Jetzt entscheiden die Mitglieder!

In der fünften Runde der Tarifverhandlungen für die rund 200.000 Beschäftigten bei privaten und öffentlichen Banken gibt es ein Verhandlungsergebnis. Die Entgelte für Bankbeschäftigte steigen in zwei Stufen um insgesamt 4,0 Prozent. (In der bisherigen Rechenweise in unseren Flugblättern erhöht sich die Vergütung durchschnittlich um 1,5 Prozent pro Jahr).

Wie geht es jetzt weiter?

Wir sprechen bewusst von einem Verhandlungsergebnis und noch nicht von einem Abschluss. Denn wir wissen, dass mit diesem Ergebnis einige zufrieden, andere aber auch nicht zufrieden sind.

Der Tarifkommission ist es wichtig, nach fünf Verhandlungsrunden und einem mehrere Monate anhaltenden Tarifkonflikt mit besonderer Härte an dieser Stelle die Mitglieder einzubeziehen. Denn ver.di ist eine Mitgliedsorganisation.
Bei uns entscheiden die Mitglieder. Die Tarifkommission hat sich daher entschieden, das Ergebnis zur Annahme zu empfehlen, um unseren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, über dieses Verhandlungsergebnis abzustimmen. Eine Ablehnung hätte dem Mitgliedervotum vorgegriffen und hätte zu einem Abbruch der Verhandlungen geführt. So liegt die Entscheidung jetzt bei unseren Mitgliedern, denn das Verhandlungsergebnis gilt vorbehaltlich der Zustimmung unserer Mitglieder.
Die Mitgliederbefragung wird in den kommenden Tagen starten und läuft bis zum 06. August. Danach wird die Tarifkommission abschließend über eine Annahme oder eine Ablehnung dieses Tarifergebnisses beraten. Bei einer Annahme des Verhandlungsergebnisses werden die Tarifsteigerungen dann ab September umgesetzt. Bei einer Ablehnung werden wir unsere Arbeitskampfmaßnahmen noch einmal sehr deutlich ausweiten müssen, um einen neuen Verhandlungstermin und ein besseres Ergebnis durchsetzen zu können.

Hier finden Sie unser aktuelles Flugblatt

Tarifinfo Juli 19

94 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Durch meinen Urlaub habe ich den Ende-Termin für die Abstimmung leider verpasst.
    Mitglied bin seit ca. 20 Jahren – Eine Einladung zu einer Befragung habe ich nie erhalten, weder per Mail noch per Post.
    Da bin ich aber kein Einzelfall.
    Die 65 % Zustimmung kann ich auch nicht nachvollziehen, da der Großteil der mir bekannten Mitglieder mit „NEIN“ stimmen wollten.

    Wie hoch war den die Beteiligung an der Befragung?

    • Stimmt nicht. Kurz zur Erläuterung: Das hier ist ein moderierter Kampagnenblog. Das heißt, dass die Beiträge durch die Moderatorer*innen freigegeben werden müssen. Das erfolgt in der Regel innerhalb weniger Minuten, kann aber auch einmal wenige Stunden dauern. Welche Ihrer Botschaften haben wir den Ihrer Meinung nach unterschlagen?

  2. Wenn man davon ausgeht, dass bis 24:00 Uhr Stimmen abgegeben werden konnten, ab heute früh ausgezählt wird und danach über das Ergebnis und die weitere Vorgehensweise beraten wird, werden wir vor heute Abend wohl nichts erfahren.

  3. Bin gespannt wann die Ablehnung bekannt gegeben wird, denn damit rechne ich. Nächste Tarifverhandlung dann im September / Oktober!? Also 9 bzw 10 0-Monate!? Dann müssen mindestens 3.0% rausspringen um das aufzuholen.

  4. @ Andreas
    Die Skala wird auch künftig für uns Banker so bleiben. Argumentativ wird das dann mit den evtl.Stellenkürzungen und der Digitalisierung in der Branche begründet. Kunden werden bzw. sind schon heute lebende Produkte und keine Dienstleistungsempfänger. Service und Beratung sind doch heutzutage Fremdwörter in einer Bank! Hier ist großes Potenzial…..

  5. wie lange dauert denn unsere Pseudo-Urabstimmung denn noch. Mit der langen Laufzeit (der Umfrage) macht man viel Kampfeswillen platt. Dolle Gewerkschaft!

  6. Wenn der liebe „ST“ schreibt dass sich das Lohnniveau in den Banken noch auf einem hohen Stand befindet und andere Zweige hier erst noch aufholen müssen und er daher den „Sprung“ von 2% akzeptiert, dann hat er entweder keine Ahnung oder den Knall nicht gehört. Das Lohnniveau derer, die im operativen Umfeld die Drecksarbeit leisten, ist eine Katastrophe, insbesondere dort, wo in GmbHs ausgelagert wird. Hier gilt es ganz besonders, für die Leute etwas zu tun. Hier befindet sich das Spielfeld für Ver.di, hier sind 2% ein Armutszeugnis und hier ist es eine Frechheit, den Mitgliedern vorzuschlagen, das Angebot anzunehmen und dann aus miesem Netto 1% monatlich abzubuchen.

  7. Hallo zusammen,

    wenn der Abschluss nun angenommen wird ( was ich nicht hoffe ), bekommen wir dann schon zum 1. September mehr Gehalt?

    Liebe grüße

  8. Im Vergleich zu anderen Abschlüssen in anderen Zweigen der Industrie ist das ein schlechter Scherz. Augenscheinlich sitzen bei Ver.di die falschen Verhandler am Tisch oder man kann es nicht besser, vielleicht aber hat man auch vor dem allseits bekannten AG-Verhandlungsführer einfach die Hosen voll.
    Eine Dummschwätzerei ist es, nun zu sagen, Ver.di besteht aus Mitgliedern, die man jetzt fragen muss, ob sie mit dem Erreichten und der Empfehlung einverstanden sind, um ein Alibi zu haben für die miserable gewerkschaftliche Vorarbeit. Habt ihr keine besseren Leute? Vertretet Ihr noch die Interessen der AN oder macht Ihr mittlerweile immer mehr auf Ausgleich mit sensibler Diplomatie? Das soll Kampf sein für monatlich 1% Brutto Eurer Mitglieder? Eine Lachnummer seid Ihr. Müsst Ihr nicht selbst lachen?
    Wenn das Ergebnis so bleibt, gibt es ein Mitglied weniger, denn für sowas zahle ich keine € 900 netto p.a.
    Ende der Durchsage

  9. Jetzt muss ich mich aber schon mal fragen… hier wird rauf und runter geschrieben dass jetzt die Mitglieder entscheiden; auf der anderen Seite kommunizieren sowohl die AG Seite als auch Herr von Rohr dass der Gehaltsabschluss (falls man diese mickrige Erhöhung unterhalb der Inflation überhaupt so nennen kann) bereits unter Dach und Fach ist und die Verreinbarungen umgesetzt werden.
    Mit Verlaub (und da verbietet mit mein Anstand das zu schreiben was ich wörtlich denke) komme ich mir hier in jeder Hinsicht verschaukelt vor.

