Zwei mal 2 Prozent. Laufzeit 29 Monate.

ver.di erzielt Tarifergebnis bei privaten und öffentlichen Banken

In der fünften Runde der Tarifverhandlungen für die rund 200.000 Beschäftigten bei privaten und öffentlichen Banken haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Arbeitgeber auf ein Tarif-ergebnis geeinigt. Die Entgelte für Bankbeschäftigte steigen in zwei Stufen um insgesamt 4,0 Prozent. Der Gehaltsabschluss wird ergänzt durch zahlreiche Tarifregelungen zu Gesundheit und Qualifizierung sowie Verhandlungsvereinbarungen zur Modernisierung von Tarifverträgen. „Nach fünf Verhandlungsrunden mit 45 Verhandlungsstunden haben wir ein umfangreiches Gesamtpaket ausgehandelt, das eine deutliche Ver-besserung gegenüber dem letzten Arbeitgeberangebot darstellt“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführer Christoph Meister. „Dies wäre ohne die 12.000 streikenden Bankbeschäftigten allein in den letzten drei Wochen nicht möglich gewesen.“

ver.di wird nun eine Mitgliederbefragung über das Tarifergebnis durchführen. Die ver.di-Tarifkommission empfiehlt den Mitgliedern die Annahme des Ergebnisses.

Im Einzelnen sieht das gegenüber dem bisherigen Verhandlungsstand deutlich verbesserte Verhandlungsergebnis bei einer Laufzeit von 29 Monaten stufenweise Erhöhungen der Entgelte um insgesamt 4,0 Prozent vor.

Zum 1. September 2019 steigen die Entgelte um 2,0 Prozent, und zum 1. November 2020 werden die Entgelte um weitere 2,0 Prozent erhöht.
Alle Auszubildenden erhalten 60 Euro mehr pro Monat und sollen bei erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung übernommen werden.

Zudem wurde vereinbart, Verhandlungen über die Aktualisierung der Eingruppierungsrichtlinien und über einen eigenständigen Ausbildungs-tarifvertrag aufzunehmen. Alle Beschäftigten haben einen Anspruch auf ein jährliches Qualifizierungsgespräch und sollen passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen erhalten. Mit dem Tarifvertrag, der bis zum 30. Juni 2021 gilt, wird erstmals im Bankgewerbe Arbeitsbefreiung für alle gesundheitlichen Vorsorgeuntersuchungen eingeführt.

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  1. Hallo Zusammen,

    ich würde mich freuen, wenn alle Ver.di-Mitglieder ein deutliches Signal der Ablehnung setzen 😉

    Ungeachtet dessen behauptet der AGV Banken und die Tarifgemeinschaft öffentlicher Banken vom VÖB, daß der Tarifvertrag bereits seine volle Wirkung durch die Zustimmung inkl. Unterzeichnung von dem Deutschen Bankangestellten-Verband (DBV) und der DHV entfaltet.

    Da stellt sich mir doch die Frage, ob ein Mitgliederentscheid der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) überhaupt noch etwas erreichen kann.

    Ich freue mich über Input.

    Gruß, Andreas M.

  2. Hallo Zusammen,

    ich würde mich freuen, wenn alle Ver.di-Mitglieder ein deutliches Signal der Ablehnung setzen 😉

    Ungeachtet dessen behauptet der AGV Banken (u.a. carsten.rogge-strang@agvbanken.de / Tel. 030- 59 00 112-74) und die Tarifgemeinschaft öffentlicher Banken vom VÖB (u.a. dominik.lamminger@voeb.de / Tel. 030- 81 92-162), daß der Tarifvertrag bereits seine volle Wirkung durch die Zustimmung inkl. Unterzeichnung von dem Deutschen Bankangestellten-Verband (DBV) und der DHV entfaltet.

    Da stellt sich mir doch die Frage, ob ein Mitgliederentscheid der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) überhaupt noch etwas erreichen kann.

    Ich freue mich über Input.

    Gruß, Andreas M.

    https://www.agvbanken.de/AGVBanken/Presse/Pressemitteilungen/_Pressemitteilungen/190704_PM_Tarifabschluss-Bankgewerbe_final.pdf

  3. Hallo Zusammen,

    ich würde mich freuen, wenn alle Ver.di-Mitglieder ein deutliches Signal der Ablehnung setzen 😉

    Ungeachtet dessen behauptet der AGV Banken (u.a. carsten.rogge-strang@agvbanken.de / Tel. 030- 59 00 112-74) und die Tarifgemeinschaft öffentlicher Banken vom VÖB (u.a. dominik.lamminger@voeb.de / Tel. 030- 81 92-162), daß der Tarifvertrag bereits seine volle Wirkung durch die Zustimmung inkl. Unterzeichnung von dem Deutschen Bankangestellten-Verband (DBV) und der DHV Die Berufsgewerkschaft entfaltet.

    Da stellt sich mir doch die Frage, ob ein Mitgliederentscheid der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) überhaupt noch etwas erreichen kann.

    Ich freue mich über Input.

    Gruß, Andreas M.

    https://www.agvbanken.de/AGVBanken/Presse/Pressemitteilungen/_Pressemitteilungen/190704_PM_Tarifabschluss-Bankgewerbe_final.pdf

    • Hallo Andreas,
      die Tatsachse, dass die Verbände DBV und DHV bereits das Ergebnis unterzeichnet haben, hat erst einmal für uns keine formale Konsequenz. Bei einem ablehnenden Mitgliedervotum können wir natürlich weiter für einen besseren Abschluss kämpfen, denn wir sind nicht in der Friedenspflicht.

      Viele Grüße

      Jan Duscheck

  4. Und wäre sicher hilfreich auch mal der Realität in die Augen zu schauen
    1) Sind wir Schlecht organisiert
    2) stirbt die Bankenbranche
    3) verdienen wir im im Vergleich im
    Sozialen Berufen noch immer unverhältnismäßig gut
    4) wird hr v Rohr auch bei einem längeren Streik nicht mehr als 1 Prozent drauf legen warum auch, würde ich an deiner Stelle auch nicht tun

  5. @rene: was für ein schlauer Kommentar ! 🙄🤷‍♂️ Was ist denn dein Konzept und warum sollte es damit klappen – hier nur negativ rumlabern kann ja nicht die Lösung sein

  6. Ich lese hier viel zu oft „jammern auf hohem Niveau“, „besser wird es eh nicht“ und „auch mal an die kleine Gehälter denken“??????? Leute ganz ehrlich, nichts verstanden, nichts dazugelernt und so wird sich das auch bei den nächsten Verhandlungen in 2 Jahren nicht ändern. Aber stimmt mal ruhig diesem Abschluss zu. Ein weiterer Beweis für unsere völlig überbezahlten Führungsetagen, dass die mit jedem Mist durchkommen. Herr von Rohr lacht sich wahrscheinlich immer noch kaputt.

  7. Eine Frage an Verdi – genügt eine einfache Mehrheit um das Angebot abzulehnen/anzunehmen !? Meine Befürchtung ist das zb bei 55 Prozent Zustimmung die richtige rückenstärkung für einen wochenlangen Streik nicht gegeben ist und sich die AG dann echt einen Spaß draus machen uns am langen Arm verhungern zu lassen und wenn ich mir hier die Beiträge so durchlese wären 55 Prozent schon viel an Zustimmung für den Streik

  8. …besser als nichts, aber von der ursprünglichen Forderung weit entfernt und quasi nur ein Inflationsausgleich.
    Wenn schon beim Gehalt nur so kleine Sprünge drin sind, hätte ich mich wenigsten auch über eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 38h gefreut. Das wäre mehr als angemessen gewesen (siehe andere Branchen).

  9. Was soll denn das Geschimpfe über ver.di?
    Wer ist denn ver.di – das sind doch wir alle, die Mitglieder. Und leider leider sind wir immer noch viel zu wenig. Vielleicht sucht ihr mal die Verantwortung auf der anderen Seite des Tisches bei den Arbeitgebern und den entsandten Verhandlungsteilnehmern.
    Hier wurde nicht verhandelt, sondern einfach alles vom Tisch gefegt frei nach dem Motto „Nein, das wollen wir nicht“. Soziale Verantwortung und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern scheint heutzutage – zumindest im Bankensektor – nicht mehr in zu sein.

  10. Ich versteh das nicht. Wieso nutzt man nicht jetzt schon die Zeit?

    2017 bei der Postbank hat es wohl nach einem schlechten AG Angebot eine Umfrage gegeben und über 98 % hatten sich dafür ausgesprochen unbefristet zu .

    Alleine diese Ankündigung hatte dazu geführt, dass die AG Seite von sich aus nochmal kurzfristig nachgelegt und ein besserer Abschluss erteilt werden konnte.

    Das ging glaub ich innerhalb von 2 Wochen. Ergebnis waren dann mehr % und rückwirkende Erhöhung.

    Also wieso nicht her die Befragung um den Punkt ergänzen, ob man unbefrister Streiken soll?

    Falls sowohl die Neuverhandlung gewünscht wird und sich die Mehrzahl für unbefristete Streiks aussprechen, dürfte das ggf. Druck auf die AG Seite ausüben.

  11. Nehmt die Kohle mit und schaut mal wie man bei nächsten mal die Geldautomaten lahm legt das ist das einzige was zieht und nicht ob Sparkasse klein köeckersdorf 3 Tage dicht macht

  12. Manche die hier immer noch mehr wollen sind echt Träumer – kommt mal in der Realität an – es werden wieder nur eine Handvoll über Wochen streiken und ein Zeichen setzen alles andere geht an der Realität vorbei !
    Meine Empfehlung: Nehmt die Kohle mit und schaut mal wie man bei nächsten mal die Geldautomaten lahm legt das ist das einzige was zieht und nicht ob Sparkasse klein köeckersdorf 3 Tage dicht macht

  13. Hm …. 2018 plötzlich mit gerechnet….. den alten Tarifabschluss, der schon schlecht genug war, einfach mal verlängert, da ja keine rückwirkenden Zahlungen angeboten werden …… 2 % und was bitte ? Ich darf für Vorsorgeuntersuchungen frei haben ??
    WOW!!! Es ist eine Frechheit, dass überhaupt eine Möglichkeit der Annahme brsteht und sollte dss soweit kommen …. tschüss Verdi…..dafür brauch ich euch nicht und ich nehm den Mitgliederbetrag dann dafür die Kosten für Strim, Benzin etc auszugleichen.

    Dafpr hab ich nicht gestreikt und es ist die gleiche Verarsche von euch wie letztes mal.

    Ich frez mich insbesonders, dass mein AG , knapp 1 Milliarde.Gewinn nach Steuern, uns rät, das Angebot anzunehmen , aber achh ja….. die müsden ja soviel Abfindung zaglen an die Führungskräfte, während wir ausgebrannt werden, das man freiwillig geht, ohne Geld natürlich.

    RESPEKT an Verdi und die ING gleichzeitig…. ein Unternehmen ist nur so erfolgreich, wie die MA motiviert sind und eine Gewerkschaft lebt von Mitgliedern …..

  14. Hallo an ALLE,
    ich schließe mich vielen Kommentaren an, z.B. dass wir auf hohem Niveau jammern im Vergleich zu vielen anderen Berufen (und die Angestellten arbeiten auch viel und hart !) – uns geht es doch wirklich gehaltlich nicht schlecht… nichts desdo trotz halte ich den Abschluß auch für eine Farce.
    ABER ich bin fest davon überzeugt, wenn alle „SCHMAROTZER“ und Mitläufer, die von jeder Tarifverhandlung, den Streiks u. erstreikten Verbesserungen profitiert haben und werden VER.di-Mitglieder wären, hätten wir definitiv mehr erreichen können !! VER.di kann nur so gut sein, wie es unterstützende Mitglieder hat ! Woran liegt es: ist das Gehalt zu niedrig für den Beitrag oder verdient MAN doch mehr als genug…?!
    In diesem Sinne werde ich dem Angebot zustimmen u. meinen Dank an alle Streikenden , unseren Betriebsrat u. VER.di

  15. Bei uns wundern sich alle seit warum es seit Tagen keinen offiziellen Abschluss und die neuen Tariftabellen und nun erfahren wir das es nochmal ne Abstimmung gibt und wie weitere Monate auf eine Anpassung warten müssen – nicht euer Ernst, oder !? Wofür für 0,3 Prozent mehr und dafür ein komplettes nulljahr in 2019 !? Denkt auch mal an die Menschen die das Geld nötig haben und versucht ihr nicht ein Exempel auf unserem Rücken auszutragen – ich nehm lieber das Geld und dann hat man 2 Jahre Zeit auf einen sinnvollen Arbeitskampf mit guter Strategie und ohne diese ganzen maßlosen Forderungen nach 6 gesundsheitstagen die eh keiner braucht

  16. Hier sind alle streikmüde und sehen die Aussichten auf einen großen Erfolg als total gering an, gerade vor dem Hintergrund der Konjunkturdaten und der Entlassungen befindet deutschen Bank finden fast alle 2 Prozent zwar als wenig aber bei den Rahmenbedingungen als ok an

  17. Es wird ja immer lustiger… nun auch von Seiten von verdi… In der aktuellen Mitteilung „Ihre Meinung ist gefragt“ wird jetzt sogar schon die Tarifsteigerung aus 11.2018 aus der letzten Tarifrunde in das aktuelle Ergebnis mit einberechnet…. unfassbar…

  18. Pingback: LabourNet Germany Tarifergebnis bei privaten und öffentlichen Banken 2019: »Da steppt der Bär« » LabourNet Germany

  19. Hallo Zusammen,

    das Ergebnis 2016 war nach nur 2 Verhandlungsrunden ohne Not bereits miserabel.
    Aber das jetzige Ergenis 2019 spottet jeder Beschreibung. Insbesondere die Kommunikation von Ver.di ist unterirdisch. Vollmundige Versprechungen ohne Substanz, nicht kritikfähig und keinen Hinweis auf die Befragung.
    Bei jeder anderen Berufsgruppe bzw. bei jedem anderen Berufszweig zeigt Ver.di wie es besser geht …
    Einzig die Mitgliederbefragung stimmt mich noch ein wenig hoffnungsfroh.

    Enttäuschte Grüße von einem Nicht-Gewerkschaftsmitglied und Streikteilnehmer.

