3. Streikwelle beginnt am 18. Juni in Niedersachsen, Bremen und Baden-Württemberg

Streiks in den Regionen Hannover, Bremen und Braunschweig!

„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten im Bankgewerbe in den Regionen Hannover, Bremen und Braunschweig zum dritten Mal zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Betroffen sind Commerzbank, Deutsche Bank, Deutsche Hypothekenbank, ING, LBS-Nord, NBank, NORD/LB, Sparkasse Bremen und UniCredit. ver.di rechnet insgesamt mit mindestens 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Kunden müssen mit geschlossenen Bankfilialen rechnen.“
Weitere Infos: https://nds-bremen.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++b7c5c436-90d4-11e9-accd-525400ff2b0e

14.03.2019 Streik in Hannover. Morgen wird die Sonne scheinen! Foto: Ina Niemerg

Bankenstreik in Baden-Württemberg Karlsruhe, Stuttgart, Heilbronn, Ludwigsburg, Schwäbisch Hall …

„Die Tarifrunde spitzt sich weiter zu: auch in der vierten Verhandlungsrunde war die Arbeitgeberseite zu keinem Angebot für die Beschäftigten der privaten und öffentlichen Banken bereit. Damit ist die Gefahr, dass es in diesem Jahr zu keinem Tarifabschluss kommt, deutlich gestiegen.
Deshalb rufen wir Beschäftigte der privaten und öffentlichen Banken am 18. und 19.6.2019 zum Streik auf.“
Weitere Infos: https://fidi-bawue.verdi.de/ueber-uns/banken/++co++cca03938-8d2b-11e9-a481-525400afa9cc

Streiks in Baden-Württtemberg am 18.06.2019; Zentrale Kundgebung in Ludwigsburg

Im Laufe der Woche folgen Arbeitskämpfe in Berlin, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hamburg, Schleswig-Holstein, und Nordrhein-Westfalen!
In der nächsten Woche geht es weiter in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen.

Wichtiger Hinweis:
Wenn Sie sich an Streiks beteiligen wollen, prüfen Sie bitte, ob Sie zu dem Personenkreis gehören der zur Teilnahme aufgerufen ist.
Wenn Sie sich unsicher sind, dann erkundigen Sie sich bei Ihren ver.di Ansprechpartner*innen in der Bank oder bei ihrer ver.di Geschäftsstelle vor Ort!

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Na dann mal viel Glück…nach den Pressemitteilungen zur letzten Streikrunde scheint das Drohpotential ja sehr überschaubar zu sein:

    „(…) Aufgrund eines Warnstreiks der Bankangestellten ist in Berlin jede zweite Sparkassen-Filiale geschlossen geblieben.
    (…) Nach Angaben des Arbeitgeberverbands des privaten Bankgewerbes (AVG Banken) waren die Auswirkungen für Kunden insgesamt überschaubar. In Berlin waren Kunden unter anderem der Commerzbank, der Deutschen Bank, Berliner Sparkasse, Investitionsbank Berlin und der Targo-Bank betroffen.
    (…)
    „Bislang sind die Einschränkungen äußerst gering, und wir gehen davon aus, dass das so bleibt“, sagte Carsten Rogge-Strang, Geschäftsführer Tarifpolitik beim AVG Banken. Auch nach Angaben eines Sprechers des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) gab es „keine nennenswerten Auswirkungen“ für Kunden.
    (…)
    Ein Sprecher der Commerzbank Berlin betonte, es habe nur geringe Auswirkungen für die Kunden gegeben. Allerdings mussten von den rund 60 Filialen drei kleinere am Freitag geschlossen bleiben. Die Filialen in Brandenburg seien alle geöffnet geblieben. Für Kunden der Investitionsbank des Landes Brandenburg gab es nach Angaben eines Sprechers keine Einschränkungen.“

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