  10. Liebes Verdi-Team …

    könnt Ihr denn schon sagen wieviel Prozent inzwischen in etwa teilgenommen haben? Oder in welche Richtung es bis dato geht?

    Schade dass so wenig informiert wird.

    • Liebe Tina,
      wir informieren ganz bewusst keine Zwischenstände um nicht etwa noch unentschlossene Kollegen*innen unbeabsichtigt zu beeinflussen. Wie bereits mitgeteilt, läuft die Befragung noch bis zum 06. August. Wir werden dann unmittelbar am 07. August über das Befragungsergebnis und die Entscheidung der Tarifkommission informieren.

  11. Eine Wasserstandsmeldung wäre mal interessant! Bekommt man überhaupt mal das Ergbenis vorgelegt oder wenigstens den Hinweis wann es genau fest steht?
    Finde es immer sehr merkwürdig, dass man bei sehr wichtigen Themen versucht mit Stillschweigen den Druck rauszunehmen. Und wenn keiner mehr nachfrägt ist der Tarifvertrag so angenommen :-).

  12. Bei uns hat man nicht 1 Wort über die Tarifverhandlungen verloren. Bin das einzige Verdi Mitglied in unserer Filiale. Hätte ich meine Kollegen nicht informiert, die Flugblätter ausgedruckt etc. Wüsste bei uns keiner das überhaupt Verhandlungen sind.

  13. Muss man sich wundern, dass nicht alle mit streiken wenn man auch nicht alle zum streik aufruft. Bin in einer großen Bank und habe bis heute nichts gehört. Da bekommt man das Gefühl, dass Verdi und meine Bank untereinander dealen. Das nenne ich sehr Arbeitgeber freundlich.

    Das Angebot ist der größte Witz. Es werden noch mehr Leute austreten und dann wird das Ergebnis noch viel schlechter werden. Ich kann nur sagen Ablehnen Ablehnen Ablehnen !!!

  14. Hallo Zusammen,

    ich würde mich freuen, wenn alle Ver.di-Mitglieder ein deutliches Signal der Ablehnung setzen 😉

    Ungeachtet dessen behauptet der AGV Banken und die Tarifgemeinschaft öffentlicher Banken vom VÖB, daß der Tarifvertrag bereits seine volle Wirkung durch die Zustimmung inkl. Unterzeichnung von dem Deutschen Bankangestellten-Verband (DBV) und der DHV entfaltet.

    Da stellt sich mir doch die Frage, ob ein Mitgliederentscheid der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) überhaupt noch etwas erreichen kann.

    Ich freue mich über Input.

    Gruß, Andreas M.

  15. Hallo Zusammen,

    ich würde mich freuen, wenn alle Ver.di-Mitglieder ein deutliches Signal der Ablehnung setzen 😉

    Ungeachtet dessen behauptet der AGV Banken (u.a. carsten.rogge-strang@agvbanken.de / Tel. 030- 59 00 112-74) und die Tarifgemeinschaft öffentlicher Banken vom VÖB (u.a. dominik.lamminger@voeb.de / Tel. 030- 81 92-162), daß der Tarifvertrag bereits seine volle Wirkung durch die Zustimmung inkl. Unterzeichnung von dem Deutschen Bankangestellten-Verband (DBV) und der DHV Die Berufsgewerkschaft entfaltet.

    Da stellt sich mir doch die Frage, ob ein Mitgliederentscheid der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) überhaupt noch etwas erreichen kann.

    Ich freue mich über Input.

    Gruß, Andreas M.

    https://www.agvbanken.de/AGVBanken/Presse/Pressemitteilungen/_Pressemitteilungen/190704_PM_Tarifabschluss-Bankgewerbe_final.pdf

  16. hallo Verdi Team…könnt ihr uns was zur Umfrage sagen? Wenn die Mehrheit also mehr als 50 Prozent dagegen stimmt…wird dann weiter gestreikt? Warum läuft die Umfrage denn solange???? Wie ist bisher das zwischenergebniss? Ich finde es so langgezogen…bis August die Umfrage zu starten, wenn danach noch ein AG Termin stattfinden soll?!!! Wir möchten alle einen schnellen guten abschluss!!!

    • Ja, wenn die Mehrheit sich gegen das Ergebnis ausspricht, dann kämpfen wir weiter. Die Befragung haben wir bewußt über 4 Wochen angelegt, weil wir gerade mitten in der Urlaubszeit sind und wir sicherstellen wollen, dass möglichst alle betroffenen Mitglieder an der Befragung teilnehmen können.
      Viele Grüße

      Jan Duscheck

  17. Ich habe das Gefühl, dass Verdi aufgrund fehlender Unterstützung der Arbeitnehmer ziemlich kleinlaut das „Angebot“ annehmen sollte. So wird uns weiter die Butter vom Brot genommen. Mich erschreckt, dass gerade die jungen Kollegen offensichtlich keine Streiklust verspüren – eigentlich haben die am meisten zu verlieren, wenn die Gehaltsentwicklung weiterhin so negativ verläuft wie in den letzten Jahren. Machen wir also Verdi keine Vorwürfe, sondern fassen wir uns an die eigenen Nasen: Wenn keine Streikbereitschaft, dann gibt es auch keine ordentlichen Abschlüsse. Übrigens bin ich aufgrund der Entwicklung und Enttäuschungen nach dem letzten Streik – nach rd. 30 Jahren in der Gewerkschaft – kein Gewerkschaftsmitglied mehr. Wenn aber weiter gekämpft werden sollte unterstütze ich auch diese Maßnahmen!