  20. Alle Kritiker hier hätte ich gern auf den Streiks gesehen ! Ich hab nun aber genug und werde auch annehmen.

  21. Was erwartet ihr denn alle hier bei den Rahmenbedingungen !? Und mal im Ernst denkt Ihr allen Ernstes darüber nach 1-2 Wochen am Stück zu streiken und wieviele würde da mitziehen !? Aus meiner Sicht ist der Abschluss auch nicht perfekt aber werde zustimmen, da ich nicht damit rechne das es nach Monaten viel mehr als 1 Prozent mehr gibt und da passt in- und Output nicht im
    Ansatz, also überlegt mal alle ob weitere Monate im Arbeitskampf bei den Aussichten sinnvoll sind

  22. Guten Tag,

    werden die Mitglieder nun doch nicht befragt bzw. dürfen abstimmen? Bei mir im Unternehmen wurde der Tarifvertrag als beschlossene Sache kommuniziert. Also da fühle ich mich schon etwas auf den Arm genommen, wenn dies wirklich so ist. Ob ich unter diesen Umständen meine Mitgliedschaft beibehalte, muss ich mir wirklich noch stark überlegen!

  23. Für eine ebenwürdige, jährliche Einkommenserhöhung würde ich die prozentuale Einkommenserhöhung der MA an die prozentuale, jährliche Einkommenserhöhung der Managergehälter knüpfen, also z.B.

    Wenn jährliche, prozentuale Einkommenserhöhung der Manager = 5 %,
    dann jährliche, prozentuale Einkommenserhöhungder der MA=5 %

    Annahmen:
    1) Die durchschnittlich, jährliche Einkommenserhöhung der Managergehälter ermittelt man aus Abschlussberichten und anderen Veröffentlichungen. Dazu rechnet man noch 10-20% Grauwert (Begründung: Nicht-veröffentliche Zahlungen) oder falls jemand realistischere Daten hat, so werden dies angewendet.

    2) Was sich ein Unternehmen für die Manager leisten kann, dass es kann es sich auch für
    die MA leisten.

  24. Es hilft nur eine komplett neue Strategie! Lange Streiks über Wochen plus Lahmlegen der Geldautomaten und dadurch Präsens in den Median. Dann sollten die Abschlüsse nur noch den Mitgliedern zustehen oder diese zumindest doppelt von Abschluss profitieren ansonsten sind bald sich die letzten Mitglieder ausgetreten – bis dahin werde ich aber auch zustimmen, da ich mich meinen Vorrednern anschließen und nicbt denke dass es kurzfristig zu einem Abschluss kommt der weitere Monate mit lauwarmen Streiks ausgleicht – so bitter es auch ist aber da nehm ich lieber was ich bekommen kann

  25. Also ich werde das Angebot auch annehmen da ich nicht denke das weitere Monate ohne Abschluss zu einem in Relation viel höheren Abschluss führen werden

  26. Ich finde das Gejammer beschämend. Da verhandeln Beauftragte Tarifpartner, kommen zu einem Ergebnis und empfehlen dem Volk die Annahme.
    Dann stürzt man sich auf das vermeintlich schlechte Ergebnis. Leute, nehmt Eure Rechte wahr, stimmt ab, ggf. auch mit den Füßen, aber hört mit den gegenseitigen Belehrungen auf.

  27. Das ist mit Abstand der peinlichste, unwürdigste und erbärmlichste Tarifabschluss, den eine DGB-Gewerkschaft jemals abgeschlossen hat. Noch peinlicher ist es, dass VERDI diesen als Erfolg verkaufen will. Ihr schafft Euch ab und ich weiß nicht, warum ich noch Gewerkschaftsmitglied bleiben sollte!?

  28. Mehrere Nullmonate und dann 2×2% über 29 Monate.
    Kommt am Ende 4% über 3 Jahre raus.

    => gibt 1,3% pro Jahr, womit man wieder einen starken Reallohnverlust hätte.
    Und dann behaupten manche, ob man 1% mehr hätte macht auch nicht viel aus.
    Dann rechne das mal über 10 Jahre lang 1% Erhöhung vs. 10 Jahre lang 2% Erhöhung und schon hätte man bei 4000 Grundgehalt im ersten Fall gute 4400 und im zweiten Fall gute 4800

  29. Meinen Dank und Respekt hat die Tarifkommission!
    Klar liegt das Ergebnis weit unter den Forderungen, aber die Forderungen waren ja auch völlig überzogen, nicht nur in Bezug auf Gehaltserhöhungen, auch auf die bezahlten Gesundheitstage (in einer Branche mit 30 Urlaubstagen).

    Ja, andere Branchen hatten jahrelang höhere Gehaltssteigerungen, aber bitte überlegt doch einmal objektiv: Jammert ihr nicht auf sehr hohem Niveau und meint ihr nicht, dass es nur gerecht ist, wenn andere, die für die Gesellschaft viel wichtigere Arbeit leisten (zum Beispiel in Pflege, Bildung/Erziehung, Ver- und Entsorgung, Polizei…) endlich aufholen?

    In der öffentlichen Wahrnehmung wird nicht unterschieden, ob jemand Manager, Zocker oder ehrlicher einfacher Arbeitnehmer ist – wir haben ein verdammt schlechtes Image. Und wenn wir das jetzt verhandelte Angebot ablehnen, wird es noch schlechter. Sein wir doch dankbar und zufrieden, dass es uns finanziell noch so gut geht. Egal, ob eine 2 oder mehr vor dem Komma steht. Der Abschluss bewegt sich auf Höhe der Inflationsrate. Wir sollten in Zukunft Aspekte wie Erhalt des Tarifvertrags an sich, Arbeitsplatzsicherheit, Vorteile für Gewerkschaftsmitglieder gegenüber Nichtmitgliedern, Förderung von Qualifizierung und Förderung von Nachhaltigkeit in den Fokus nehmen, nicht vorrangig immer mehr Geld.

    Ich appelliere an eure Einsicht und empfehle ganz klar, für die Annahme des Ergebnisses zu stimmen.

  30. @Thorsten:
    Aber warum muss ich dann in die Verdi eintreten und mich organisieren?! Streiken, ok, bin und war ich dabei. Bin von unseren verteilten 5 Streiktagen bei 3 mitgegangen. Geht auch ohne Gewerkschaft, kostet mich halt bisschen Geld, aber das nehme ich für die Sache hin. Hol ich ja wieder mit einem neuen Abschluss rein (bzw. mit dem ersparten Verdi Beitrag 😉 )
    Und ich kenn bei mir im Betrieb einige die mitgelaufen sind, die nicht in einer Gewerkschaft sind. Problem ist bei uns eher das mein/unser AG nicht mal bei den Verhandlungen dabei ist. Und was interessiert es die großen deutschen Banken wenn im Süden Deutschlands ein paar hundert Leute auf die Straße gehen?!
    Naja egal, wie gesagt, grundsätzlich kann ich mit dem Abschluss leben, bzw. fand ich das Geforderte eh völlig daneben. (Warum braucht ein Azubi 100 EUR mehr?!)
    Aber sich eben vor ein paar Wochen hinzustellen und großspurig verkünden das es einen Abschluss wie das letzte mal nicht geben wird und am Ende kommt dann sowas raus?!
    Das ist das was mich aufregt und ich auch nicht bereit bin für sowas einen Beitrag zu zahlen.

    Die Frage die ich mir auch gestellt habe ist: Wie kann ich ein professionellen Abschluss verlangen aber selbst keine Professionalität an den Tag legen? Habe hier schon öfters gelesen das manche nicht mal wussten das überhaupt gestreikt wird. Klingt für mich nicht nach professioneller Aufklärung/Benachrichtigung sämtlicher Mitarbeiter. Und sorry das ich das ansprechen muss, klingt vllt. auch ein bisschen kindisch, aber ist es zu viel verlangt, wenn ich mit den großen des deutschen Bankengewerbe verhandle, mir zumindest mal ne saubere Jeans und ein einfarbiges Hemd anzuziehen? (Wie es auch einige getan haben!) Oder soll ein z.B. T-Shirt und eine 3/4 Hose den Ausdruck verstärken das wir zu wenig Geld verdienen?
    Nicht falsch verstehen, sei jedem freigestellt was er trägt, aber wie gesagt, hat für auch etwas mit Professionalität zu tun.

  31. Hallo,
    ich bin kein Gewerkschaftsmitglied und seit über 25 Jahren in dieser Branche tätig.

    Ich bin also ein Schmarotzer und Nutznießer aller Tarifabschlüsse…

    Natürlich freue ich mich über jede Tariferhöhung, egal wie hoch oder niedrig sie ausfällt, und ich nehme sie dankend an. Ich selber habe dafür ja nichts getan, da ich keinen Beitrag gezahlt und auch nicht dafür gestreikt habe, und mein Dank geht an die Streikenden und Ver.di für ihren Einsatz.

  32. Ich bin schockiert. Gestern abend berichten die Tagesthemen, dass sich die Verhandlungspartner im Tarifstreit der privaten und öffentlichen Bankarbeitgeber auf eine Tarifabschluss geeinigt haben. Kein Wort davon, dass die Gewerkschaft nur unter Vorbehalt der Zustimmung in der Mitgliederbefragung dem Tarifabschluss zustimmt. In der Öffentlichkeit entsteht doch jetzt der Eindruck, alles ist gut. Wie kann man nur so eine Pressemitteilung veröffentlichen. Wenn die Mitgliederbefragung eine „Go“ für weitere Verhandlungen gibt, wird doch die Öffentlichkeit wieder auf den „arroganten Bankern“ herumhacken, die den Hals nicht voll genug bekommen. Ich bin mehr als enttäuscht, wie hier seitens Verdi versucht wird, einen miesen Abschluss schön zu reden.

  33. Kollegen,
    man kann auch mit Wahrheiten lügen!
    Dieser Abschluss, wenn wir ihn annehmen, ist nicht besser als die Abschlüsse vorher. Dafür sind wir auf die Straße gegangen? Nein, ganz bestimmt nicht!
    Alle Räder stehen still wenn mein starker Arm das will. Aber es will ja keiner mehr seinen starken Arm einhaken.
    Die Arbeitgeber lachen sich eins und der Stellenabbau geht auch weiter.
    Wegducken und hoffen es trifft Dich nicht? Nichts da. Du rettest mit einer mini Lohnerhöhung nicht einen Arbeitsplatz. Naja, um die zwei drei an der Spitze der Bank des Verhandlungsführers der Banken, die auch wegfallen brauchst Du Dir eher keine Sorgen machen. Und welche Erhöhung hält denn ein Herr von Rohr für sein Einkommen persönlich für angemessen?
    Ich für meine Person werde den Abschluss ablehnen. Und kann nur hoffen möglichst viele Kollegen ziehen mit.
    Schaut euch mal die Abschlüsse bei den Metallern und im öffentlichen Dienst an. Geht es den Arbeitgebern dort besser als bei den Banken? Nein, das tut es nicht.
    Schaffen die Kollegen dort bessere Abschlüsse? Ja, das schaffen sie!
    Höherer Organisationsgrad und mehr Druck machen den Unterschied.
    Also Kollegen, zeigt mal dass auch wir die Ärmel hochkrempeln können und die Räder dann zum Stillstand bringen. Es lohnt sich!

  34. @Hans Sarpei „Hier wird ja immer wieder gesagt das mit mehr Leuten/Beitragszahlern der Erfolg ein ganz anderer wäre. Wie genau darf ich mir das vorstellen? Was genau macht Verdi mit meinen 30 EUR mehr besser?“

    Es geht doch nicht um Deinen Mitgliedsbeitrag, es geht um den Druck gegenüber den Arbeitgebern. Es macht einen Unterschied, ob an einem Streik 5% oder 25% der Mitarbeiter teilnehmen. Gern auch mal um einen Meldestichtag herum, so dass bei ausreichender Streikbeteiligung eine der vielen mehr oder weniger sinnvollen Datentapeten nicht rechtzeitig bei Draghi & Co. ankommt. Vor den Launen letzterer zittern die Vorstände doch mittlerweile fast mehr als vor Eigentümern und Kunden.

    Vor Mitarbeitern zittern sie derzeit leider gar nicht, sonst hätten sie nach dem einmalig schlechten letzten Tarifabschluss nicht gewagt, noch mal die Reallöhne zu kürzen.

  35. Ich gehe mal davon aus, dass die vielen Kritiker hier, alle verdi Mitglieder sind. Bei mir in der Bank sind leider die meisten Kritiker nicht organisiert. 😫

  36. Also ich bleibe dabei. Bevor wir die von oben herab ehrwürdig an uns angedienten Krümel gierig aufnehmen, lieber mal GAR NICHTS nehmen und sich treu bleiben.
    Immer nur schön den Knecht und die brave Magd spielen, was soll das.
    Dann lassen wir es einfach mal. Schauen was passiert. Werden sich sicher einige die nicht in der Gewerkschaft sind wundern und das eigene Handel vielleicht mal überdenken. PS ich bin in der Gewerkschaft, zahle den Beitrag und bleibe egal was raus kommt auch drinnen. ABER GANZ KLAR ***NEIN, NEIN, NEIN*** zu diesen Krümeln.

  37. Erst mal ein grosses Danke an alle Verhandler für das Duchhaltevermögen und Nerven !
    Das Angebot der Arbeitgeberseite ist besser, als die vorherigen, woran auch

    Gehalt:
    4% / 29Monate * 12Monate = 1,65 %
    => Sorry das kommt nicht mal annähernd an die geforderten 6% in 12 Monaten.

    Gesundheitstage
    Ein freier Tag für Vorsorgeuntersuchungen klingt nicht schlecht, liegt aber auch weit
    unter den geforderten 4 (vielseitiger verwendbaren) Gesundheitstagen.

    Ein „Anspruch“ auf ein Qualifizierungs“gespräch“ hört sich für mich nach Nebelkerze an.
    (…das gibts doch schon im MAG… und ..wir haben leider gerade nichts für ihre Position..)

    Der geforderte Wohnraum- Zuschlag für Gewerkschaftmitglieder wurde anscheinend von niemandem wirklich ernst genommen.

