir nicht transparent informieren. Es bewegt sich einfach tatsächlich nur sehr wenig in den Verhandlungen.

      Viele Grüße Dein ver.di Team

    • Hallo Issam, die Ausbildungsthemen waren natürlich auch ein Schwerpunkt in den Verhandlungen. Die Arbeitgeberseite lehnt hier alle Forderungen, die zusätzlich Geld kosten, ab. Abgelehnt wird auch die Forderung nach zusätzlichen Prüfungsvorbereitungstagen. Schwerpunkt der Gespräche war in der vierten Verhandlungsrunde tatsächlich das Thema Übernahme. Hier haben wir lange daran gearbeitet haben, eine Lösungsidee zu entwickeln, die aber auch noch nicht geeint ist. Es ist nicht so, dass wir nicht transparent informieren. Es bewegt sich einfach tatsächlich nur sehr wenig in den Verhandlungen.

      Viele Grüße Dein FiDi-Team

  46. warum noch zusätzliche freie Tage gefordert werden, erschliesst sich mir ehrlich gesagt,nicht!
    Anständiger Gehaltszuwachs (3%p.a) wäre meine Option. Gibt es nun die Schlichtung?

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