  18. So ein Schwachsinn wenn ihr das jetzt annehmt dann könnt ihr beim nächsten mal mit 1% zufrieden sein. Da greift dann niemand an, Träumer gibt es. Die Arbeitgeber lachen sich über euch kaputt. Lächerlich als ablehnen egal was rauskommt, setzt mal ein Zeichen gegen den Arbeitgeber !!!!!!

  19. Vorschlag zur Rechnung:
    7 * 1 Die Nullmonate jeweils Faktor 1 (keine Veränderung) (Februar bis August 2019)
    + 14 * 1,02 2% Erhöhung entspricht einem Faktor von 1,02 (September 2019 bis Oktober 2020)
    + 1 * 1,02 13. Monatsgehalt am 1.12.2019
    + 8 * (1,02 * 1,02) Basis der zweiten Erhöhung ist ja nicht 100% sondern 102%
    + 1 * (1,02 * 1,02) 13. Monatsgehalt am 1.12.2020
    / 31 „Durchschnitt“ über 31 Monatsgehälter
    = (7 + 14,28 + 1,02 + 8,3232 + 1,0404) / 31 = 31,6636 / 31 = 1,0214 (abgerundet)
    Das Volumen entspricht also einer einmaligen Erhöhung um 2,14 % zum 1.2.2019 bei 29 Monaten Laufzeit und zwei 13. Monatsgehältern.
    Die zweite Erhöhung bringt mehr, als wir durch die Nullmonate verlieren.

  20. Es ist selbstverständlich unbestritten, dass Pflegekräfte und Menschen in sozialen Berufen weitaus bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne verdient hätten. Aber dennoch stelle ich die Frage: Wem hilft denn ein schlechter Abschluss bei uns weiter? Warum vergleichen wir uns mit denen, den es schlechter geht? Das ist falsch verstandene Solidarität. Da haben weder wir noch die Pflegekräfte was davon. Nur Herr von Rohr – der lacht sich kaputt, dass unsere Real(!)einkommen seit 2016 und nun bis 2021 weiter sinken.

    Ich bin daher total dagegen, wie ein Bittsteller aufzutreten und gierig jeden Gehaltskrümel aufzusaugen, den uns die Arbeitgeber gütigerweise hinwerfen. Dann ganz ehrlich lieber gar keinen Abschluss. Was verlieren wir denn? Nichts! Eine lächerliche Gehaltserhöhung und freie Zeit für eine Vorsorgeuntersuchung. Ich sitze beim Arzt, dafür bleibt Arbeit liegen und ich muss sie später nacharbeiten. Das hilft mir exakt: nichts.
    Wenn es effektiv 2% wären, könnte man vielleicht noch Augen-zu-und-durch machen. Aber das haben wir 2016 schon gemacht.

    Die vielen Nullmonate und damit eine Erhöhung weit unter Inflation sind einfach eine Frechheit und inakzeptabel.

  21. @chris: Und auch für dich wäre sicher hilfreich auch mal der Realität in die Augen zu schauen
    1) Sind wir Schlecht organisiert
    2) stirbt die Bankenbranche
    3) verdienen wir im im Vergleich im
    Sozialen Berufen noch immer unverhältnismäßig gut
    4) wird hr v Rohr auch bei einem längeren Streik nicht mehr als 1 Prozent drauf legen warum auch, würde ich an deiner Stelle auch nicht tun
    Natürlich kannst du nun sagen wie kann man sagen das man immer noch mehr will – bin ja dabei das der Abschluss ne Katastrophe ist aber die Aussichten auf mehr sind diesmal nicht gegeben und deshalb bin ich auch dafür
    AbzuschlieSen und dann in 2 Jahren mit
    Einer guten Strategie (die wir jetzt leider nicht haben) zb Geldautomaten lahm legen, richtig anzugreifen

  22. @Stefan:
    „Manche die hier IMMER NOCH MEHR wollen…“ ist das wirklich dein Ernst?
    Wir reden hier von 2 x 2 % Gehaltserhöhung!
    In 29 Monaten!
    9 Leermonate!
    KEIN Inflationsausgleich!
    Alle weiteren Forderungen zu 95% vom Tisch!
    IMMER NOCH MEHR ???
    Was mich angeht: JA!!! DEFINITIV NOCH MEHR!

  23. Das hat nichts mit Gier oder Träumerei zu tun. Aber wenn die Erhöhung unter der Teuerungsrate bleibt, dann ist das Verhandlungsergebnis ein Verlust für die Arbeitnehmer! Das kann doch niemand annehmen. Zumindest sollte dem AN so viel Respekt entgegengebracht werden, dass die Inflationsrate inkl. der Nullmonate ausgeglichen wird … und das wäre etwas mehr als 2x 2%.

  24. @peter:
    Deinen Optimismus hätten wir hier gern alle ..überlege mal lieber über welche Dinge befinden Veränderungen in der Bankenlamdschaft in 3 Jahren noch verhandelt werden soll bei den ganzen Reduzierungen und Veränderungen. Nochmal die Banken sind ein aussterbendes Gewerbe und alle sollten mal überlegen ob die überzogenen Forderungen ,bei der schwachen gewerkschaftlichen Organisation, überhaupt möglich sind – aus diesem Grund rate ich allen lieber das anzunehmen und hier nicht einer Phantasie hinterher zu laufen

  25. Manche die hier immer noch mehr wollen sind echt Träumer – kommt mal in der Realität an – es werden wieder nur eine Handvoll über Wochen streiken und ein Zeichen setzen alles andere geht an der Realität vorbei !
    Meine Empfehlung: Nehmt die Kohle mit und schaut mal wie man bei nächsten mal die Geldautomaten lahm legt das ist das einzige was zieht und nicht ob Sparkasse klein köeckersdorf 3 Tage dicht macht

  26. Was soll denn das Geschimpfe über ver.di?
    Wer ist denn ver.di – das sind doch wir alle, die Mitglieder. Und leider leider sind wir immer noch viel zu wenig. Vielleicht sucht ihr mal die Verantwortung auf der anderen Seite des Tisches bei den Arbeitgebern und den entsandten Verhandlungsteilnehmern.
    Hier wurde nicht verhandelt, sondern einfach alles vom Tisch gefegt, frei nach dem Motto „Nein, das wollen wir nicht“. Soziale Verantwortung und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern scheint heutzutage – zumindest im Bankensektor – nicht mehr in zu sein.