    Die 60 € mehr für AZUBIs finde ich gut, die Übernahmeverpflichtung bei Bestehen der Prüfungen klasse.
    …wobei das vermutlich auch im Interesse der Arbeitgeber liegt, nachdem zuerst soviele Mitarbeiter gegangen wurden, dass man nun schon intern Kopfprämien für die Vermitttlung von neuen Fachmitarbeitern zahlt.

    Insgesamt eine gute Arbeit von Seiten der Gewerkschaft, das mögliche Ergebnis sieht in meinen Augen noch ein wenig Mau aus.

  38. Ich glaube gerne, dass die KollegInnen in der Tarifkommison getan haben, was sie konnten und sie haben meinen Dank und Respekt dafür. Das Ergebnis ist dennoch unzureichend. Da hilft m.E. nur eines: mehr Kollegen mobilisieren und die Streiks ausdehnen. Für einen Streiktag lässt sich für den Arbeitgeber vieles im Ablauf kompensieren. Wenn die richtigen Leute eine Woche lang weg sind, könnte das anders aussehen.Aber dann müssen auch alle organisierten KollegInnen auch mitmachen.

  39. Alle Nichtmitglieder rufen für mich nach dem eigenen Abstieg aus der Mittelschicht. Das Bänker-Einkommen schmilzt wie die Gletscher.
    Und verdi schafft sich ab. Haha. Und dann ? Mit wem verhandeln die pseudoplietschen Geiz-ist-geil-Rechner dann?
    Die Denkweise:“Ja, wenn der Abschluss gut ist, dann gehe ich in die Gewerkschaft.“ , ist ein klassisches Huhn-oder-Ei-Beispiel. Da kann auch mal aus der Geschichte der Altvorderen gelernt werden. Die Ersten Arbeitskämpfer*Innen hatten nichts als Hoffnung. Da stand nicht plötzlich der heilige Gral mit mehr Cash und dann haben sie eine Gewerkschaft gegründet, sondern sie haben zusammengehalten und dann was erkämpft u dann waren sie eine Gewerkschaft. Dieses Verfahren hat es sogar ins Grundgesetz (Art.9) geschafft, so wichtig ist dem Staat, dass Gewerkschaften das aushandeln. Huhu, das hat sich seit 200Jahren nicht geändert: Wir kämpfen hier gegen das Kapital und Unternehmen. Ist auch keine Systemfrage, sondern so gewollt.
    Das wird sich auch nicht ändern. Auf der Arbeitgeberseite sitzt eine gut bezahlte Gruppe, die für’s Geld-behalten arbeitet. Ist einfach ihr Auftrag. Mit niedlich sein, wohlverhalten oder auf Spendierfreude hoffen, wird das nix.
    Das müssen sich alle holen, über 25% werden, sich dafür selbstbewusst als Arbeitnehmerinnen sehen und frei nach dem Tarifrunden-Motto „Tarif kommt von aktiv“ beim verdi-Antrag glücklich und an den Erfolg glaubend rechts unten kräftig durchdrücken.
    Den Kleinwagen den der verdi-Beitrag angeblich bei den Meckerheinis kostet , den haben sich alle viel eher längst Dank Gewerkschaft verdient.
    Also weiterstreiken! Kollegen anschnacken. Mehr verdienen, Beitrag locker raushaben, Würde behalten, Demokratie und Gewerkschaften wertschätzen.

  40. Der Abschluss ist ein Schlag ins Gesicht der Betriebsgruppen. Die haben in den letzten Monaten eine Menge Arbeit und Zeit investiert und neue Mitglieder geworben. Wie glaubt ihr denn diese zu halten, wenn die Gewerkschaft nicht genügend „Arsch“ in der Hose hat, das ganze eskalieren zu lassen?
    So erreichen wir keinen besseren Organisationsgrad.
    Dann noch die Änderungen im MTV. Wir waren mit der Forderung nach 6 Gesundheitstagen angetreten. Jetzt kommt dabei raus, das ich alle 2 Jahre fürs Hautkrebs Screning, alle 3 Jahre für den Check up und alle 5 oder 10 Jahre für eine Darmspiegelung freigestellt werden kann.
    Ich schreibe mich gerade wieder in Rage und höre jetzt besser auf.

  41. Ich finde gut, dass hier so lebhaft diskutiert wird und möchte zu einigen Beiträgen Stellung beziehen und meine Sichtweise als Mitglied der Tarifkommission zum Ausdruck bringen.

    Der Sinn der Gewerkschaft ist doch, dass mehrere zusammengeschlossene Arbeitnehmer*innen immer besser verhandeln als Einzelne. Nur wenn sich möglichst viele zusammen schließen entfaltet sich die optimale Wirkung!

    Die Tarifkommission hat das Mandat der Mitglieder und Bankbeschäftigten angenommen und verhandelt nunmehr seit 5 Runden in aller Härte!!!!

    In der 5. Runde war das vorliegende Angebot offensichtlich das Maximum was man trotz aller deutlich gesteigerten Streikbemühungen erhalten konnte. Es dürfte klar sein dass es ein Angebot ist, das auf der Grenze liegt, und das eine*r gut findet und der/die andere nicht. Das waren heute auch die Rückmeldungen meiner Kolleg*innen mir gegenüber. Darauf haben es die Arbeitgeber angelegt!

    Daher fragen wir Euch, was Ihr denkt. Annehmen oder weiter machen? Wir brauchen jedenfalls ein weiteres Mandat von Euch und bei Ablehnung auch das klare Bekenntnis, dass Ihr auch weiter streiken wollt.

    Nochmal: Wenn man so ein Mandat übernimmt ist das auch nur möglich wenn man gemeinsam verhandelt und nicht alleine.
    Daher kann ich nur werben, dass möglichst viele sich in der Gewerkschaft zusammen schließen. Je mehr dabei sind, umso mehr Gewicht können wir entfalten!

  42. Mitglieder, lehnt das Angebot ab. Ich habe bislang nicht gestreikt, aber das Angebot ist eine Frechheit.
    Ich habe das Gefühl, dass mehr Kollegen wie ich, die bislang nie gestreikt haben, jetzt bereit sind zu streiken. Lasst die Parteien nach verhandeln. Da geht noch was.

  43. Auch ich muss leider gestehen das ich sehr enttäuscht von dem Ergebnis bin. Ich hätte mir an dieser Stelle mehr Mut der Gerwerkschaft gewünscht, es im Zweifel auch einfach mal eskalieren zu lassen. Nur so bekommt man die Streikfaulen Kollegen im Bankensektor dann auch mal auf die Straße. Im Zweifel eben erst wenn der Tarifvertrag erstmal weg ist! Nun haben wir wieder ein halbgaren Abschluss, welcher der Gesamtwirtschaft wieder hinterherinkt und wenn überhaupt die Inflationsrate ausgleicht (was ich noch bezweifeln mag). Gerade jüngere Kollegen wie ich, im mittleren TG-Bereich, ohne Aussicht auf größere Steigerungen, müssen sich bei kleinem Überlegen, ob Sie noch länger für eine Bank arbeiten wollen. Man soll immer mehr leisten, aber bloß nicht mehr dafür bekommen. Eigentlich bin ich dieses Jahr auch extra Verdi beigetreten um daran etwas zu ändern, aber wie man sieht hat auch das streiken nichts gebracht, wenn keiner hingeht. Ganz ehrlich, 12.000 ist fast wie keiner. Da stehen Verantwortliche von Verdi in Hamburg vor wenigen 100 Personen und feiern das 3 Filialen schließen mussten. Sollte sich hier nichts ändern, naja haben andere schon genug drüber geschrieben…..
    Vielleicht noch eine letzte Bitte:
    TARIFANGEBOT ABLEHNEN UND ES EINFACH MAL DRAUF ANKOMMEN LASSEN!

  44. Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    Vielen Dank allen die sich die vergangenen Wochen und Monate den Hintern aufgerissen haben, sich tolle Ideen haben einfallen lassen, beim Streiken dabei waren, eingetreten sind und auch diejenigen die schon seit Jahr und Tag erkannt haben, dass Arbeitnehmer nur Ihre eigene Lobby haben und diese sich in ver.di wiederfindet. Ich denke auch, man muss nichts schön reden was nicht schön ist, man muss aber auch nicht denen die Schuld geben, die ihr Möglichstes getan haben. Aber komischerweise gibt man immer dann wenn es einem nicht gefällt, denen die Schuld die versucht haben etwas zu erreichen. Dabei sitzen zwei Seiten am Tisch. Solange wir uns selbst zerfleischen und nicht sehen, dass die eigentlich Schuldigen die sind die ihren Beschäftigten die Wertschätzung vorenthalten und mit miesen Tricks die Solidarität der Arbeitnehmer untergraben, solange werden wir nicht gewinnen können, egal ob es 1,0, 2,0 oder 3,0 Prozent am Ende mehr gibt. ver.di und die Aktiven, Ehren- wie Hauptamtliche sind nicht die Bösen, die sitzen auf der anderen Seite des Tisches. Wacht auf, steht auf und für euch ein, dann klappt es auch mit einer Tarifrunde wo wir am Ende sagen können, wir haben gewonnen.

  45. Zitat Klabautermann: „Es wäre interessant etwas darüber zu erfahren, warum die Tarifkommission diesem Kuhhandel zugestimmt hat. Das muss doch Gründe haben!“

    Ich bin nur einfaches Mitglied, dass fleissig in Berlin mitgestreikt hat. Für mich war die Antwort offensichtlich: Die Mehrzahl der Mitarbeiter hat die extrem provokativen „Angebote“ ignoriert. Da sie nicht zu einer steigenden Mobilisierung führten, war das Signal an die Arbeitgeber: wir sind duldsam, mit uns könnt ihr es machen.
    Was soll die Tarifkommission von ver.di bei einer solch klaren Ansage der Mitarbeiter da machen?

  46. Hallo
    Bänker sind anders! ?
    Flugbegleiter, Lokführer, Metaller…. sie alle wissen die zentrale Formel
    Viel Streik = viel Druck = viel Geld
    wenig Streik = wenig Druck = wenig Geld
    kein Streik oder nur Mittagspausen = kein Druck = kein Geld! und kein Tarifvertrag

    also Umdenken! Mitstreiken!
    Oder was denkt Ihr wie Ihr sonst in einer Krisenbranche die nächsten Jahre überstehen werdet?

  47. Zitat Tayfun: „Ein sehr schwaches Ergebnis. Kein wunder das immer mehr Menschen austreten und gar nicht erst eintreten.“

    Nein, es ist eben genau umgekehrt: „Leider nur eine sehr geringer Organisationgrad in der Finanzbranche – kein Wunder, dass der Druck nicht reicht, die (Real-)Lohnkürzer in die Schranken zu weisen!“

  48. …da Hans Recht! Eigentlich sollten von dem Tarifvertrag nur Gewerkschaftsmitglieder profitieren. Jene tragen auch die Kosten um ihn zu verhandeln 🙂

  49. Warum werden denn eigentlich die Verhandlungen erst nach Ablauf des Tarifvertrages aufgenommen? Könnte man doch alles schon viel früher angehen!?

    • Mal abgesehen davon, dass vor Ablauf eines Tarifvertrages noch die Friedenspflicht gilt -wir also noch nicht in den Arbeitskampf treten können. Gibt es bei den Verhandlungspartnern verschiedene Interessen. Die Arbeitgeber haben das Interesse den Beginn der Verhandlungen möglichst weit nach hinten zu schieben, die Gewerkschaft hat das Interesse möglichst frühzeitig mit den Verhandlungen zu beginnen. Dieser Interessengegensatz muss verhandelt werden und zwar aus Sicht der Gewerkschaft ohne Druckmittel (Streiken ist ja noch nicht erlaubt). Somit sind schon die Termine für Verhandlungen immer ein Kompromiss. Wenn die Arbeitgeber behaupten, dass aus ihrer Sicht noch kein Bedarf für Verhandlungen besteht, kann eine Gewerkschaft sie nicht dazu zwingen (das geht erst wenn die Friedenspflicht beendet ist).https://de.wikipedia.org/wiki/Friedenspflicht

  50. @Hans
    du hättest jetzt wahrscheinlich 0-1% Erhöhung.
    Durch die Inflation wäre dein Geld aber ca. 2% weniger wert.
    Du hättest ohne Gewerkschaft wahrscheinlich auch keine 39 Std-Woche und auch keine 30 Urlaubstage usw.Und gäbe es kein Tarifvertrag dürftest du dein Gehalt jedes Jahr selbst neu verhandeln.
    Kann gut sein oder auch schlecht je nach Position und Geschick.

  51. Mal ne kurze Frage für die Unwissenden wie mich:
    Hier wird ja immer wieder gesagt das mit mehr Leuten/Beitragszahlern der Erfolg ein ganz anderer wäre. Wie genau darf ich mir das vorstellen? Was genau macht Verdi mit meinen 30 EUR mehr besser? Wo haben die damit mehr Verhandlungspotenzial?! (Bzw. lass 1.000 Leute dabei sein, was machen die mit min. 30.000EUR? Schönere Plakate?!)
    Mal von den teilweise abenteuerlichen Rechnungen hier abgesehen: Ich hab in ca. 15 Monaten rund 80 EUR (geschätzt) mehr in der Tasche, ohne das ich dafür mehr Arbeiten muss. Grundsätzlich also nicht verkehrt. Ich find’s nur schlimm im voraus sich hinzustellen, laut Proleten das wir min. 6% auf 12 Monate wollen und dann komm ich mit sowas zurück?! Das Ergebnis ist wie gesagt grundsätzlich ok für mich, aber die Art und Weise.. naja.
    Und ja, ich bin nicht organisiert, wüsste aber auch nicht warum ich das jetzt machen sollte wenn die Gehaltshöhung durch meinen Mitgliedsbeitrag wieder aufgefressen wird..

