Das Verhandlungsergebnis im Überblick!

In der fünften Runde der Tarifverhandlungen für die rund 200.000 Beschäftigten bei privaten und öffentlichen Banken gibt es ein Verhandlungsergebnis. Die Entgelte für Bankbeschäftigte steigen in zwei Stufen um insgesamt 4,0 Prozent. (In der bisherigen Rechenweise in unseren Flugblättern erhöht sich die Vergütung durchschnittlich um 1,5 Prozent pro Jahr).

Zum 1. September 2019 steigen die Entgelte um 2,0 Prozent; und zum 1. November 2020 werden die Entgelte um weitere 2,0 Prozent erhöht. In unseren bisherigen Veröffentlichungen haben wir unser Ergebnis immer auf einen Durchschnittswert bezogen auf die Laufzeit umgerechnet. Übersetzt auf dieses Ergebnis bedeutet das eine Steigerung von 1,5 Prozent pro Jahr.

Auszubildende
Alle Auszubildenden erhalten ab dem 01. September 2019 60 Euro pro Monat mehr Ausbildungsvergütung. Außerdem ist geregelt, dass Auszubildende, die ihre Ausbildung ab 2020 beginnen, bei betrieblichem Bedarf befristet für mindestens ein Jahr übernommen werden. Zusätzlich gibt es eine Verhandlungsverpflichtung für einen Ausbildungstarifvertrag, der auch weitere Aspekte zur Steigerung der Ausbildungsqualität enthalten soll.

Einstieg bei den Themen Qualifizierung und Gesundheitstage gelungen
Wir konnten vereinbaren, dass es zukünftig einen Anspruch auf ein Qualifizierungsgespräch zur Feststellung des Qualifizierungsbedarfes gibt. Besteht ein Bedarf, sollen passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen ermöglicht werden, insbesondere mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung. Für Vorsorgeuntersuchungen gibt es in Zukunft abhängig von der Dauer der Vorsorgeuntersuchung eine bezahlte Freistellung, die mehrere Tage umfassen kann.
Zudem wurde im Rahmen einer Verhandlungsverpflichtung vereinbart, Verhandlungen über die Aktualisierung der Eingruppierungsrichtlinien aufzunehmen. Dabei soll auch über eine Ausweitung der Tariftabelle verhandelt werden.

Hier finden Sie die aktuelle Gehaltstabelle

34 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Und ergänzend….. wenn Ihr doch schon Befragungen macht…..wie wäre es dann rechtzeitig für die dann Nochmitglieder was für Forderungen überhaupt gewünscht sind. Diese 6 Gesundheitstage waren doch ……. ja was sollte das denn sein und wer genau wollte das haben? Ich glaube niemand 😀

  2. Oha, na da hat sich der Streik doch gelohnt *Ironieaus* Was ich überhaupt nicht leiden kann……. großes Geschrei, mega Ankündigungen, wildes Gehabe und dann wird dieses Ergebnis noch als Erfolg verkauft. Sorry, das ist lächerlich. Und es ist ( mal wieder) ein Reallohnverlust. Da ihr das gleiche Spiel offensichtlich alle paar Jahre wiederholt, sag ich byebye…. die Streiktage zahl ich dann selber, aber Hauptsache ich muss mir das dümmliche Gelaber ( auch hier sorry für den Ausdruck) nie wieder anhören.

  3. Kurzum, erschreckend…. Alle nur satt und platt. Viel gefordert, laut getönt und nix erreicht.
    Naja, wenigstens paar freie Tage gehabt.

  4. Schauen wir in die Zukunft und da sieht es nicht rosig aus.
    Die Bankenbrache ist im Umbruch, bzw. einen radikalen Wandel unterworfen.
    Der Branche geht den gleichen Weg , wie die Stahlindustrie in den 80-ziger Jahren.

    Liebe Verdimitglieder , der Organisationsgrad in der Bankenbranche liegt bei knapp
    20 % in der Belegschaft.
    Die Durchschlagskraft bei Verhandlungen ist da schwach, wie auch dieser Abschluss zeigt.