  27. Redet doch nicht immer von 2 %, was ist mit den NULLMONATEN ??!

    Das war geschickt von dem Arbeitgeberverband und Verdi eingeleitet.

    Lehnt das Angebot ab !!!

  28. Wozu eigentlich noch VERDI? Bei der nächsten Tarifrunde wird dann hauptsächlich über tarifliche Lohnkürzungen verhandelt. Wünsche allen viel Erfolg..

  29. Außerdem was für 2 %. Was ist mit den Nullmonaten ???!

    Das war mir klar, dass viele wieder nur an die 2 denken. Sehr geschickt vom Arbeitgeber und Verdi gemacht.

  30. @Caro aufeinmal wundert man sich warum die Erhöhung nicht kommt. Erstmal nachdenken. Wenn man Angebot jetzt annimmt, dann gibt es beim nächsten mal weniger als die 2 %, da Bänker ja alles annehmen und sich nicht wehren. Der nächste Arbeitskampf ist bereits schon verloren….vielleicht mal an die Arbeitgeberargumente beim nächsten mal denken, Ich sage nur Kündigungsschutz, kosten den Arbeitgeber nichts aber dafür gibt es keine Erhöhung. Dann können Sie uns Ihre „Kollegen“ ja wieder einknicken.

    Ich kann nur allem empfehlen es abzulehnen. Bei mir in der Bank gilt die Aussage, lieber gar nichts annehmen als so ein schlechtes Angebot. Der Arbeitgeber kommt einem nochmal entgegen wenn man das Angebot ablehnt. Das liegt alles schon in der Schublade nur rausholen muss man es ja nicht.

  31. Ich versteh das nicht. Wieso nutzt man nicht jetzt schon die Zeit?

    2017 bei der Postbank hat es wohl nach einem schlechten AG Angebot eine Umfrage gegeben und über 98 % hatten sich dafür ausgesprochen unbefristet zu .

    Alleine diese Ankündigung hatte dazu geführt, dass die AG Seite von sich aus nochmal kurzfristig nachgelegt und ein besserer Abschluss erteilt werden konnte.

    Das ging glaub ich innerhalb von 2 Wochen. Ergebnis waren dann mehr % und rückwirkende Erhöhung.

    Also wieso nicht her die Befragung um den Punkt ergänzen, ob man unbefrister Streiken soll?

    Falls sowohl die Neuverhandlung gewünscht wird und sich die Mehrzahl für unbefristete Streiks aussprechen, dürfte das ggf. Druck auf die AG Seite ausüben.

  32. @jetzt erst recht und Peter:
    Ihr seid echt Träumer – kommt mal in der Realität an – es werden wieder nur eine Handvoll über Wochen streiken und ein Zeichen setzen alles andere geht an der Realität vorbei !
    Meine Empfehlung: Nehmt die Kohle mit und schaut mal wie man bei nächsten mal die Geldautomaten lahm legt das ist das einzige was zieht und nicht ob Sparkasse klein köeckersdorf 3 Tage dicht macht

  33. Bei uns wundern sich alle seit warum es seit Tagen keinen offiziellen Abschluss und die neuen Tariftabellen und nun erfahren wir das es nochmal ne Abstimmung gibt und wie weitere Monate auf eine Anpassung warten müssen – nicht euer Ernst, oder !? Wofür für 0,3 Prozent mehr und dafür ein komplettes nulljahr in 2019 !? Denkt auch mal an die Menschen die das Geld nötig haben und versucht ihr nicht ein Exempel auf unserem Rücken auszutragen – ich nehm lieber das Geld und dann hat man 2 Jahre Zeit auf einen sinnvollen Arbeitskampf mit guter Strategie und ohne diese ganzen maßlosen Forderungen nach 6 gesundsheitstagen die eh keiner braucht

  34. @Peter: dann hoffe ich das die meisten bei euch auch genug sind – bei uns ist die Stimmung auch nicht gerade nach Fortsetzung des Streiks – gerade wenn man die Konjunktur Daten und den Abbau bei der Deutschen Bank sieht, sagen hier alle Kollegen das die 2 Prozent zwar schlecht aber ok sind

  35. Bis jetzt nur Feedback bekommen, dass man bereit ist weiterhin für einen besseren Abschluss zu kämpfen. Die meisten Mitglieder bei und lehnen den Abschluss ab!

  36. Nochmal kurz ein Blitzlicht zur Stimmung hier in meiner Bank – hier hat niemand nochmal Bock zu streiken weil alle nach 5 Runden sagen bringt doch jetzt eh nichts mehr nun wieder Wochen und Monate in den Arbeitskampf zu ziehen bei den geringen Erfolgsaussichten

  37. Eigentlich wollte ich ja nix mehr dazu schreiben, aber wenn man heute
    bei n-tv liest, dass die drei scheidenden DeuBa-Vorstände 26 Mio (!) Abfindung bekommen und ihr 2% Almosen bekommen sollt, schwillt mir der Kamm. Das kann es ja wohl nicht sein.
    Was mich auch wundert: Nach den ersten vier Runden gab es immer ein Video von Herrn Meister mit vollmundigen Kampfansagen auf dieser Seite. Und nun nach der haushohen Niederlage? Schnell und wortlos weg „in die Kabine“?

  38. Was ist denn mit den anderen Verhandlungspunkten?
    Stehen diese noch auf dem Plan oder was ist dazu verhandelt worden?
    Das Gehalt ist für mcih schon der wichtigste Punkt und nicht ausreichend, würde dennoch gerne auch was zum Verhandlungsstand der anderen Punkte erfahren.

  39. Und vor allem stehen die Ferien und somit die Urlaubszeit vor der Tür. Damit kann man genau wie mit dem italienischen Streik am Brückentag mehr aus wenig machen💪👍😡

  40. Jeder mal für sich nachdenken. Das was Christian sagt ist nämlich der Nagel auf dem Kopf. Wir / Ver.Di ist angetreten mit dem klaren Ziel ein Debakel wie beim letzten Abschluss nicht zu wiederholen. Was haben wir, das gleiche wie beim letzten Mal. Wenn wir (Mitgliederentscheid) dass jetzt durchwinken, sind die nächsten Tarifverhandlungen vorprogrammiert. Herr v. R. spricht ja jetzt schon von verständnisvoller Zusammenarbeit…… HALLOOOOOOO GEHTS NOCH???