    • Streiks dienen dazu, das eigentlich ungleiche Kräfteverhältnis zwischen Arbeitnehmer*innen und Arbeitgebern auszugleichen, indem sich Arbeitnehmer*innen in Zeiten von Tarifverhandlungen kollektiv für ihre Interessen einsetzen. Erklärtes Ziel ist dabei, dem Arbeitgeber anzudrohen mit der Durchführung von Arbeitskampfmaßnahmen wirtschaftlichen Schaden beim Arbeitgeber zu verursachen, wenn dieser sich nicht auf die Forderungen der Gewerkschaft einlässt.
      Wirtschaftlicher Schaden entsteht in der Regel dadurch, das Arbeitnehmer*innen durch die Teilnahme an Streiks, dem Arbeitgeber ihre Arbeitskraft vorenthalten, wodurch dieser Gewinneinbußen hat. Wenn nur wenige Arbeitnehmer*innen streiken, ist der verursachte Schaden gering und somit verfügt eine Gewerkschaft auch nur über eine geringe Durchsetzungskraft. Je mehr Kolleg*innen sich also in einer Gewerkschaft organisieren, desto größer ist das Druckpotential gegenüber den Arbeitgebern, desto erfolgreicher sind Tarifverhandlungen.

      Arbeitgeber wenden in der Regel, die mit den personellen und finanziellen Ressourcen von Gewerkscchaften verhandelten Tarifergebnisse auf alle Beschäftigten an. Somit profitieren auch Nichtmitglieder meistens von den Tarifergebnissen, die Andere mit Engagement und Mut erkämpft haben. Vielleicht überlegen Sie vor diesem Hintergrund einmal, ob Sie Ihre Entscheidung, nicht der Gewerkschaft beizutreten, vertreten können?

      Es liegt in der Natur von Verhandlungssystemen, dass eine Forderung höher sein muss als das Ergebnis einer Verhandlung. Verhandlungsergebnisse sind immer Kompromisse, sonst wären es keine Verhandlungsergebnisse.

  52. Ich bin dieses Jahr Verdi beigetreten. Ich habe dieses Jahr das erste Mal eine Streikerfahrung sammeln dürfen.
    Ich sehe, dass nur wenige Menschen in der Bankenwelt am Arbeitskampf teilnehmen bzw. teilnehmen würden.
    Ich sehe, dass die Gewerkschaft recht machtlos ist.

    Welches Fazit ziehe ich daraus? Hat eine gewerkliche Organisation ohne Handlungsmacht einen Sinn? Darüber muss ich nachdenken.
    In meiner kaufmännischer Erziehung habe ich gelernt, gutes Geld nicht schlechtem Geld hinterher zu werfen.

    Ich bin wirklich enttäuscht vom Ergebnis und nicht von den Menschen, die es ausgehandelt haben.
    Ich denke, dass ich zudem enttäuscht bin, dass wir Arbeitnehmer in dieser Struktur so machtlos sind.
    Die Frage ist, ob durch eine Ablehnung besser wird. Nein, dass glaube ich nicht.
    Die Frage ist auch, was passiert in zwei Jahren. Ich glaube: Ein ähnliche Erfahrung.

    Im Fazit überdenke ich meine Mitgliedschaft, meine Streikbereitschaft und auch -da bin ich ganz ehrlich-, ob ich in der Bankenwelt richtig aufgehoben bin oder ob ich in eine andere Branche, die deutlich mehr Zukunft hat, wechsle. Denn eines steht fest: Die Zinsen bleiben niedrig, die Aktienmärkte wackelig, die Risiken steigen und die Kreditinstitute werden von Regulatorik und Co erdrosselt und die Gewerkschaft leider zahnlos.

  53. Was passiert wenn es zu keinem neuen tarifvertrag kommt?gilt dann der alte tarifvertrag?ich habe Angst jetzt abzulehnen…weil es sich dann wieder zieht…dann wird es wahrscheinlich erst im Dezember oder nächstes Jahr eine Erhöhung geben.ich werde nach tarif bezahlt und bin schalterangestellte und verdiene wirklich nicht viel und bin auf jede Erhöhung angewiesen

  54. Ich kann die Enttäuschung vieler Kolleginnen und Kollegen verstehen. Das derzeitige Verhandlungsergebnis ist alles andere als gut. Es ist aber nicht so schlecht, als das es nicht auch eine Auswirkung auf die Streikbereitschaft der Beschäftigten hat.
    Genau das gilt es jetzt herauszufinden!
    Wer mit dem (noch nicht unterschriebenen) Ergebnis unzufrieden ist, soll dagegen stimmen. Dann aber auch die folgenden Aktionen unterstützen und am Besten noch 2 mitbringen! Wenn es hierzu ein deutliches Votum gibt, dann wird weiterverhandelt!
    Es sollte auch jedem klar sein, das Stellvertreterpolitik (holt mal schön was raus für mich) nach hinten los geht und das jetztige Ergebnis noch verschlechtert.
    Also bitte ehrlich abstimmen!

  55. Jeder Arbeiter gehört gewerkschaftlich organisiert! Nur dann ist man ein Gewicht gegen das Kapital. Beispiele gibt es genug, wo es mit hohen Beteiligungen funktioniert. Leider begreifen es die meisten Bankangestellten nicht. Daher sind wir nun seit vielen Jahren zum Spielball geworden und werden ausgebeutet.

    Wenn mein Rentenbescheid höhere Wachstumsraten aufweist als mein Gehalt, dann stimmt gravierendes nicht!

    Ich werde gegen diesen Abschluss stimmen! Ich will nicht mehr so weitermachen wie bisher und weiter kämpfen! Nach dem Motto:

    Reinen Tisch macht mit dem Bedrängern!
    Herr der Sklaven, wache auf!

    Und hier geht es nicht um Politik, sondern um Gerechtigkeit, Wertschätzung und Menschlichkeit!

    Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Solidarische Grüße an alle Gewerkschaftsmitglieder!

  56. Was passiert wenn wir ablehnen ? Und es zu keinem neuen Tarifvertrag kommt?wie lange gilt der neue tarifvertrag

  57. Was haltet Ihr von dieser Berechnung:
    febr19-aug19= 7 Nullmonate, sep19-okt20 = 14 Monate 2%, nov20- jun21 = 8 x 4%
    macht 60: 29 = 2,07 %.
    Inflation: 12 x 2 + 12 x 4 + 5 x 6 = 102 : 29 = 3,52 (annualisiert).
    Fehlen 1,45 % Oder???

  58. Erstmal muss ein Dank ausgesprochen werden an alle engagierten Kolleginnen/Kollegen welche in Ihren Betrieben die Leute dazu bewegt haben sich einzusetzen. Ich finde das Gesamtpaket als einen ersten Schritt in die richtige Richtung, allerdings bei weitem nicht was man sich erwartet hat. Sollte der TV angenommen werden wird Ver.di weiterhin von den Mitgliederzahlen her ausbluten. Mein Verständnis von Gewerkschaft ist es auch mal einen Schritt weiter zu gehen und nicht als letzten Ausweg den Abschluss um jeden Preis vor zu ziehen. Zentraler Punkt an dieser Stelle ist auch Transparenz. In allen anderen Kommunikationen wurde immer der Durchschnittszinssatz erwähnt um eine Relation zur Infaltionsrate darzustellen. Und nun auf einmal die tollen 4% und nicht die effektiven 1,6% im Schnitt? Für viele Betriebsgruppen, welche sich von Streik zu Streik gesteigert haben, wird es ein herber Rückschlag sein. Übrigens die Verpflichtung zu Verhandlungen zu den Eingruppierungsrichtlinien sind ja schon einmal gescheitert…

  59. Kollegen wir dürfen nicht aufgeben!
    Aufstehen, abschütteln und weiterstreiken!!!
    Dieses Mal an Tagen, die den Arbeitgebern wehtun ( Ultimo) und nicht an kurzen Tagen mitten im Monat.
    Kollegen, die noch nicht organisiert sind müssen von Uns überzeugt werden!
    Es geht um unsere Zukunft, es geht um unsere Existenz!

    Angebot 100 % Ablehnen!

  60. Jaja – wenn es nicht läuft, sind immer die anderen schuld. Denjenigen, die sich jetzt negativ über das Ergebnis äußern, beharrlich seit Jahren keine Beiträge für die ver.di zahlen aber dennoch jede Steigerung (auch noch so kleine) mitnehmen, sei gesagt: das Ergebnis habt ihr zu verantworten – nicht die Kolleg*innen der Tarifkommission und auch nicht ver.di.

  61. ich habe seid Jahren(Jahrzehnte) immer gesagt,das beste an Wertschätzung ist wenn die
    Gehälter steigen .alles andere ist nichts.ich weiß am besten wie ich mein Geld,wenn ich habe,damit umzugehen weiß.

  62. Leider ist das Ergebnis nicht wirklich zufriedenstellen.
    Dennoch tendiere ich aktuell dazu es anzunehmen. Warum?
    Weil der Organisationsgrad einfach zu niedrig ist und von denen nur ein Bruchteil dazu bereit ist zu streiken. Der Rest macht aus Bequemlichkeit oder Angst nicht mit. Ich nehme mich davon nicht aus. Wir haben es bei uns nicht mal geschafft 10 Leute für einen Streikaufruf zusammen zu bekommen. Das entspricht einer Quote von 0,x% der Belegschaft.
    Mit welchen Mitteln soll Verdi da noch weiter Druck aufbauen?? Die AG lächeln da doch nur müde. Ich denke nicht, dass viel mehr rauszuholen ist.
    Besser den Spatz auf dem Dach als …. oder wie heißt es so schön

  63. In den Medien steht oftmals was von Rückwirkend vom 01.02. Dies taucht hier aber nicht auf?!
    Sind diese Monate verschenkt worden oder gibt es da noch was?

  64. Niemand jubelt, das ist ja auch richtig. Allerdings machen viele (nicht alle) der Enttäuschten einen oder eigentlich zwei Fehler:
    1. einen Rechenfehler: man kann nicht einfach das Gesamtergebnis durch die Anzahl der Monate teilen, da die zweiten 2% sich bereits auf das gesteigerte Gehalt beziehen.
    2. Viele Beiträge haben einen Tonfall, als hätten sie etwas anderes bei Amazon bekommen als sie bestellt haben. Der Provider sind wir selbst!
    Positiv sehe ich die für die Mitglieder die Möglichkeit abzustimmen. Klar ist auch: ein Nein verpflichtet zur Kampfbereitschaft, ein Nein plus Austritt ist gemeingefährlich gegenüber den Kollegen.

  65. Wer braucht schon einen Tarifabschluss, der die Inflation ausgleicht? Einen Tarifabschluss als Erfolg zu verkaufen, in dem nicht einmal die Inflation ausgeglichen wird ist schon echt mutig !! Selbst für den öffentlichen Dienst habt ihr ein besseres Ergebnis geschafft.

  66. Schon in den letzten zwei Jahren lag die Tariferhöhung unter der Inflationsrate, jetzt maximal Inflationsausgleich und im Einzelhandel dem es auch schlecht geht gibt es 3%!
    Informationen zu Streiks gibt es auch keine.
    Aber die Beiträge hat Verdi nach der letzten Tariferhöhung mit weit mehr als 1% erhöht. Den Tarifabschluss kann man nur ablehnen.

  67. Einen Tarifabschluss ablehnen und damit die 0 Runde weiter drehen? Da freut sich nur eine Seite. Am Ende besser als nichts. Ob du 2 oder 3% Steigerung hast, sind netto am ende auch nur 20Eur Unterschied

  68. An alle, die hier meckern und sich Gedanken machen, bei ver.di auszutreten oder dies getan haben…
    Leute, völlig falscher Weg! Glaubt ihr denn wirklich, dass wir (nicht die da bei ver.di, sondern wir sind ver.di) dann in den nächsten Runden besser dran sind? Jetzt der Gewerkschaft den Rücken zu kehren und damit den Organisationsgrad zu schmälern, ist das völlig falsche Signal in Richtung Arbeitgeber.
    Wir lassen unsere Mitglieder entscheiden und wenn unsere Mitglieder mehr wollen, dann sollen Sie das sagen. Es muss aber auch klar sein, dass ein negatives Mitgliedervotum allein NICHT reicht, um noch ein Schluck aus der Pulle zu holen. Engagiert euch in den ver.di-Betriebsgruppen. Sprecht mit euren Kolleginnen und Kollegen, die bisher noch nicht gestreikt haben. Überzeugt diese, bei nächsten Streiks dabei zu sein. Überzeugt diese von der Mitgliedschaft!
    Wir sind besser geworden im Gegensatz zu 2016, aber die Zahl der Streikenden auf der Straße, ist eben noch nicht genug. Wir haben zu viele Trittbrettfahrer. An die müssen wir ran und da kann und muss jeder was tun – in seiner Filiale oder Abteilung.
    Ich hab mit ver.di-Aktiven jedes Flugblatt morgens ab 6:00 Uhr in meiner Zentrale verteilt. Ich hab an jedem Streiktag morgens in der Zentrale gestanden und versucht, die Leute vom Arbeitsplatz Richtung Streikplatz wegzuholen. ERNÜCHTERND. „Du machst das schon“ „Danke für dein Engagement“ „Ach, ich hab heut nen wichtigen Termin“ „Reicht doch, wenn einer von uns geht“ Diese Haltung führt genau zu solchen Verhandlungsergebnissen.
    Alle, die mit „nein“ bei der Mitgliederbefragung stimmen wollen, gutes Recht! Aber dann auch Po hoch und alles dafür tun, dass wir bei eventuellen Arbeitskämpfen zukünftig stärker sind.

  69. So langsam frage ich mich, wozu die vielen Bankmitarbeiter an den Streiktagen auf die Straße gegangen sind? Sicherlich haben wir 6% gefordert – um mind. 3% zu erhalten, aber das Verhandlungsergebnis ist für alle Bankangestellten ein Schlag in´s Gesicht. Nicht einmal der Inflationsausgleich ist drin!! Bei den stetig steigenden Mieten -allein 9% in Berlin – und den permanent steigenden Zielen der Arbeitgeberseite ist das Verhandlungsergebnis der blanke Hohn, denn nun zahlen die Bankmitarbeiter bis 2021 drauf. Das Verhandlungsergebnis ist nicht akzeptabel !!! Ist ver.di nur noch ein zahnloser Tiger ???

  70. Nach dem letzten erfolglosen Tarifabschluß muß man jetzt mal ein Zeichen setzen. Doch genau das Gegenteil passiert. Selbst arbeitgebernahe Verbände erkennen die Notwendigkeit, dass in Deutschland ein Angleich an die anderen europäischen Staaten erfolgen muss. Maue Tarifabschlüsse gehören offensichtlich zur betrieblichen Übung.
    Verdi schafft sich gerade selber ab.
    Geht dieser Tarifabschluß so durch, gleiche ich die Differenz mit dem eingesparten Mitgliedsbetrag aus. Daher wundert Euch bitte nicht über die Kündigung der Verdi-Mitgliedschaft.