    In meinem Kreditinstitut haben nicht einmal 50 % der Verdimitglieder sich an den Streiktagen beteiligt, so sieht es aus.
    Das einzige Bollwerk ist die Postbank, die absolute Sperrspitze , was den Anteil der Gewerkschaftsmitglieder im Betrieb ausmacht.

    Mein Kreditinstitut denkt über einen eigenen Haustarif nach, dieser wird in der nächsten Dekade kommen und dann ist Schluss mit lustig.
    Wehe den Betrieben , die einen schwachen Personal- oder Betriebsrat haben.
    Ich werde dies während meiner aktiven Dienstzeit nicht mehr erleben.
    in der nächsten Tarifrunde bin ich in der Passivphase der Alterszeilzeit.
    Ich habe an allen Streiktagen teilgenommen und habe mit “ Nein „, gestimmt.

  5. Liebes Verdi-Team,

    ihr wollt mehr Mitglieder? Senkt drastisch die Beiträge oder bietet eine zusätzliche Light-Mitgliedschaft an, mit abgespeckten Mitgliedschaftsvorteilen und dafür deutlich geringeren Beiträgen.

    Ich bin mir sicher, es geht vielen wie mir: der aktuelle Beitrag ist zu teuer für die Ergebnisse die seit Jahren erzielt werden. Besser geringere Beiträge und dafür deutlich mehr Mitglieder, als zu hohe Beiträge und großen Frust bei den wenigen die bereit sind die hohen Beiträge zu bezahlen.

    Die Bereitschaft mehr zu kämpfen wächst gefühlt seit Jahren (bedingt durch die schlechten Abschlüsse der Branche), was fehlt ist eine bezahlbare Mitgliedschaft.

    Der zusätzliche Ansatz, für Mitglieder bessere Abschlussleistungen herauszuverhandeln motiviert ebenfalls sich eher für eine Mitgliedschaft zu entscheiden, weil man dann einfach mehr Vorteile hätte, wenn man bereit ist beizutreten. Dieses Konzept gerne weiterverfolgen. Trittbrettfahren sollte nicht 1:1 gleich belohnt werden.

    Es funktioniert nur, wenn deutlich mehr Mitglieder gewonnen werden können und alle die gefrustet sind konstant mitstreiken.

    Denkt mal drüber nach…

  6. Toll finde ich den Abschluss auch nicht – aber sind wir so energisch unterwegs wie z.B. die Lokführer? Wer von denjenigen, die sich beschweren, hat bei den Aktionen mitgemacht?

    Aber eine Anregung an Verdi: Viele können sich mangels eines kostendeckenden Einkommens die Mitgliedschaft nicht leisten. Es ist daher sicher hilfreich, wenn Ihr bei den unteren Einkommen die Beiträge senkt. Die Kosten könnten z.B. damit gedeckt werden, dass diese Menschen „nur“ arbeitsrechtlich geschützt werden.

  7. Ein Witz! Wenn ich so mein Arbeit machen würde, …

    … hätte ich auch keine Erhöhung verdient.
    … wäre ich schon längst entlassen worden oder freiwillig genangen.
    … würde ich über einen Jobwechsel nachdenken.

    Es hat für mich allen Anschein, dass die beteiligten Personen maßlos überfordert waren.

    Und Tschüss. Dem kann ich mich nur anschließen.

    • Leider kurzfristig nicht. Die AT-Beschäftigten können von der Verhandlungsverpflichtung zum Thema Entgeltstruktur profitieren. Dort soll die Situation der AT-Beschäftigten eine Rolle spielen.

  8. Auch wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, so ist es erstmal besser als nichts. Ich vermute viele Mitglieder haben zugestimmt, weil der DBV dieses marode Ergebnis gefressen hatte und man als Verdianer Angst hatte, dann ohne Tarifabschluss dazustehen.
    Das Problem ist nicht Verdi, sondern die ganzen nichtorganisierten Streikbrecher, die fleissig ackern anstatt für Ihre Rechte einzutreten und dem Arbeitgeber signalisieren, dass es ihnen gut genug geht und sie eigentlich gar keine Erhöhung brauchen, weil sie eh überbezahlt sind.
    An Stele von Verdi sollte ihr alle lieber diese Trittbrettfahrer beschimpfen, die durch ihr Verhalten solche Abschlüsse fördern.