    Zwischen den Zeilen steht da, mit den Bankern können wir es machen. Die streiken in kleiner Zahl mal ein bisschen und fallen dann um, bzw. nehmen was man Ihnen serviert.

    Das Lob an die Verhandlungsführung ist völlig richtig. In Zeiten wo Medien nur über Bankenskandale sprechen, wird kein Pro-Argument für streikende Banker gedruckt werden. Das passt nicht zum Medienbild. Auch wenn wir Wissen, das wir nicht Subprime zu verantworten haben, das Bild ist immer noch da draußen verankert, daher wird es keine mediale Unterstützung geben. Aber ein Zeichen könnte durchaus eine Ablehnung und im Anschluss ein Bundesweiter gleichzeitiger mehrtägiger Streik sein. Dann können auch nicht andere Standorte die „vermeintlich Kleine Zahl“ der Streikenden abfedern.

    Ich bleibe bei meinem Nein!

  41. Vielleicht entsprechen die gebotenen 4 % auf diese Laufzeit verteilt nicht der Inflationsbelastung – allerdings sollte man dabei auch nicht vergessen, dass sich das Bankgewerbe insgesamt auf einem hohen Lohnniveau befindet im Vergleich zu anderen Branchen, die noch aufholen müssen. Natürlich geht immer „mehr“, aber evtl. sollte man dieses Angebot jetzt annehmen, da ich persönlich einen Sprung mit 2 % ab September gut finde.

  42. das ist wieder genau die gleiche Verar… wie letztes mal, weit unter der Inflationsrate und die weiteren wichtigen Themen wurden vernachlässigt.
    So gibt es keine neuen MItglieder, so werden die treuen alten verscheucht.

  43. Denke es wird jetzt endlich mal Zeit, dass die Befragung online geht. Denke jeder von uns hatte in der Zwischenzeit genug Zeit um drüber zu schlafen.

  44. Die Frage ist doch, was hatte Verdi mehr rausholen können, wenn keiner streikt bzw. das keine Auswirkung hat.

    Gestern gross bei Bild: „Verdi legt komplette Innenstadt lahm“ (Streik des öffentlichen Nahverkehr in München).

    Das einzige was man zu den Streiks der Banker lesen konnte war, dass diese keine Auswirkungen hatten.

    Das wird sich wohl beim nächsten Mal sich nicht ändern.

    Ausser man, wie schon öfter vorgeschlagen, nimmt die Geldautomaten von Netz.

    Aber wer kann das machen? Wahrscheinlich ITler, dir nicht zum Bankenpersonal gehören.

  45. Hier eine Gratulation an Herrn Meister auszusprechen ist doch eine Unverschämtheit. Sowohl Herr Meister als auch Herr Duschek sollten sofort freiwillig ihren Hut nehmen. Warum hört man von diesen Herren nichts im Fernsehen und Radio- bei allen anderen Tarifverhandlungen wird die Presse und die Medien von den Gewerkschaften genutzt ihre Ziele zu verfolgen und zu erreichen.
    Nur bei den Banken hört man nichts- sieht man nichts und erreicht man nichts.
    Fazit: Wir fühlen uns verarscht und vor allem nicht vertreten.

  46. Zunächst mal: Gratulation an Herrn Meister und sein Team. (Ich meine das tatsächlich so). Ohne den Verlauf der Gespräche zu kennen, nehme ich dennoch an, dass das erzielte Ergebnis gegenüber den Arbeitgebern das Optimum war oder zumindest nah dran.
    Eine tatsächlich wertschätzende Gehaltserhöhung ist momentan einfach nicht erreichbar. Eher hätte die AG-Seite die Verhandlungen scheitern lassen oder weiter endlos in die Länge gezogen.
    Das aktuelle Vorgehen, also den Mitgliedern den zum gegenwärtigen Zeitpunkt bestmöglichen Deal zur Abstimmung vorzulegen, ist naheliegend.
    Lehnen die Mitglieder den Vorschlag (möglichst deutlich) ab, kann das Verhandlungsteam mit einem klaren Auftrag weitere Schritte beraten und ggf. umfassende Arbeitskampfmaßnahmen beschließen. Voraussetzung wäre jedoch eine deutlich größere Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen sich zu beteiligen!
    Stimmen die Mitglieder zu, bekommen wir den Tarifvertrag den wir dann auch so verdient haben.
    Unsere Entscheidung.
    Es sollten jedoch alle 2 Dinge bedenken.
    Erstens muss sich jeder im klaren sein, was die AG-Seite hier wieder holt tut: sie reduziert unsere Gehälter! Eine Erhöhung unterhalb der Inflation bedeutet IMMER einen Reallohnverlust. So war es in den letzten 3 Jahren und so soll es in den (fast) nächsten 3 Jahren sein.
    Zweitens sollte jeder auch sehen, was eine Zustimmung jetzt bedeuten würde. Die AG-Seite wird mehr denn je zu der Überzeugung gelangen, dass wir alles mit uns machen lassen. Es geht dabei vor allem auch um kommende Tarifrunden. Zudem wird durch die (berechtigte) Verärgerung über das bisher erzielte Ergebnis die Gewerkschaft nochmal geschwächt, wenn Mitglieder aus Frust austreten. Die Abswärtsspirale wird sich dann immer weiter drehen, bis vielleicht doch irgendwann allen klar wird, worum es geht.
    Ich werde daher gegen den Vorschlag stimmen und rufe alle Mitglieder und Nichtmitglieder auf sich bei weiteren Arbeitskampfmaßnahmen zu beteiligen und diesbezüglich auch auf ihre nicht organisierten Kollegen einzuwirken.
    Wenn wir wirklich etwas erreichen wollen, wird es nur gemeinsam gehen.

  47. Einfach mal nachdenken, wenn das Angebot angenommen wird, weiss der Arbeitgeber doch nur, dass er mit uns machen kann was er will. Ich verzichte sogar auf die Erhöhung um zu zeigen ich mache nicht alles mit. Ich werde das Angebot ablehnen und empfehle es mir nachzumachen.