  71. Es kann doch nicht sein, dass wir keine Einmalzahlung für die entgangenen Monate bekommen? Das freuen sich die AG und die AN werden total veräppelt.
    Der Druck wird immer größer und die Großen verdienen sich deppert.

    Nachdem was vorher angekündigt wurde, ist das ein Witz.

  72. Nett wäre eine Erklärung, inwieweit das Votum der ver.di-Mitglieder tatsächlich einen Einfluss auf die Annahme des Verhandlungsergebnisses hat.

    Eigentlich erübrigt sich die Umfrage auch, wenn man in die Kommentare hier schaut. „So etwas wie letztes Mal werden wir nicht noch einmal abschließen!“ hieß es bei uns in Berlin auf den Streikveranstaltungen.

    Aber genau „so etwas“ wurde es dann doch. Schade, ver.di! das war ein Schlag ins Wasser.

    Es wäre interessant etwas darüber zu erfahren, warum die Tarifkommission diesem Kuhhandel zugestimmt hat. Das muss doch Gründe haben!

  73. Verdi sollte es lassen, das Ergebnis ist unterirdisch, da verhandle ich lieber selbst mit meinem Arbeitgeber.

  74. …bei den angedachten 6% Lohnsteigerung für 12 Monate kommt das Verhandlungsergebnis mit 2 x 2% bei 7 Nullmonaten (= effektiv 1,65% p.a.) nun sehr schmal daher. Meine absolute Untergrenze wären effektiv 2% p.a. gewesen und zwar ohne Leermonate direkt rückwirkende zum 01.02.2019.

    Sinnvoll wäre den Tarifabschluss abzulehnen und so den Arbeitgebern ein Zeichen zu setzen. Vielleicht wachen bei diesem sehr geringen Angebot nun auch endlich die Kollegen auf, die bisher „satt“ nur zu gesehen haben.

  75. Wollte man den unsäglichen Abschluss von 2016 nicht auch ein bisschen ausgleichen?

    Der sah aber ja auch nicht viel anders aus:
    (6×0 + 14×1,5 + 13,11) / 33 = 1,07 %.

    Da sind es jetzt ja auch „nur“ 0,46 % mehr.

  76. Sehr geehrter Herr Christoph Meister,

    gestatten Sie mir das Wortspiel:

    Die Verhandlungsrunde zum Tarifabschluss Banken ist
    absolut nicht MEISTER-lich verlaufen – analog zu 2016 !

    Nach fast 40 Berufsjahren werde ich wohl in meinem
    aktiven Arbeitsleben kein VERDI-Mitglied mehr werden.

    Aber vielen Dank dafür, daß Sie mir diese Entscheidung
    abgenommen haben.

    Das Verhandlungsergebnis ist unterirdisch oder besser
    gesagt: ganz großer MIST !

    Völlig unverständlich nach fünf Runden ein solch
    inakzeptables Ergebnis zu erzeilen !

    Weiterhin viel Erfolg, aber weiterhin ohne mich !

    *kopfschüttelende* Grüße, Andreas M.

  77. Es gibt zum Beispiel auch Leute die auch als nicht Gerwerkschaftsmitglied solidarisch an den Streiks teilnehmen würden. Man muss dazu nur mal aufrufen, ich habe an meinem Standort bis heute nichts gehört.

  78. Vielen Dank.

    Dann ist das Ergebnis jetzt ja auch nicht viel besser:
    (7×0 + 14×2 + 8×2) / 29 = 1,52 (also 0,36 mehr…wow).

    Ich denke, es kommen viele Faktoren zusammen:
    – Wie viele Bankangestellte sind denn überhaupt noch im Tarif? Glaube unter 50 %
    – Wie viele streiken von denen? Anscheinend nur ein Bruchteil
    – Welche Auswirkungen hat das? Anscheinend gleich null.

    Wenn die Lokführer oder die Metaller oder irgendein „produzierendes“ Gewerbe streikt, stehen die „Bänder halt still“ und es kommt beim AG zu wirtschaftlichen Einbußen.

    Ich habe in den Medien kaum Berichte über die Streiks gelesen/gehört/gesehen. Und wenn dann eigentlich nur in die Richtung negativ, dass die Streiks keinen Einfluss auf das Tagesgeschäft hatten.

    Wenn man dem AG (wirtschaftlich) durch Streiks nicht weh tun kann, warum sollte der sich dann auch bewegen.

    Die Bänker sind wohl die größten Leidtragenden der Digitalisierung.

    Und wenn im selben Zug ein Abbau bei der dt. Bank von 20.000 Stellen in den Medien kursiert, ist die Bereitschaft zu höheren Gehältern wohl sehr gering. Wahrscheinlich sind die AGs froh um jeden, der (freiwillig) geht/kündigt.

  79. Ich kann diesen Tarifabschluss nicht zustimmen. Was passiert, wenn der Abschluss nicht angenommen wird? Für die Gewerkschafsmitglieder bleibt zumindest der bisherige Tarifvertrag, die nicht organisierten müssen sich kümmern? Vielleicht werden sie dann munter?
    Liebe nicht organisierten Kollegen, ihr macht es nicht besser, wenn ihr über den schlechten Abschluss jammert und schimpft, ihr müsst die Gewerkschaft schon unterstützen, z.B. durch Beitritt.
    Nur eine starke Gewerkschaft ist eine gute Gewerkschaft!

  80. einfach nur traurig.

    Theorie und Praxis liegen weiter voneinander entfernt.
    In der Theorie sollte man mit 6% für 12 Monate ins Rennen gehen, was rauskam ist nur noch eine Frechheit. Dann noch zu sagen, dies sei ohne die Streikbeteiligten nicht möglich gewesen.
    So einen Abschluss wie 2016 wird es nicht mehr geben, die Verdi wird sich nicht darauf einlasen ……., alles nur Theorie.
    Tarifvertrag ist längst abgelaufen, da werden die Zeiten einfach mit Nullmonaten gefüllt.

    In der ohnehin schwierigen Lage der Bankbeschäftigten aufgrund von Veränderungen, Digitalisierung etc. ist dies noch ein weiterer Schlag ins Gesicht.

    Ich hoffe nur, dass die Mitgliederbefragung negativ ausfällt, sodass dieses Angebot nicht angenommen wird oder zu mindestens bei den Arbeitgeber ein Signal gesetzt wird.

  81. @Lutz, @ Andreas:

    Es kann schon sein, dass verdi mit Zinseszins gerechnet hat:
    31.01.2019 Ende Tarifabschluss 2016
    01.08.2019 1,7 %
    01.08.2020 1,2 %
    01.08.2021 1,2 %
    01.08.2022 Ende Tarifabschluss neu
    -> Effektiv 1,1696 % ~ abgerunden 1,16 %

    Das aktuell ausgehandelte Ergebnis bedeutet übrigens effektiv 1,65 %.

    Schon enttäuschend, aber ich werde dennoch zustimmen.

    Was ich nicht verstehe, warum beginnt Verdi nicht schon vor Ablauf mit den neuen Verhandlungen? Es ist doch bekannt, dass ein neuer Abschluss nicht in einem Monat verhandelt ist. Mit den Streiks könnte man dann direkt am ersten Tag beginnen, also dieses Jahr bereits im Februar.

  82. Eure 1,16%-Rechnung (eigentlich, wenn man richtig rundet 1,17%) zum ersten Angebot der Arbeitgeber nachvollziehend, komme ich bei dem jetzigen Ergebnis auf eine Gehaltssteigerung von 1,52%.
    Und die 0,35% sind jetzt „eine deutliche Verbesserung“ (Zitat Newsletter) der man zustimmen soll?
    Ich denke eher, dass das ein Witz ist.

  83. Da kann man nur hoffen, dass eine Mehrheit der Mitglieder das Angebot ablehnt. Das ist einfach ein Witz. Also ich werde es definitiv ablehnen. Eine faire Entlohnung und nicht weiterer Lohnverlust bzw. mal ein Ausgleich dessen sollte bei steigenden Anforderungen eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Die Arbeitgeber brauchen sich nicht wundern, dass diese Branche immer weniger attraktiv für qualifizierte Mitarbeiter wird.

  84. Ich kann mich der Aussage von Herrn Fischer nur anschließen!

    Es wird hier im Forum viel über Verdi und den Abschluss gemeckert…. Aber die Frage die sich doch stellt ist: Zu wie viel Prozent sind wir Banker den gewerkschaftlich organisiert und wie hoch ist denn die Streikbereitschaft der Mitarbeitern im allgemeinen? Wenn ich so in meinem eigenen Umkreis schaue, höre ich wie oft:“ Ach lass gut sein, da wird eh nichts passieren.“ und ähnliche Kommentare. Es macht mich teilweise sehr wütend, wenn ich immer nur höre, Verdi bekommt das nicht hin und ich trete aus. Dann macht das mal aber wundert euch nicht, dass unsere Arbeitsbedingungen dann immer schlechter werden und die Bezahlung ebenfalls weiterhin nicht großartig steigen wird.

    Auch ich bin nicht zufrieden mit dem erreichten und würde ganz klar für eine Ablehnung stimmen. Allerdings ergibt sich daraus, dass wir alle Mitglieder und auch nicht Mitglieder auf die Straße bringen müssen. Es müssen Streiktage gewählt werden, wo vor allem auch die Kunden merken, dass wir hier für unsere Sache kämpfen. Das wären z.B. Tage wie Ultimo usw. Es müssen so viele Filialen wie möglich geschlossen sein, um auch bundesweit Aufmerksamkeit zu erhalten. Nur dann macht es in meinen Augen Sinn, den Tarifabschluss abzulehnen.

  85. Ich muss mal fragen: Wie erhält man denn die Befragung ob man dieser Einigung zustimmt oder nicht? per Email?

    Leider gab es null Informationen wann und wo gestreikt wird. Gerne hätte ich mir dafür frei genommen.
    Vorab wäre doch eine Email an alle Mitglieder mit Streiktag und Ort ganz nett gewesen? Sollte man in der Organisation vielleicht künftig berücksichtigen … dann wären es vielleicht auch mehr Streikende gewesen …

    Ich hoffe es geht in die 6. Runde und 2% rückwirkend ab 1.1., dann wäre es wenigstens ein Erfolg.

  86. @Lutz: Danke erstmal,
    aber ich komme trotzdem nicht auf 1,16666 %.
    Wie rechnest du das? 4,1 % durch 36? Passt nicht.

  87. Das Angebot in der Form ist für mich sehr enttäuschend.
    Bei 4 % über 24 Monate und einer Ausgleichzahlung bin ich dabei.

  88. Ich glaube, die Abstimmung über diesen Abschluß wird zeigen, ob Gewerkschaften noch nötig sind, oder nicht. Wenn man sich seit Jahren – wie von Verdi jahrzehntelang praktiziert – erfolglos abspeisen lässt, bekommt auch keine Mitglieder. Oder die noch vorhandenen kündigen ihre Mitgliedschaft.
    Es ist schade, dass man sich nicht nur gegen die Arbeitgeber, sondern auch noch gegen seine sogenannten Interessenvertreter wehren muss.
    Sollte der Tarifvertrag angenommen werden, trete ich aus!

  89. Verdi muss sich nicht wundern, wenn man an einem größeren Standort wie bei mir nicht mal aufruft. Ich verstehe es einfach nicht, da Streiken unsere Kollegen und wir werden nicht mal gefragt ???! Warum ?? Arbeitgeberfreundlich ??

  90. Kurzum: Diese Vereinbarung lehne ich ab. Leider nicht zustimmungfähig. Da machen wir uns lächerlich. Dann lieber nix!

  91. Solange wir so wenige Gewerkschaftsmitglieder haben, und noch weniger streikbereite, brauchen wir nicht zu lamentieren.

    Wie lässt sich das ändern? Wäre ein Tarifabschluss möglich, der nur für Gewerkschaftsmitglieder gilt? Die Arbeitgeber wären von so etwas natürlich nicht begeistert. Denn es würde ja zu mehr Gewerkschaftsmitgliedern führen.

    Also, meine Forderung, oder mein Wunsch, wäre, dass die Gewerkschaftsmitglieder dieses Verhandlungsergebnis (zähenknirschend) akzeptieren, aber die nicht-Gewerkschaftsmitglieder z.B. nur die Hälfte bekommen. Dann sind wir in 29 Monaten hoffentlich stärker.

  92. Ich bin mit dem Ergebnis wirklich auch nicht zufrieden und bin dafür, das Angebot abzulehnen.
    Aber ich kann die vielen Angriffe auf Verdi nicht vorbehaltslos nachvollziehen.
    Wenn ich mich bei den Kundgebungen umgeschaut habe, sind weitaus mehr Mitarbeiter an den Fenstern der Büros gestanden und haben den kleinen verlorenen Haufen belächelt, der für ein besseres Angebot demonstriert und gestreikt hat.
    Was will denn Verdi erreichen, wenn der Rückhalt fehlt. Fordern tun alle aber dafür demonstrieren oder gar streiken tun wenige.
    Und zur Klarstellung. Ich bin kein aktiver Gewerkschafter sondern nur ein einfaches zahlendes Mitglied.
    Daher geht mein Apell dahin, hier seine Meinung über das Ergebnis kundzutun, das Angebot ablehnen und möglichst viele Kollegen für einen Ausstand animieren. Nur wenn wir viele sind, werden wir etwas erreichen.

  93. Das kann doch nicht wahr sein. Ich war schon beim letzten Tarifabschluss entsetzt, wie man sich über den Tisch hat ziehen lassen und jetzt das. Wir können uns doch damit nicht zufrieden geben?!

  94. Ich bin sehr enttäuscht von dem, was Verdi „durchgesetzt“ hat (oder soll ich lieber sagen „sich von den Arbeitgeber aufdrücken lassen hat“? Der Dank an die in den zurückliegenden Wochen Streikenden ist lieb gemeint … mehr aber auch nicht.
    Immer wieder die Anmerkungen, dass mehr Banker Verdi-Mitglieder werden müssen, um schlagkräftiger zu werden, führt ins Leere, wenn sich die Verhandlungsführer immer wieder einlullen lassen.
    Ich kann die Kommentare auf einen Verdi-Austritt sehr gut nachvollziehen, um die Inflationsrate wenigstens etwas abzufangen (neben der üppigen Tariferhöhung). Meiner Meinung nach geht dieser Tarifabschluß für Verdi nach hinten los.