  9. Verdi sollte seine Verhandlungsführer entlassen oder am besten aus dem Vertrag austreten, Das was ihr erreicht habt ist nichts besser gesagt gar nichts…. jetzt treten die letzten Mitglieder fast alle aus, die Pressearbeit achja die gibt es gar nichts keine Nachricht alles ganz schwach und tschüssss

    • Nicht besonders faire Darstellung. Klar, man kann unzufrieden sein und viele haben sich sicher mehr erhofft. Aber immerhin schützt das Ergebnis vor einem erneuten Reallohnverlust.
      Außerdem haben Sie ein komische Gewerkschaftsvorstellung: Tarifrunden werden eben nicht fordergründig allein am Verhandlungstisch entschieden, sondern vielmehr durch die Aktivitäten zur Tarifrunde.
      Wenn wir mehr durchsetzten wollen, müssen wir uns noch besser aufstellen. ver.di, also alle die sich für einen guten Tarifabschluss engagieren, mit einem Austritt abzustrafen bringt hier überhaupt nichts.

  10. einfach nur lächerlich, nun wird die Masse austreten und es wird noch schlimmer. Kein Tarifabschluss war oder ist schlechter als der in der Bankenbranche. Jämmerlich ist genau das richtige Wort. Viel Spaß ihr „super“ Verhandlungsführer

  11. Es ist regelrecht verstörend , wenn 2/3 der Mitglieder für die Annahme dieses Angebotes stimmen . Die meisten Forderungen sind nicht erfüllt und die Gehaltserhöhung insgesamt ein Witz .
    Mich interessiert wieviel Prozent der Mitglieder denn überhaupt abgestimmt haben .
    Man sollte doch meinen , dass „Bänker“ rechnen können – da habe ich mich wohl getäuscht .
    Liebe Mitglieder :
    Abgesehen davon ist das Abstimmungsergebnis das falsche Signal an die Arbeitgeber .
    In den Verhandlungsrunden konnte man deutlich erkennen , dass es keinen Respekt für die Vertretung der Arbeitnehmer gibt . Und liebe Kollegen : wen wundert denn das bei solchen Abstimmungsergebnissen ? Wenn die Bereitschaft der Arbeitnehmer fehlt , sich für sich selbst einzusetzen kann , dann kann auch eine Arbeitnehmervertretung wenig ausrichten .
    Und damit liebe Verdi :
    möchte ich euch doch auffordern Veränderungen anzustreben .
    Die Personalräte – also eure Vertretung – in den verschiedenen Unternehmen sind leider nicht immer sehr aktiv und kommunikativ . Da besteht extremer Handlungsbedarf . Ansonsten befürchte ich , dass die Verhandlungsposition der Gewerkschaft immer schwächer wird .

  12. Liebes ver.di-Team,

    ein solches Ergebnis als Erfolg zu verkaufen, ist einfach nur unglaublich. Argumentationen, dass einfach nicht mehr drin war, kann ich auch nicht verstehen:
    – Wo war denn die Öffentlichkeitsarbeit während der Tarifverhandlungen? Ich habe nicht ein einziges Wort in der überregionalen Presse (geschweige denn in Fernsehformaten) über die schwierigen und stockenden Verhandlungen gelesen / gesehen
    – Die Informationen an die Mitglieder war mehr als Mau.
    – Warum wurden denn nicht mehr Aktionen gestartet? Wenn ich die Blog-Einträge sehe, war es doch immer ein voller Erfolg?!
    – Warum zieht sich eine Abstimmung über Wochen, ohne dass zwischendurch zumindest mal ein Beteiligungsstand mitgeteilt wird?
    – Das Tarifergebnis als abgeschlossen zu veröffentlichen, bevor eine Info über die Abstimmung an die Mitglieder versendet wird?! Mehr als schwach…