  48. Ich bin immer wieder fasziniert, wenn argumentiert wird mit der Hoffnungslosigkeit. Es geht doch schon gar nicht mehr um 0,2% hin oder her. Sondern viel mehr um die Glaubwürdigkeit einer Gewerkschaft. Sollen wir immer nach der 4 oder 5 Verhandlungsrunde sagen „mei mehr war nicht drin“ oder den nächsten Schritt gehen?
    Hat eine einzige Sparkasse nach dem letzten Tarifabschluss TVÖD pleite gemacht ?
    Selbst im Worst Case werden die Arbeitgeber eine gewisse Tarifsteigerung freiwillig den Häusern auszahlen um die Eintritte in Ver.di zu verhindern. Ich werde dagegen stimmen….

  49. Was erwartet ihr denn alle hier bei den Rahmenbedingungen !? Und mal im Ernst denkt Ihr allen Ernstes darüber nach 1-2 Wochen am Stück zu streiken und wieviele würde da mitziehen !? Aus meiner Sicht ist der Abschluss auch nicht perfekt aber werde zustimmen, da ich nicht damit rechne das es nach Monaten viel mehr als 1 Prozent mehr gibt und da passt in- und Output nicht im
    Ansatz, also überlegt mal alle ob weitere Monate im Arbeitskampf bei den Aussichten sinnvoll sind

  50. Für mich als Genobanker wird es erst im August interessant, da dieser Abschluss nicht für uns zählt. Daher steht es mir auch nicht zu, euch einen Ratschlag annehmen/ablehnen zu geben.

    Der nun avisierte massive Stellenabbau bei der DeuBa zeigt aber auch ganz klar, dass der „Gehaltsverzicht“ von 2016 und der aktuelle Gehaltsverzicht Herrn von Rohr nicht dazu veranlasst, als Gegenleistung auch nur einen Arbeitsplatz mehr zu sichern. Zum Gehaltsverzicht gibt’s den Stellenabbau noch obendrauf. Hier ist jeglicher Anstand in der Chefetage verloren gegangen.

    Ob in einer weiteren Runde aber wirklich mehr Leute auf die Straße gehen und auch mehr Euros dabei rauskommen, bezweifle ich nachdem bisher weder beim Gehalt noch bei den Nebenforderungen irgendein nennenswerter Erfolg erzielt werden konnte.

  51. Nach der Entwicklung bei der Deutschen Bank ist meine Wut einer tiefen Traurigkeit gewichen. Der Bankensektor geht vor die Hunde. Ich glaube jetzt nicht mehr, dass wir da noch was rauskitzeln können. Nehmen wir die 4 Prozent und gut ist es!
    In 3 Jahren werden wir sehen, ob der Strukturwandel erfolgreich war.

  52. Wie geht es denn bei einem „Nein“ weiter?

    Da ist ja schonmal August. Vor Oktober/November dürfte es dann mit Verhandlungen auch nicht weiter gehen.

    Da ist das Null-Jahr ja schon vorprogrammiert. Und was man so zu den geplanten Stellenabbau im Bankensektor hört, scheint die Verhandlungsposition nicht gerade zu verbessern.

    Was mich einfach erheblich stört, unabhängig des nicht erfolgtrn Inflationsausgleiches.

    Die Rente wird ja auch immer weniger.

    Bsp. Ein Rentenpunkt waren vor 5 Jahren 2.800. Jetzt 3.200.

    Durch die Tarifabschlüsse der Bänker erhält derjenige, der vor 5 Jahren 2.800 (also einen Rentenpunkt) hatte jetzt nur noch knapp über 3.000.

    Das heisst keinen vollen Rentenpunkt mehr…es wird nicht mal mehr der Status quo erhalten.

    Und da sich die Ermittlung des Rentenpunktes am Durchschnittseinkommen ermittelt dürften die Bänker aufgrund der anderen sehr guten Tarifabschlüsse noch weiter zurückfallen.

  53. Also diesen Abschluss muss man nicht machen. Selbst wenn nicht mehr oder nichts rauskommt.
    Jetzt Zeichen setzen. Sowohl Arbeitgeber als auch den Kollegen die nicht aktiv waren. Nur wenn es schmerzt rührt sich was.
    Und mich hauen die paar Euro die wir mit diesem Abschluss bekommen würden NETTO nicht vom Hocker. Ohne werde ich auch nicht ärmer.

  54. Ja, auch ich habe nochmals meine Gedanken sortiert und muss sagen… Nein danke. Diesen Abschluss könnt ihr in die Tonne kloppen.
    Da bleiben wir uns lieber treu und lehnen ab. Wenn dann die 98% nicht Streikenden plötzlich gar keine Lohnerhöhung bekommen werden die schön große Augen machen, weil der Mitnahmeeffekt plötzlich nicht mehr greift.
    Wir müssen daher nicht nur den Arbeitgebern ein Zeichen setzen, sondern den Kollegen die nicht aktiv sind und waren ebenfalls.
    Sonst greifen die Argumente derer weiterhin…. Macht ihr das mal, für was streiken, warum in die Gewerkschaft… Nur so geht das.

  55. Ich selbst werde von diesem Ergebnis nicht „profitieren“… arbeite bei einer Genossenschaftsbank… da wird das Angebot vermutlich noch bescheidener ausfallen. Ich betrachte dieses Ergebnis trotzdem als Frechheit!! 1.5% im Schnitt und schon wieder eine Laufzeit von 29 Monaten… wenn ich mit abstimmen dürfte käme von mir ein klares NEIN zu diesem Abschluss!