  95. Erst einmal vielen Dank für die Verhandlungsführer von ver.di, die sicherlich keine einfache Aufgabe hatten. Allerdings ist das vorgelegte Ergebnis nach einer so langen Verhandlungszeit eher niederschmetternd. Dieses Ergebnis hilft eigentlich niemandem. Nicht den Angestellten, die (wieder einmal) nicht einmal einen Inflationsausgleich erhalten und ich befürchte dieser Abschluss wird auch ver.di nicht helfen, neue Mitglieder zu gewinnen, wenn man einen solchen Abschluss anpreist und den Mitgliedern zur Annahme vorschlägt. Nach den vorherigen Abschlüssen wurde von ver.di in dieser Verhandlungsrunde immer mitgeteilt, so einen Abschluss wie vorher machen wir nicht mehr mit. Aber 9 Monate ohne irgeneinen Ausgleich zu erhalten, macht mich schlichtweg fassungslos und dazu noch (wieder) eine lange Laufzeit von sage und schreibe 29 Monaten. Meine Empfehlung kann daher nur die Ablehnung dieses Vorschlages sein.

  96. Hallo zusammen,

    ich kann das Gejammer einfach nicht mehr hören.
    Wenn ich die Streikaufrufe (in meiner Freizeit) vor dem Gebäude meines Arbeitgebers verteile und dann Kommentare höre, wie „für 6% kann man doch nicht streiken, das ist völlig überzogen“ oder „ob ich Mitglied bei Verdi bin oder nicht, dass ändert doch nichts“, dann ist das Ergebnis mehr als gut.
    Unser Betrieb umfasst 750 Mitarbeiter, wenn davon 5% organisiert sind, dann sind das viele. Ich glaube aber wir liegen darunter.
    Beim letzten Streik war ich der einzige der dabei war.
    Ganz ehrlich: Von nichts kommt nichts.
    Wenn wir es nicht hinbekommen, dass sich die Menschen organisieren, dann haben wir auch keine Macht gegenüber den Arbeitgebern.
    Vielleicht sollten wir die Schuld mal nicht bei VERDI sondern bei den Trittbrettfahrern in unseren Betrieben suchen.
    Und noch eines zum Schluss: Unsere Arbeitgeber können auch einen noch schlechteren Tarifvertrag mit einer anderen Gewerkschaft als VERDI abschließen. Auch das hatten wir schon.
    Ich bin mir sicher, dass sich unsere Gewerkschaft für uns stark macht. Aber wie gesagt die Gewerkschaft ist nur so stark wie ihre Mitglieder.

  97. Eine absolute Frechheit, die Reaktionen in den Kommentaren sprechen für sich.

    Versucht nicht das als Erfolgt zu verkaufen

  98. Ich habe 3 Mal die Veröffentlichung gelesen, in der Hoffnung es käme noch ein weiteres mal 2% während der Laufzeit dazu. Aber so bleibt es bei 2×2=4% und das ist einfach zu wenig für den Aufwand, den ich auch persönlich investiert habe.
    Ich werde bei der Abstimmung dagegen votieren!

  99. Nach so vielen Verhandlungsrunden und den Kollegen/innen auf der Straße kommt ein Angebot mit einem 2 vor dem Komma…Aber wir als Banker*innen können doch rechnen.
    -Das Angebot ist kein Inflationsausgleich (letzten Monat 2,7 %)
    -Entlastungstage ? Einen Vormittag beim Arzt sitzen entlastet mich nicht
    -Wo sind die ersten 9 Monate ? verschenkt an die Bank ?
    -Wo ist der große Schluck aus der Pulle ? Das war ja nur einmal annippen . Mehr nicht!

    Ich bin dafür , dieses Angebot nicht anzunehmen und weiter zu verhandeln und zu streiken! Der Arbeitgeber soll merken , dass es den Kollegen reicht! Immer mehr Druck! Immer mehr machen, mit viel weniger Personal. Wo bleibt da der Ausgleich ?

    Daher liebe Ver.di , trinkt euren Kaffee und Redbull und geht weiter verhandeln bis wir eine Einigung haben , wo alle zufrieden sind.
    Die Mitglieder sind es nicht. Alle mit denen ich geredet habe , finden dieses Angebot schlecht. Lasst euch nicht in die Irre führen. Weiter kämpfen und Druck ausbauen. Die Kollegen von der IG-Metall sind doch ein gutes Beispiel. Geht durch die Betriebe . Sammelt die Unterschriften für die Gewerkschaft und hat statt 1 Tag Streik noch 2 Tage drauf. Das ist die einzige Sprache die Controller verstehen.

    Ich werde dagegen entscheiden bis wir was bekommen, wo jeder zufrieden ist

  100. Dafür, dass Verdi immer auch die AT-Angestellten mit ins Boot nehmen will und ständig darauf hinweist, dass diese auch von Verdi vertreten werden,
    ist aber im Abschluss mal wieder nichts zu merken.
    So, liebe Gewerkschaft, bekommt Ihr nicht die Unterstützung der AT’ler, ganz im Gegenteil !!!

  101. Liebe Leute, noch hat unsere Gewerkschaft ver.di den Tarifvertrag, anders als dbv/dhvdhv, nicht unterschrieben. Die Empfehlung der Tarifkommission zur Annahme ist rein formell, um die für uns bindende Mitgliederbefragung durchzuführen. Wir Aktiven in der Tarifkommission mussten abwägen zwischen der Wut auf die Arbeitgeber über diese Betonhaltung und wieviel mehr wir in unseren Betrieben auf die Straße bekommen. Danke für alle, die mit uns in den letzten Wochen gestreikt haben. Leider haben aber viele KollegInnen das Streikgeschehen nur aus dem Fenster angeguckt, sich der Demo nicht angeschlossen und weiter gearbeitet. Die Arbeitgeber werten das als Signal der Zufriedenheit mit den aktuellen Arbeitsverhältnissen.
    Wenn ihr also weiter kämpfen wollt und mit streiken geht, stimmt mit Nein. Ich bin dabei!
    Wenn ihr aber an Streiktagen weiter auf Eure Arbeitsplatzbildschirne starrt, bleibt nur mit Ja zu stimmen und weiter nur zu meckern.

  102. Also auch ich finde dieses Ergebnis absolut „mager“. Ein riesiger Aufwand für nichts. Weder eine Gehaltssteigerung, die einen Inflationsausgleich bringt, noch eine Regelung zu Gesundheitstagen oder ein Wahlrecht zur Wandlung in Freizeitausgleich. Vom kompletten Forderungskatalog ist nun wirklich kaum etwas übrig geblieben. Sehr schade.

  103. Herzlichen Dank, für Ihre Bemühungen. Sie haben auch für den außertariflichen Bereich verhandelt. Gilt diese Regelung jetzt auch für die außertariflich Beschäftigten?

  104. @Andreas: Die Berechnung durch Verdi erfolgt vermutlich wie folgt:
    01.02.19 – 01.07.19: 0% –> 6 Monate mit 0%
    01.08.19 – 01.07.19: 1,7% –> 12 Monate mit 1,7%
    01.08.19 – 01.07.20: 1,2% –> 12 Monate mit 1,2%
    01.08.20 – 01.01.21: 1,2% –> 6 Monate mit 1,2%
    Macht im Durchschnitt (ohne Zinseszins) 1,16666%

  105. Jeder der sich hier aufregt sollte sich klar machen das ein Tarifabschluss nicht von Verdi oder der Tarifkommission durchgesetzt wird. Verdi sind nicht „die da“, das seid ihr alle und alle Eure Kolleginnen und Kollegen. Es hängt von Euch allen ab. Und wenn von 200.000 Kolleginnen und Kollegen nur 12000 streiken und noch weniger in Verdi sind, womit soll dann bei Verhandlungen Druck gemacht werden. Mehr geht dann halt nicht. Und wer hier auf den Personen rumhackt: niemand setzt sich bis früh morgens freiwillig in Verhandlungen, um dann etwas abzuschenken. Zumal es Kolleginnen und Kollegen von Euch sind die ehrenamtlich in der Tarifkommission sitzen und dafür garnichts bekommen. Und die gleichen Menschen haben für Euch in Ihrer Freizeit die Streiks organisiert damit wir nicht mit 1% abgespeist werden. Hätte jeder von Euch noch zwei Kollegen die sonst nicht dabei sind und trotzdem nach einem Abschluss das Geld gerne nehmen mitgebracht zum letzten Streik dann gäbe es auch mehr Geld.

  106. Es gibt ja eine Erklärungsfrist bis Anfang August. Dann, liebes Verhandlungsteam, erklärt mal, warum Ihr einfach 9 Nullmonate toleriert und die streikenden Kolleginnen und Kollegen so vorführt.
    Ich werde den Vertragsentwurf ablehnen solange keine echte 2 vor dem Komma steht. Den restlichen Beifang könnt ihr da mit einfließen lassen!! So viele Vorsorgeuntersuchungen fallen nicht an. Die habe ich bisher auch in meiner Freizeit geregelt bekommen.
    Und ich war bei allen!

  107. Wie schlecht soll Verdi aus dem Vertrag austreten, dann verhandelt jeder sein Gehalt selber. Lächerlich das Servicegesellschaften der Banken mehr verdienen können wie im Bankentarifvertrag. Der rest der Rausgehandelt worden ist, ist ein Witz. Da steht eigentlich nicht wirklich was drin, wir verhandeln über die nachfolgenden Punkte, da kommt eh nichts bei raus. Das Angebot lag in der Schublade und es wurde nur ein bisschen Show gemacht.

    In meinem Unternehmen hört man trotz mehr als 2000 Mitarbeitern am Standort gar nichts, nicht mal eine aktive Mittagspause. Da spielt man dem Arbeitgeber schön in die Hände.

  108. Ich weiß gar nicht, was mich mehr anwidert, das katastrophale Verhandlungsergebnis oder, dass einem die eigene Gewerkschaft, in der ich Mitglied bin, das auch noch versucht als Erfolg zu verkaufen und mit unlauteren Zahlen hantiert (4%)!

    • Hallo Ingo, wir „verkaufen“ hier kein Ergebnis als Erfolg. Es ist Fakt, dass das Gehalt in 2 Stufen um insgesamt 4 % steigt. Wir halten auch nicht damit hinter dem Berg, dass diese Erhöhung innerhalb der Laufzeit von 29 Monaten erfolgt. Es ist auch Fakt, dass das Ergebnis deutlich besser ist, als die bisherigen Angebote der Arbeitgeber. (z.B. höherer Gehaltsabschluss, geringere Laufzeit etc.)
      Mit der von uns geplanten Mitgliederbefragung werden wir allen Mitgliedern die Gelegenheit geben, das Tarifergebnis zu bewerten und entweder der Empfehlung der Tarifkommission zu folgen oder eben nicht. Wir werden dabei aber auch danach fragen, wer vor dem Hintergrund dieses Ergebnisses weiterhin bereit ist in den Arbeitskampf zu treten, denn gute Tarifergebnisse werden letztendlich nicht auf dem Verhandlungswege erzielt, sondern durch das entschlossene und gemeinsame Eintreten der Beschäftigten für Ihre eigenen Interessen, also durch Arbeitskampfmaßnahmen. Arbeitskampfmaßnahmen haben letztendlich den Zweck, durch kollektives Handeln ein Verhandlungsgleichgewicht zwischen den sonst ungleich mächtigen Tarifpartnern herzustellen. Ohne eine starke Streikbewegung im Rücken, nützt das beste Verhandlungsgeschick nichts. Ich gehe davon aus, dass Du Dich in den letzten Wochen an Arbeitskampfmaßnahmen beteiligt hast ?

  109. Liebe Astorre, Dein Fazit kann ich nachvollziehen und die Kritik teile ich. Allerdings sind Gewerkschaften, ist ver.di eine Mitgliederorganisationen. Die hauptamtlichen KollegInnen am Ostbahnhof organisieren die Rahmenbedingungen, aber wir Mitglieder müssen es umsetzen. In welcher Stadt ist Deine Bank? Die Information über Gewerkschaft und die Aktivitäten leisten wir Aktiven in unserer Freizeit. Die Erfahrung zeigt aber, daß funktioniert nur, wenn es im Betrieb Unterstützer gibt. Ein „vet.di-Tisch“ mit einem fremden Menschen vor der Tür bringt herzlich wenig. Wenn Du Unterstützung bei der Werbung für unsere Gewerkschaft brauchst, helfen Dir die Hauptamtlichen vor Ort sicher öder Du wendest Dich an einen ver.di Betriebsrat einer anderen Bank, falls Du da Kontakte hast, um zu überlegen, was bei Euch möglich ist.

  110. Dieser Abschluss ist ma wieder ein Schlag ins Gesicht für alle Bankmitarbeiter, vor allem diejenigen, die in den letzten Wochen gestreikt und sich an Aktionen beteiligt haben, um einen gutenTarifabschluss zu erreichen. Doch von gut sind wir Meilenweit entfernt. Ich werde dem Vorschlag in der Abstimmung definitiv nicht zustimmen, wenn jetzt nicht doch noch was unerwartet positiv verbessertes mitgeteilt wird.

  111. Und was sagt Verdi zu der hier geäußerten eindeutigen Meinung zu dem Traifvertrag (besser Gehaltsverzichtsvertrag)?

  112. Hallo zusammen,

    erstmal vielen Dank für euren Einsatz. Das waren sicherlich 5 harte Runden. Ich erlebe jeden Tag wie das Management in Banken denkt.

    Weltoffen, human und modern? Alles Fassade. Daher ziehe ich meinen Hut vor euch.

    Im Bankengewerbe ist der Gewerkschaft historisch bedingt leider nicht so stark wie in anderen Branchen, daher verstehe ich das maue Ergebnis. Man hat leider einen kleineren Hebel als in der Industrie, bei Piloten oder bei der Bahn.