    Ich habe nach der letzten Tarifrunde (die auch schon nicht gut war) zu ver.di gehalten und mich auch in dieser Runde stark gemacht… Aber wenn nun über einen solch langen Zeitraum einfach nichts erreicht wird (ich vergleiche hier mit anderen Branchen, die ja zum Teil auch von ver.di vertreten werden), dann habe ich das Gefühl ver.di interessiert sich wenig bis gar nicht für seine Mitglieder aus der Bankenbranche.
    Für mich war es das jetzt. Vielleicht komme ich alleine oder in einer anderen Gewerkschaft besser klar.

    Macht’s gut und seht zu, dass ihr was ändert!

    • Hello again,
      zu Ihren Fragen:
      1. Wir können die Presse nicht zwingen über die Tarifrunde zu berichten. Es gab regelmäßig Pressemitteilungen und Kontekte zur Presse.
      2. Wann haben Ihnen welche Informationen gefehlt? Es gab rund um die einzelnen Verhandlungsrunden und darüber hinaus immer wieder Informationen zu den aktuellen Entwicklungen, per Mail, Flugblatt, Kampagnenblog und über unseren WhatsApp-Channel und über persönliche Kontakte.
      3. Die Befragung zog sich deshalb über vier Wochen, da wir diese Befragung mitten in der Urlaubszeit durchführen mussten und wir allen eine faire Chance zur Teilnahme geben wollten.
      4. Unsere Mitglieder wurden vor der Veröffentlichung über das Ergebnis der Befragung unterrichtet.

      Darüber hinaus haben Sie glaube ich ein falsches Bild von ver.di. Wenn Sie schreiben, dass ver.di sich nicht interessiert, deutet das ja darauf hin, dass für Sie ver.di ein eigener Apperat ist. ver.di ist aber vielmehr eine Plattform für Beschäftigte sich für die eigenen Einkommens- und Arbeitsbedingungen zu organisieren. Und bei uns entscheiden die Mitglieder über ihre Forderungen. Bei uns kämpfen die Mitglieder für ihre Forderungen und bei uns haben auch die Mitglieder mehrheitlich für die Annahme dieses Ergebnis votiert.

  13. Lieber Herr Irrgang,
    man merkt dass Sie bei der Bayern LB eine solche Karriere gemacht haben- so auf Linie findet man selten Gewerkschafter. Das Ergebnis ist eine Katastrophe und ist auch über die letzten 10 Jahre eine „Schande“. Also die Konsequenzen können nur lauten: Rücktritt der Verantwortlichen bei Verdi und der Arbeitnehmervertreter in den Banken.
    Aus meiner Sicht brauchen wir keine über geordnete Gewerkschaft für die Banken- da holen wir gegenüber unseren Arbeitgebern in Einzelverhandlungen mehr raus.

  14. So, wir Genossen wären dann auch durch vermeldet der AVR:
    „4,5 Prozent in zwei Stufen: 3,0 Prozent im Januar 2020 und weitere 1,5 Prozent im April 2021. Die Vergütung der Auszubildenden erhöht sich überproportional in zwei Stufen um insgesamt 100 Euro. Der Abschluss hat eine Laufzeit von 34 Monaten bis März 2022.“

    Unterm Strich ist 2019 eine Nullrunde und dazu eine längere Laufzeit als bei euch. Ohne es jetzt mathematisch mit Leermonaten usw. genau analysiert zu haben, läuft’s wohl auf ziemlich dasselbe hinaus, nur eben nach drei statt fünf Runden ohne große, leere Versprechungen von Ver.di 😉

    • In der Tarifrunde bei den Genossenschaftsbanken ging es aber vordergründig überhaupt nicht um Gehaltsprozente, sondern um die Eingruppierungstabelle. Und hier drohen jetzt böse Überraschungen.