  56. Wenn man ehrlich ist müsste man erst annehmen wenn wenigstens 3 Prozent pro Jahr auf mindestens 3 Jahre also 9 Prozent drauf steht plus Sonderzahlung von 500 Euro für die ersten 9 Monate – nur leider wird das niemals was auch wenn wir ablehnen und die nächsten Monate weiterstreinen da Hr v Rohr uns auslacht dem ist doch egal ob 300 Leute auf und abgehen oder eine kleine Filiale mal einen Tag dicht macht insofern werde ich auch annehmen

  57. Wenn man ehrlich ist müsste man erst annehmen wenn wenigstens 3 Prozent pro Jahr auf mindestens 3 Jahre also 9 Prozent drauf steht plus Sonderzahlung von 500 Euro für die ersten 9 Monate – nur leider wird das niemals was auch wenn wir ablehnen und die nächsten Monate weiterstreinen da Hr v Rohr uns auslacht dem ist doch egal ob 300 Leute auf und abgehen oder eine kleine Filiale mal einen Tag dicht macht insofern werde ich auch annehmen

  58. Werde auch annehmen obwohl das Angebot schlecht ist aber glaube nicbt, dass ein erneuter Streik den Verlust der weiteren Monate ohne Abschluss wieder reinholt

  59. Dieser Abschluss bleibt deutlich hinter einem Inflationsausgleich zurück.
    Unterhalb des verteilungsneutralen Spielraums ist ein Abschluss ein Griff in die „AN-Kasse“. Ein Offenbarungseid für eine Gewerkschaft. Aufgrund der Wirkung auf andere Verhandlung hoffe ich auf den Mut der Mitglieder in den Banken Nein zu sagen.

  60. So lange sich der größte Teil zurück lehnt und nichts macht (die machen das schon) sind das die Ergebnisse die man bekommt; wenn überhaupt!

  61. Ich bin vom Abschluss enttäuscht. Auf den Kundgebungen wurde immer wieder betont, dass es einen Abschluss wie zuletzt nicht gibt. Ich werde gegen die Vereinbarung stimmen und und empfehle es auch allen anderen.

  62. Auch bei nochmaligem drüber Schlafen und Nachdenken. Ich empfinde das Angebot als Frechheit und werde bei der Befragung ablehnen. Ich gehe gerne wieder mit auf die Straße und versuche (wie bisher auch) alles zu mobilisieren was nicht bei 2 abgetaucht ist. Aber weiterer Reallohnverlust und erneut die lange Laufzeit bei Nullmonaten gehen einfach gar nicht.

  63. Dafür das 98% der Bankangestelten in dieser Tarifrunde passiv waren und sich an keiner einzige. Aktion beteiligt haben ist dies ein wirklich guter Abschluss.
    Dankeschön an die 2% der Banker die diesen Tarifvertrag erfolgreich verteidigt haben.

  64. Mehrere Nullmonate und dann 2×2% über 29 Monate.
    Kommt am Ende 4% über 3 Jahre raus.

    => gibt 1,3% pro Jahr, womit man wieder einen starken Reallohnverlust hätte.
    Und dann behaupten manche, ob man 1% mehr hätte macht auch nicht viel aus.
    Dann rechne das mal über 10 Jahre lang 1% Erhöhung vs. 10 Jahre lang 2% Erhöhung und schon hätte man bei 4000 Grundgehalt im ersten Fall gute 4400 und im zweiten Fall gute 4800

  65. Mal ganz ehrlich wenn es jetzt keine starke Gehaltserhöhung gibt, dann sieht es beim nächsten mal wirklich schlecht aus. Jeder vergisst, dass dann der Kündigungsschutz für Bankangestellte ausläuft, naja ein super Argument um die Gehaltssteigerung niedrig zu halten. Wie bereits beim letzten mal und ich glaube man würde mehr Leute dazu bekommen. Lehnt das Angebot ab !

  66. Der monetäre Unterschied zwischen 2% und 3% ist netto jetzt nicht so dramatisch. Damit könnte man noch leben.
    Was mich massiv stört, sind die 9 Leermonate in 2019 und dass die zweite 2%-Stufe erst nach 14 statt 12 Monaten kommt, also effektiv nochmal 2 Leermonate in 2020 zusätzlich.
    Und die Vorsorgeuntersuchung, naja, das ist ja keine große Entlastung, die Arbeit muss man dennoch erledigen. Auch das Qualifizierungsgespräch und Übernahme der Azubis sind so wachsweich, dass es im Zweifel bei einem böswilligen Arbeitgeber immer einen Grund gibt, warum der Azubi nicht übernommen wird und der Mitarbeiter keine Seminare bekommt.
    Daher war ich von Anfang an dafür, den Fokus massiv aufs Gehalt zu legen und nicht auf die Nebenthemen, die sich nett anhören, aber in der Praxis jetzt nicht sooo viel bringen.

  67. Ich werde annehmen. Ein doll verändertes Angebot wird es nicht geben und mehr Leute bekommen wir auch nicht auf die Straße. Und sind wir mal ganz ehrlich: die Bank interessiert der Streik überhaupt nicht. Ob Filialen zu sind oder nicht. So haben wir wieder einen Tarifvertrag und die Möglichkeiten in 22 Monaten und 4% mehr Vergütung neu anzugreifen. Lehnen wir ab haben wie im Herbst noch mehr Nullmonate und müssen überproportional besser anschließen als jetzt.

  68. Kämpfen ! Diesen Mist kann doch keiner Annehmen ! setzt ein zeichen an den Arbeitgeber wir lassen uns nicht alles gefallen.

  69. @ Gern in der Gewerkschaft – oder zu geizig waren- einen Lohnverlust durch Streik zu haben. Und die Gewerkschaft ist viel zu teuer Kommentare. Aus meiner Abteilung -( 100 Leute) haben gerade mal 3!!! Mitgestreikt.
    Ich finde man sollte ablehnen, was ich auch machen werde… vielleicht wacht dann Auch mal der letzte auf und denkt um statt sich ständig auf anderen auszuruhen.

  70. @gern in der Gewerkschaft:
    Bei uns waren es eher alle die aus unterschiedlichen Gründen gesagt haben – ne sorry macht ihr das mal lieber wir haben zuviel zu tun etc. Echt schade, ich bin auch über 50 aber genau deshalb meine ich erstmal diesen Abschluss mitnehmen anstatt noch 6 Monate auf 0.2-0.4 Prozent mehr zu hoffen und dann eine neue Strategie (Abschluss gilt nur für Mitglieder (damit zukünftig mehr eintreten) zu entwickeln die uns schlagkräftiger werden lässt

  71. Leider hat man zuviel erwartet bei den 6 Prozent plus freie Tage etc am Ende sind 4 Prozent bei der streikbereitschaft der Banker und gewerkschaftlichen Organisation (ich mein wir sind nicht die oh Metall) ein Abschluss der ok ist und wenn man das erst ein paar Tage sacken lässt würde ich das auch mitnehmen. Was mich stört sind eher die langen Laufzeiten also in Zukunft früher verhandeln und nur über 12 Monate abschliessen und wie schon gesagt die Geldautomaten bestreiken dann merkt das auch die Öffentlichkeit

  72. Ach Leute, ihr verbeißt euch zu sehr auf relative Zahlen. 1% mehr oder weniger macht Brutto und dann Netto (bekomme TG9) auch nicht mehr viel aus. Und in den unteren Stufen noch weniger. Man muss ja auch erkennen, so viel Spielraum ist da nicht mehr, auch wenn die freien 9 Monate Mist sind etc.