    Dennoch, ich bin dafür, dass man alles in die Waagschale wirft. In meinem Unternehmen wird nie über die Verdi informiert. Es gibt keine Aufrufe, keine keine Aquisituion neuer Mitglieder etc.

    Fazit: Die Banken führen uns vor. Angebot ablehnen, mit diesem lächerlichen Angebot und den Erfahrungen der Vergangenheit neue Mitglieder anwerben und längerer Streiks die weh tun.

  113. Dieser Abschluss ist eine Zumutung! Naja der Arbeitgeber wird das von mir bekommen, was er bezahlt.

    Ich denke aber ver.di hat die Kräfteverhältnisse akurat eingeschätzt und ist nicht Schuld an dem unverschämten Abschluss. Ver.di ist seine Mitglieder! Wir haben in der Finanzbranche zu wenige und können dadurch vergleichsweise wenig Druck machen. In einem Bereich waren von ca. 80 Leuten zwei bei den Streiks! Hinzu kommen die miesen Bedingungen am Markt, so dass sich mancher vielleicht derzeit andere Sorgen macht.

  114. Kann mir eigentlich einer kurz die „alte“ Berechnung erklären:

    Vorher war das Angebot 36 Monate (und 6 Nullmonate) mit einer Steigerung von insgesamt 4,1 %. Da wurde geschrieben, dass dass einer monatlichen durchschnittlichen Erhöhung von 1,16 % entsprechen würde.

    Auf welchem Rechenweg kommt man auf diese 1,16?

  115. Leider aufgrund der Zeit Februar-September 2019, in denen nichts beim Arbeitnehmer ankommt, ein enttäuschendes Ergebnis. Die ursprünglichen Forderungen sind nicht im Ansatz erfüllt worden. Schade. Auf der anderen Seite ist der Finanzbereich gewerkschaftlich auch recht schwach organisiert, insofern kann da auch nicht wirklich Druck aufgebaut werden.

  116. Ich habe Verständnis für die Enttäuschung vieler engagierter ver.di-Mitglieder. Jedoch denke ich, dass bei realistischer Betrachtung hier beim vorhandenen Organisationsgrad ein wirklich gutes Ergebnis erzielt wurde. Auch die Nebenleistungen haben einen hohen Wert. Arbeitsbefreiung für Vorsorgeuntersuchungen etc. Ich finde es sehr schade, dass die Menschen, die sich überwiegend in ihrer Freizeit für ihre Kolleginnen und Kollegen einsetzen so ungerecht attackiert werden. Mein Aufruf: bringt euch aktiv ein und trägt dazu bei, dass es besser wird. Denn wir Mitglieder sind ver.di, wir entscheiden demokratisch. Leider reißen die, die immer alles schlecht finden müssen die Klappe immer am weitesten auf. Hören wir auf uns in der Öffentlichkeit gegenseitig zu zerfleischen und konzentrieren uns statt dessen auf wichtigere Ziele.

  117. Zunächst mal bedaure ich sehr, dass sich das Engagement der Kolleginnen und Kollegen der priv./öff. Banken in den letzten Wochen in keiner Weise in diesem „Abschluss“ spiegelt.
    Bis gestern dachte ich, ver.di haut diesmal richtig einen für euch raus, wenn ich mir das Säbelrasseln von ver.di auf dieser Website hier ansehe.
    Und: Ich hatte erhebliche Bedenken ob bei den Genoverhandlungen ohne ver.di-Beteiligung was Vernünftiges rauskommen kann.
    Jetzt liegt euer Ergebnis in etwa beim AVR-Angebot in der zweiten Runde (2,5+1,5 auf 34 Monate). Dann kann es ja bei uns ohne ver.di (im direkten Vergleich) gar nicht mehr so schlimm werden.

  118. Und dafür habe ich nun als Nichtmitglied solidarisch mitgestreikt? Na ja, so bleibt mir die Entscheidung ob ich in die Gewerkschaft eintreten soll zumindest erspart. Liebe Ver.Di ich brauche keine freien Tage um zu Vorsorgeuntersuchungen gehen zu können oder ein jährliches „Qualifizierungsgespräch“, muss ich Alles nacharbeiten, denn die Arbeit wird ja dadurch nicht weniger, ich hätte gerne mehr Gehalt um die gestiegenen Lebenshaltungskosten ausgleichen zu können. Und wir wissen doch Alle, dass diese höher sind als die offizielle Inflationsrate (Ich sage nur Miete!).

  119. Ich bin auch nicht begeistert. Bei uns wurde geworben, dass es so einen schlechten Abschluss nicht nochmal geben wird. Und jetzt sind es doch unter Inflationsausgleich.
    Was ist mit den ganzen Nebenpunkten? Alle gestrichen?

    Was passiert wenn wir das Angebot ablehnen? Gibt es dann gar nichts oder geht die Verhandlung dann weiter?

  120. Eigentlich mal wieder nichts erreicht. Die ersten 9 Monate waren für umme. Den Vorständen geht’s gut und verdi hat mich mal wieder enttäuscht. Jetzt auf einmal wird solch ein schlechter Abschluss von verdi schön geredet. Ich frage mich, wie so viele andere Gewerkschaftsmitglieder sicherlich auch, ob verdi noch meine Interessen vertritt.

  121. Ich hätte definitiv mehr erwartet. Dieses Angebot mit den Nullmonaten ist kaum besser als das letzte Angebot. Ich dachte Ver.Di wollte endlich mal zeigen, dass es so nicht läuft.
    Schade für uns Mitarbeiter die gestreikt haben und Ver.Di den Rücken gestärkt haben – für eigentlich nix.
    Ich werde auch dagegen stimmen

  122. Einen ausgedehnten Arbeitskampf a la Piloten und Lokführer? Das ich nicht lache! Ganz ehrlich? Mit dem Organisationsgrad und der Streikbereitschaft in der abwachsenden und von außertariflicher Bezahlung „verseuchten“ Branche ist meiner Meinung nach einfach nicht mehr drin – Punkt. Zähne zusammenbeißen und den Tarifabschluß annehmen.

  123. Wer hier davon spricht, dass verdi nichts tut, kann sich gerne mal in der Gewerkschaft so weit einbringen, dass er auch mal irgendwann in der Tarifkommission sitzt, sich anhören darf wie der AGV EUCH ALLE als reinen Kostenfaktor betrachtet und nicht als Mensch wie wir!

    Wer hier schimpft kann sich selbst mal in seinem Betrieb auf den Weg machen und gegen Windmühlen ankämpfen, wenn es darum geht, die Leute zu mobilisieren und die, die nichts tun, sind die ersten, die meckern!

    Wer meint verdi brauche man nicht, hätte beim ersten Angebot von 0.97% zusagen können, denn mehr wäre ohne verdi und die aktiven in den Betrieben NIEMALS gegangen.

    Wenn JEDER EINZELNE VON EUCH uns nicht so wichtig wäre, hätten wir auch gleich abschließen können ohne Befragung.
    Durch die Befragung signalisiert Ihr uns dann auch Kampfbereitschaft.
    Und ich gehe gerne eine Runde weiter aber dann mit ordentlich Rückendeckung!

    Und wer hier meckert und mit Austritt droht, MUSS für mich im Falle der Ablehnung bei jeder noch kommenden Maßnahme dabei sein. Und damit dann auch das gewünschte Ergebnis raus kommt, nehmt doch jeder mal einen Kollegen mit, vielleicht erkennt ihr dann wie nervenaufreibend die gewerkschaftliche Arbeit ist und erkennt mal an, was verdi für Euch tut und was der AGV nicht ohne massive Gegenwehr bereit ist Euch zu geben.

    Wenn Eure Arbeitgeber Euch wertschätzen würden, hätten wir diese Probleme nicht!

  124. Die Arbeitgeber haben in den Verhandlungen gezeigt, was sie von unserem Organisationsgrad halten. Das war das Ergebnis was am Ende des stundenlangen Verhandlungsmarathons und einer 5. Runde möglich war. Jetzt liegt es an Euch Mitgliedern in einer Befragung zu entscheiden, nehmen wir das an. Und ob Ver.di mehr erreichen könnte, ja ! Wenn wir deutlich mehr werden, die sich a) organisieren und b) an Streiks teilnehmen. Der überwiegende Teil der Kolleginnen und Kollegen bleibt nämlich drin und wartet darauf, dass wir aus der Tarifkommission und die wenig organisierten, die Kastanien aus dem Feuer holen und mundgerecht servieren. Also wenn ihr jetzt in der Befragung ablehnt, dann muss klar sein, dass ihr dann auch ALLE für weitere Aktionen raus müssen und auch vor Ort weitere nicht organisierte mitnehmen müssen. Das schaffen wir Ehrenamtliche vor Ort nämlich nicht alleine und auch Verhandlungsführer sind eben nur so stark wie die Menge an Mitgliedern dahinter steht. Ach ja und jetzt die Mitgliedschaft kündigen wäre genau das was dem Arbeitgeber weiter in die Hände spielt. Danke für Eure Unterstützung

  125. Frechheit von Verdi sowas seine Zustimmung zu erteilen und noch als toll zu verkaufen !!! … Wozu bezahlt man denn jeden Monat 1% wenn Verdi im Grunde genommen NICHTS zustande bringt … 2% ab 1.1.19 hätte es mindestens heißen müssen und dann erneut 2% zum 1.1.20 und dann hätte neu verhandelt werden müssen !! … kein Wunder wenn die Mitglieder weniger werden wenn man immer nur große Reden schwingt …

    Wo ist der Mietzuschuss/Fahrgeldzuschuss denn hin? Gesundheitstage? 6%?

    9 Nullmonate … Glückwunsch und danke für nichts !

    Ich kann nur hoffen dass die Mitglieder diesem Verhandlungsergebnis NICHT zustimmen …

  126. @Yvonne Bandlow so ein Blödsinn kann sich niemand anhöheren. Lassen Sie sich schön verarschen die lachen sich über Sie kaputt.

    Wer das Angebot annimmt scheint nicht besonders helle zu sein. Das beste ist das der Vertrag bis 30.06.2021 gilt. Naaa was kommt dann, achjaaa der Kündigungsschutz läuft aus, dann gibt es wieder keine gute Erhöhung damit ihr nicht gekündigt werden könnt. Sehr geschickt gemacht

  127. Ich beginne mein Text mit einem Zitat aus dem Blog vom 21.Mai: „Dies bedeutet bei 36 Monaten Laufzeit mit sechs Nullmonaten eine durchschnittliche Gehaltssteigerung von gerade einmal 1,16 Prozent! Und das bei einer Inflationsrate von 2,0 Prozent im April 2019. Das ist kein Gehaltsangebot, das ist immer noch eine Frechheit!“

    Nun Frage ich mich, wie nun doch dieses neue Angebot angenommen werden konnte.
    Ist der eigene Anspruch nun keine Lohnverbesserung mehr zu erwirken, sondern lediglich die Inflationsrate auszugleichen?

    Dieser Abschluss ist ein blanker Hohn und ich Frage mich, ob Ver.di noch nachhaltig meine Interessen vertreten kann/wird.

    Ich werde den Abschluss bei der Mitgliederbefragung defintiv NICHT beführworten.

  128. Das ist eine absolute Frechheit- der Verhandlungsführer und Herr Duschek sollten sofort zurücktreten- das sind Vertreter der Arbeitgeber und nicht von uns.
    Hoffentlich wird nicht zugestimmt- ein Austritt aus Verdi wäre auch zu überlegen- die haben überhaupt kein Interesse sich für die Bankmitarbeiter einzusetzen.

  129. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Abschluss. Da wollen Sie Mitglieder gewinnen und wundern sich, dass sie immer weniger neue finden? Sie schreiben „deutlich verbesserte Verhandlungsergebnisse…“ was war dann während der Verhandlungen die Basis? Wie kann man sich nach den Tarifsteigerungen der letzten Jahre mit so einem Ergebnis zufrieden geben. Das soll die Unterstützung für die Arbeitnehmer sein? Nein, das ist definitiv zu wenig, sowohl Unterstützung als auch Erhöhung.

  130. Ich finde die Entwicklung gemessen an der brenzligen Situation, dass es fast zum kompletten Zusammenbruch des Tarifvertrages gekommen wäre gut.

    Vielleicht sollte man auch mal zufrieden sein, mit dem was man bekommt und erreicht hat und sich dann über eine kleine Verbesserung freuen können!!! Wenn man immer nur MEHR, MEHR und noch MEHR will, bricht das Kartenhaus auch mal zusammen und man hat NICHTS mehr. Wer sich mal auf dem freien Arbeitsmarkt ein wenig umschaut und im Bekanntenkreis umhört, da gehöre ich nicht wirklich zu denjenigen, die sich da beschweren können oder gar wollen.

    Vielen DANK VER.DI – ich stimme der Annahme des Ergebnisses auf jeden Fall zu 😉

  131. Also aus 6 % für 12 Monate und 6 Gesundheits- und Erholungstagen wurden
    0,84 % für 12 Monate (7 Nullmonate eingerechnet) und eine Freistellung zur Vorsorgeuntersuchung.

  132. Eine Negativvotierung wäre angebracht, aber wird wohl nicht passieren.

    Auf 29 Monate gerechnet sind das p.m. 0,13% d.h. aufs Jahr gerechnet für 12 Monate dann 1,56%. Rechnet man die 8 Nullmonate 2019 mit sind wir bei 1,30 %. Der Arbeitgeberverband lacht sich doch kaputt und Verdi lacht mit.

  133. Hmm.
    Im NDR hieß es eben 2% Rückwirkend zum 01.02.2019
    Alles sehr undurchsichtig…. Wird das auch für die AT’ler und und und.
    Ich warte Mal auf die Post und den genauen Wortlaut.

    Wenn das so ist wie es hier oben beschrieben und es in der WhatsApp steht wäre meine Antwort: Nein.

    Ist vielleicht ja auch nur ein Kommunikationsproblem.

    Aktuell wachen die Kollegen auf. Vielleicht sollte wir alle den Schwung mitnehmen. In der nächsten Runde wären wir wohl noch mehr als 12.000

  134. Das Angebot muss abgelehnt werden, soll Verdi doch aus dem Arbeitgeberverband austreten, dann gibt es auch bessere Angebote. Wie kann es sein das in einer Servicegesellschaft in meiner Bank höhere Gehälter als in der Bankenbranche möglich sind.
    Das muss man sich mal reinziehen, die ausgegliederte Gesellschaft verdient mehr wie der Mutterkonzern ???!

  135. Das Ergebnis ist quasi NICHTS.
    1% Verdi-Beitrag – wofür, Streikgeld? Das wird doch nie passieren. Es wird immer vorher eingeknickt. Die Banken (vorneweg DB) zahlen Milliarden an Boni für Führungskräfte und Investmentbanker. Der Unterbau geht immer leer aus und bangt um seine Arbeitsplätze. Streik, Streik, Streik…!!! Dafür zahl(t)e ich Gewerkschaftsbeiträge.
    Ich befasse mich jetzt mit dem Thema „Gründen einer Gewerkschaft“.

  136. hauptsache die „2“. Dafür ordnet man so viel unter.
    Aber leider ist dies, liebe verdianer und vor allem Nichtgewerkschafter, genau das Ergebnis was wir mit unsere Kampfbereitschaft und Organisationsgrad erreichen können.
    Tariffragen sind Machtfragen! Je mehr von uns mitmachen umso besser das Ergebnis. Also erstmal bei uns selbst anfangen….

  137. Mal zum Vergleich, der letzte Tarifabschluss 2016, der so stark kritisiert wurde, bot folgendes:

    Laufzeit: 33 Monate
    Erhöhung: 3,7%

    Die angebotenen 4% für 29 Monate sind dann doch erschreckend nahe an dem historisch schlechten Abschluss aus 2016…

  138. Ein Witz…ich bin erschüttert wir klein man hier gehalten wird… keine Wertschätzung der Arbeitgeber. Dann muss künftig das Arbeitspensum von der Arbeitnehmerseite auch angepasst werden. Danke trotzdem an Verdi fuer den Einsatz!

  139. Ein Austritt, den so mancher im Kopf hat, würde die Situation in der Zukunft noch weiter verschlimmern!

    Noch ist der Abschluss nicht gemacht und es werden die Mitglieder befragt, also ist hier noch nichts in Sack und Tüten. Also nutzt eure Stimme, statt plump zu flüchten!

    Bis hierhin vielen Dank an alle aus der Tarifkommission für ihre Arbeit. Mit sturen Böcken kämpfen wäre sicherlich leichter gewesen.

  140. das Ergebnis ist erbärmlich. es wäre interessant, warum Verdi auch mit diesem absolut lächerlichen Ergebnis abspeisen hat lassen. ich werd gegen die Annahme des Tarifabschlusses stimmen.

  141. Oh was für ein Mist. Ich möchte nicht in der Haut der Tarifkommissionsmitglieder stecken, denn das Angebot klingt zwar im ersten Augenblick nach Inflationsausgleich (nur!), ist es aber nicht. Aber du hast Recht, wenn die Beschäftigten euch nicht ausreichend unterstützen. Ist nur schade für diejenigen, die mit auf der Straße waren!

    • Nein, wir zensieren nicht! Es dauert nur eine Weile, bis die Kommentare frei gegeben werden können. Dafür bitten wir um Verständnis!

  142. Absolut nicht akzeptabel.Einmalzahlung muss her und die Laufzeit verkürzt werden.Neue Verhandlungen 2021 im Juni bedeutet bei zähen Verhandlungen auch wieder nichts für 2021.Dann kann ich mir die Beiträge auch sparen.Vielleicht sollte mal länger gestreikt werden.Ist alles immer so gewollt und nicht gekonnt.Man hat langsam den Verdacht das unsere Beiträge dazu genutzt werden damit andere Branchen anständig streiken können.

  143. Dieser Tarifabschluß ist mehr als enttäuschend…kritische und sachliche Kommentare werden teilweise hier nicht veröffentlicht… 🙁
    @Klausen: damit ist alles gesagt !!!!

  144. Leider bleiben wir unter der Inflation und Teuerungsrate, als Reallohnverlust über 29 Monate!
    Keine verbindliche Regelung für Anpassung an ÜT..
    Also klares Nein

  145. Ich kann meinen Kollegen nur zustimmen. Dafür sollen wir gestreikt haben? Hunderte von Mitarbeitern mobilisiert haben? Ich werde diesem Vertrag nicht zustimmen. Falls er doch real wird, werde ich Verdi verlassen.

  146. Man hat mal wieder mit überzogenen Nebenforderungen (z.B. Entlastungstage) die Verhandlungen vergiftet. Die Mitarbeiter*innen wollen schlicht mehr Geld. Und diesen Auftrag hat Verdi wiedermal nicht erfüllt. Ich bin raus …

  147. im übrigen… Arbeitsbefreiung für Vorsorgeuntersuchungen und Arztbesuche gab es meiner Bank schon immer Wozu VERDI?

  148. Eine Erhöhung immer noch als reallohnverlust!
    Keine Verbindlichkeit für automatische ÜT Anpassungen!
    Ein klares Nein

  149. Was für ein erbärmliches Ergebnis nach diesem Aufwand mi Geschrei ! Meine Verdi MItgliedschaft wir nun enden. …..

  150. Habe gerade nochmal auf den Kalender geschaut, es ist nicht der erste April!!!!

    Das Angebot ist ein Scherz und kann nicht akzeptiert werden.

  151. Nicht akzeptabler Tarifabschluss!
    Das schönreden von ver.di macht das Ergebnis auch nicht besser!
    Eine riesen Enttäuschung für engagierte Mitarbeiter und Nichtwertschätzung ihrer Arbeit

  152. Das Ergebnis ist mehr als mau. Wären es 3% ab 1.9., okay. Mit einer Einmalzahlung als Ausgleich ließe sich vielleicht grade noch zustimmen. Aber ab 1.9. und dann das Ganze noch über 29 Monate ist kein Ergebnis. Noch dazu, wo es keinerlei Ausgleich für enorm gestiegene Belastungen gibt.

  153. Zum Teil sind ja echt ein paar gute Ergebnisse entstanden. Aber das reicht nicht! Es ist doch zum scheitern. Jedes mal wenn die Arbeitgeberseite ihr erstes halbwegs sinnvolles Angebot abgeben, müssen wir uns damit zufrieden geben. Das ist alles nur Taktik. Ist doch scheiße. Wir sind mehr wert!

  154. Nicht akzeptabler Tarifabschluss!
    Das schönreden von ver.di macht das Ergebnis auch nicht besser!
    Eine riesen Enttäuschung für engagierte Mitarbeiter und Nichtwertschätzung ihrer Arbeit

  155. Verdi hat mit diesem Abschluss sein Gesicht verloren. Ich sehe keinen Grund mehr Gewerkschaftsmitglied zu bleiben.

  156. Erstmal vielen Dank für die bisher geleisteten Verhandlungen.
    Das Angebot kann uns nicht zufriedenstellen. Realeinkommensverlusst und ständige Mehrbelastung werden damit keineswegs angemessen honoriert. Ich werde der Empfehlung der Tarifkommission nicht folgen und das Ergebnis nicht annehmen. Vielleicht ist es mal an der Zeit für einen ausgedehnten Arbeitskampf a la Piloten und Lokführer.

  157. wenn das alles ist, kann man sich den Verdi-Beitrag auch gleich schenken. Dann sind es 3 Prozent!

  158. …und dafür haben wir gestreikt? Wohl kaum. Ich werde den Abschluss nicht verifizieren. Mit dem Ergebnis ist der Inflationsausgleich immer noch nicht erreicht.

  159. wie immer mau. Wenn die 2 % im direkten Anschluss an den alten TV ausgehandelt worden wären…ok.. aber so nicht. Lasst uns weiter kämpfen!
    Und uns von Verdi keine 1 vorm Komma als eine 2 vormachen!!

  160. wie immer mau. Wenn Die 2 % im direkten Anschluss an den alten TV ausgehandelt worden wären…ob.. aber so nicht. Lasst uns weiter kämpfen!
    Und uns von Verdi keine 1 vorm Komma als eine 2 vormachen!!

  161. Dieses Ergebnis ist eine Frechheit und ein Schlag ins Gesicht eines jeden engagierten Mitarbeiters. Aber es liegt auch wohl an der Inkompetenz von Verdi, die über Jahre nicht in der Lage ist, marktgerechte Ergebnisse zu erzielen.

  162. Das Ergebnis zeigt wieder die Wertschätzung unserer Arbeitgeber.
    Es wird immer öfter Mehrarbeit gefordert, wochenlang 45 Stunden und mehr.

    Dazu neue Software-Programme, die nicht ausgereift sind oder teilweise gar nicht funktionieren.
    Weil das alles dann so toll klappt, darf man noch „freiwillige Mehrarbeit“ an einem 6. Arbeitstag leisten….

    Laut Aussage von Ver.Di sollte eine Nullrunde vermieden werden.
    Für mich ist dies ein negativ Ergebnis und kann dem Ergebnis nicht zustimmen.

  163. Ist man schon soweit …..“Besser als nichts“????

    Wo ist denn da die Verbesserung zu 1,7 % ab 01.08.2019 und 1,4 % ab 01.01.2020 sowie 01.02.2021????

    Da hat man jetzt 8 Nullmonate, und 2020 sogar 10 Nullmonate.
    Da der Vertrag bis 30.06.2021 geht hat man 2021 auch erstmal wieder 6 Nullmonate (die dann wohl auch wieder nicht ausgeglichen werden).

    Inzwischen sind die Bänker auch locker von der Textilindustrie und der Eisenindustrie abgehängt worden (die sonst mit den Bänkern die letzten drei bildeten).

    Die Bänker sind damit am Schlusslicht der Tarifentwicklungen angekommen.

  164. Ich dachte man wollte nur einem wertschätzenden Tarifvertrag zustimmen?
    Bei 29 Monaten Laufzeit und den Nullmonaten liegt man wieder deutlich unter 2 %.
    Das ist für alle Beitragszahler ein Tritt in den Allerwertesten.

  165. Das soll wohl ein schlechter Scherz sein. Mit den Nullmonaten sind es ja wieder annähernd 3 Jahre Laufzeit und damit knapp über 1% Erhöhung und weiter Reallohnverlust!!!!

    Dann werd ich zukünftig mal öfter zu Fuß gehen müssen oder ich zieh gleich in eine kleinere Wohnung…ach nein, die Mieten steigen ja noch viel mehr. Dienkleinere Wohnung wäre bei Umzug und Neuvermietung sogar teurer!

    Ja, dann ess ich einfach weniger…

    Umfangreiches Gesamtpaket…das ich nicht lache. Mal zum Arzt gehen darf ich und viele andere auch jetzt schon mal während der Arbeitszeit ohne sich dafür Urlaub zu nehmen!

    Wozu bin ich noch dabei? Ich weiß es nicht?!
    Das ist auch der Grund, dass so wenige Beschäftigte gewerkschaftlich organisiert sind.

    Nicht, dass ihr zu wenig rausholt – Hier sehe ich die Arbeitgeber(vor allem DeuBa) in der Pflicht. Aber dass ihr euch anschließend hinstellt und Sch… für Gold verkauft ist eine Frechheit!

  166. Sind Gewerkschaften heute noch Zeitgemäß, wenn Sie dafür sorgen, dass wir inzwischen unterhalb der Inflation landen.
    Wenn diese Menschen im Vorstand einer Bank wären, gingen ja alle Banken Pleite.
    Heute sind es zum Glück nur die Mitarbeiter.

    ver.di Nein Danke!

  167. Was ein mieses Ergebnis, die Nullmonate gehen gar nicht. Die Bankenbranche wird von anderen bei den Tarifergebnissen überholt

  168. Ist der Tarifabschluss entschlossen?was heisst es gibt eine verdi Mitglieder Befragung???vorher war vom 01.08 die Rede warum jetzt der 1.09.dann hätten wir gleich den 01.08 mit 1.7 Prozent nehmen können

  169. Mit den Nullmonaten ist es auch keine 2,0 p.a., sondern deutlich drunter.

    Ist irgendwie weit von dem entfernt, was man sich zumindest auf der Gehaltsseite vorgenommen hat. Eine Einmalzahlungen wäre da echt angebracht.

    Man könnte das Ergebnis ja negativ votieren. Dann wären Verhandlungen abermals notwendig.

  170. (Guten) Morgen, das ist natürlich jetzt sehr ernüchternd nach 5 (!) Runden.
    Nach der 4. Tarifrunde hieß es noch „…Frechheit… und das bei einer Inflationsrate von 2,0 Prozent im April 2019…“ Und jetzt gibt’s genau diese 2% und dazu noch Leermonate? Wieder ein Tarifabschluss unter Inflation und keine Gehaltserhöhung. Das muss jetzt erst mal sacken und das an einem langen Donnerstag.

  171. Enttäuschend. Das vorhergehende Angebot war 4,1% mit einer Laufzeit von 36 Monaten…jetzt sind es 4% mit einer Laufzeit von 29 Monaten. Nennen Sie das deutlich verbessert!? 2020 wird also ein 0- Jahr. Trauriger Abschluss.

  172. Erstmal besser als gar nichts. Schade nur – Erhöhung ab 1.9.2019 – was ist mit den 9 Monaten vorher? Da sprechen wir wieder von einer 0 Nr, da hätte eine Einmalzahlung stattfinden müssen

  173. Da ist ja von dem Forderungspaket wenig übrig geblieben. Von dem ursprünglichen 6% für 1 Jahr jetzt weniger als 2%. Von den restlichen Forderungen auch fast nichts.
    Gilt die Erhöhung jetzt wieder nur für die Tarifangestellten oder kommt auch mal bei den AT-lern was an?

  174. Das ist wieder nicht mal ein Inflationsausgleich. Eigentlich ist es gar nichts. 4 Prozent für fast drei Jahre??? Lieber keinen Abschluss als das! Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Mitgliederbefragung das Ergebnis ablehnt. Wir hätten mindestens 4 Prozent für ein Jahr gebraucht. Danke für nichts!

  175. Oh wow, damit ist man gaaaanz unten angekommen. Woanders heisst es übrigens November 2020 und nicht erst 2021….was stimmt denn?

  176. Da muss ein Fehler in der Meldung vorliegen. Die zweite Erhöhung soll doch sicherlich im November 2020 erfolgen, richtig ?

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