  73. @Olli:
    Also ich gehöre auch zu den AT-Kräften. Und dennoch bin ich mit auf der Straße, wie übrigens viele andere auch, die ich aus meiner Region kenne. Übrigens musste mal schauen, dass es in den Instituten sowas wie einen AT-Einstand gibt. Der ist nicht wirklich weit von dem entfernt, was ne TG 9 ausmacht. Dafür hast Du dann gleich mal ne Klausel im Vertrag stehen, demnach mit der Vergütung bis zu 20 Überstunden abgegolten sind und anderes.

    Und deswegen streike ich auch. Denn umso höher der Tarifabschluss ist, umso mehr schlägt es auch auf meine Vergütung durch, denn es muss zumindest ein Abstand zur höchsten Tarifgruppe und dem AT-Einstand gewahrt werden. Darüber hinaus genieße ich eben auch alle anderen Vorzüge eines guten Tarifabschlusses.
    Bei uns sind es übrigens gerade die „alten Hasen“, die der Gewerkschaft seit Jahr und Tag die Treue halten und mit auf die Straße gehen. Viele von uns sind AT. Da sind es eher die Tarifkräfte, die sich gegen den Streik entscheiden, weil die sagen: „Ihr macht das schon.“, oder einfach nur Angst vor dem Arbeitgeber haben.

  74. Es heißt ja jetzt überall, dass der Organisationsgrad nicht hoch genug war und dass viel zu wenig gestreikt hätten.

    Sehe ich auch so.

    Aber wieso wurde das während der Streiks nicht entsprechend korrespondiert.

    Da hätte man doch schon jeden Tag einfach kritisch berichten müssen, dass viel viel zu wenig Beteidigung herrscht und so kein gutes Ergebnis zustande an.

    Stattdessen wurde wochenlang berichtet, dass ja doch soviele gestreikt hätten und wieviele Filialen geschlossen waren.

    Wenn man das gelesen hat, hat man sich ja in der Tat denken können, na läuft doch super, mich braucht man da ja nicht wirklich auch noch.

    Stattdessen wurde in den gelobt wie toll die Streiks gelaufen sind und jetzt heißt es /stellt sich raus, dass kaum einer mitgemacht hat.

    Passt irgendwie nicht.

  75. Statt Quickys-1Tages Streiks- mal eine Woche aussetzen….das merkt dann auch der letzte Arbeitgeber….und nicht nacheinander, sondern bundesweit gleichzeitig. das würde Eindruck machen.
    Denn dieses Ergebnis ist nur ein schlechtes Angebot. Mindestens noch eine Einmalzahlung von 600 EUR muss drin sein. Das ist weniger als 9 Monate jeweils 2%. Aber die vielen Nullmonate sollten wir uns nicht mehr gefallen lassen!

  76. Na von nicht’s kommt nicht’s. Jeder will mehr Geld und bessere Bedingungen aber keiner will was tun(allgemeines Problem). Irgendwer wird es schon richten. Wenn es dann nicht klappt wird groß rumgemeckert. Man sollte schon selber aktiv werden wenn man etwas erreichen will. Ich habe einige dieser Kundgebungen und Streiks gesehen und mitverfolgt und frage mich warum nur ein Bruchteil auf die Straße geht während die meisten schön weiter ihrer Arbeit nachgehen. Mal im Ernst. Was will die Führung machen wenn alle auf der Straße stehen und streiken? Alle entlassen? Sehr unwahrscheinlich. Also mal selbst den Hintern hoch und los….Tarif kommt von aktiv….

  77. @Olli: Bei uns waren überwiegend AT’ler auf der Straße. Wie ich. Und als nicht Verdi Mitglied auf eigene Rechnung (3,5 Tage Gehaltsabzug). Nur mal so angemerkt.

  78. Für diesen Abschluss sind wir nicht auf die Straße gegangen. Aus 6% für 12 Monate wird jetzt eine Lachnummer. Ich bin der Meinung „jetzt erst recht“ in die nächste Runde.

  79. Kein Wahlrecht ob mehr Geld oder Freizeit?? 🙁
    Wann werden die Arbeitgeber endlich verstehen, dass man jungen, qualifizierten Nachwuchs nur anlockt und Mitarbeiter motiviert, wenn sie innovativ sind und flexible Modelle anbieten, in denen sich jeder wieder findet. Aber mehr Freizeit wird wohl nie in die deutsche Leistungsgesellschaft passen. Schade…

  80. 9 Monate ohne Abschluss nun muss endlich der Deckel drauf und das Geld mitgenommen werden – wer glaubt denn das bei Nichtannahme und weiterem
    Streik mehr als 2,5 Prozent rauskommen und warum sollten die Arbeitgeber das tun die Sitzen gerade am
    Längeren Hebel – ! Ihr habt doch gesehen das die meisten Banker eher am Fenster stehen und nicht in der Gewerkschaft sind da AT Kräfte, oder bei uns, wegen des Abbaus Angst vor etwaigen Konsequenzen haben. In Zukunft muss dann bitte schon vor dem Ende der Frist mit den Verhandlungen begonnen werden und mehr Pressearbeit geleistet werden und zudem müssen die wichtigen Jungs in der Technik mitspielen und einfach mal die Rechner und Geldautomaten lahm legen, aber ganz im Ernst ein weiterer Streik bringt nichts

  81. Aha!

    Da höre ich doch schon wieder mehr Kampfgeist!

    Dieses Ergebnis darf kein Absch(l)uss werden!

    Jetzt gilt Zusammenhalt und Mobilisierung!

    Es will ja keiner Luftschlösser bauen, ein Schnitt von 2-2,5% muss doch aber drin sein und Nullmonate darf es nicht geben!

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