  15. Hallo Tina,
    danke für die Information.
    Dennoch kann ich kaum glauben, dass da alles mit rechten Dingen zugegangen sein soll.
    Nicht einmal 35% der Mitglieder sollen das ‚Ergebnis‘ abgelehnt haben? Ernsthaft??
    Ich hatte vermutet, dass eine deutliche Mehrheit gegen den Vorschlag votieren wird.
    Am Ende bleibe ich dabei, was ich schon vor Wochen gesagt habe: wenn die Mitglieder zustimmen, bekommen wir den Tarifvertrag den wir verdient haben.
    Mangelnde Bereitschaft sich zu beteiligen (bei den Nichtmitgliedern), mangelndes Durchhaltevermögen (bei den Mitgliedern/siehe Abstimmungsergebnis) und eine ausbaufähige Vorgehensweise in den Verhandlungen (Verdi) führen zu dem nun feststehenden Ergebnis.
    Das Fatale daran ist die Botschaft, die fast zwei Drittel Zustimmung zu einem solchen Ergebnis in Richtung Arbeitgeberseite senden.
    Auch wenn Verdi für zukünftige Verhandlungen zweifellos mehr Unterstützung aus den Belegschaften benötigen würde, wird es so (auch wenn eigentlich das Gegenteil richtig wäre) schwierig, mehr Kolleginnen und Kollegen zu motivieren sich zu engagieren.

  16. Liebe/r „to be or not to be“, liebe Kolleginnen und Kollegen mit Frust,
    Gewerkschaft ist über die Zeitstrecke mehr, als nur auf den letzten oder nächsten Tarifabschluss zu schielen. Auch mich hat der Abschluss eher wütend gemacht. Aber sind die für uns aktiven Kolleg*innen das richtige Zielobjekt? Sollten sich die Aktiven nicht eher bemühen, die Position von ver.di unter die Menschen in den Banken zu bringen, dass unsere Stellung bei den nächsten Tarifauseinandersetzungen eine stärkere ist?
    Dass wir nicht Problemläden wie die Deutsche Bank an „Kracherlgewerkschaften“ verlieren, die uns bei Verhandlungen in den Rücken fallen. Dass nicht Arbeitgebervertreter in den öffentlichen Banken eine zynische Einstellung zu ihrem Personal entwickeln. Und vieles mehr.
    Kolleginnen und Kollegen, es gibt viel zu tun. Dazu müssen wir aber den Frust schnell wieder hinter uns lassen. Nur Mut!

  17. ohne Verdi wären Die Forderung hinsichtlich Vergütung erfüllt worden! Störend waren die unsinnigen Nebenforderung, die allesamt unzeitgemäß und überzogen waren!! Bin raus aus dem Verein! Alles Gute……………..!

  18. 6 Wochen für eine Urabstimmung, das gibt es nur bei den VerDianern. Langsam glaube ich, dass das Gewerkschafts-TamTam anachronistisch ist. Mit Tröten und Pfeifen ums Haus laufen mag, vor 50 Jahren gereicht haben. Heute ziehen uns die Arbeitgeber so schnell über den Tisch, das VerDi uns die Ergebnisse ( x NullMonate!!!???) als Erfolge verkauft. Wen wundert es, dass dann kein vernünftiger Organisationsgrad in den Belegschaften zustande kommt?
    So hat Gewerkschaft keine Zukunft. Und wie gesagt, für VerDi ist für mich bald Vergangenheit.

    • Durch die Urlaubszeit haben wir uns für einen langen Abstimmungszeitraum entshieden, nicht weil wir langsam sind, sondern weil wir allen unseren Mitgliedern eine Chance zur Teilnahme geben wollten.
      Wir verkaufen auch nichts, wir versuchen das Ergebnis ausgewogen darzustellen. Das Ergebnis, ist das, was wir gemeinsam erkämpft haben (leider haben noch zu wenige gekämpft.). Und die Mehrheit hat sich jetzt für eine Annahme entschieden.

  19. @ Roland … das Ergebnis haben die Mitglieder per Email erhalten. 65,21 % der Mitglieder haben die Annahme befürwortet.

    Mit dem Ergebnis bin ich überhaupt nicht zufrieden!

    Von einer Neuausrichtung der Eingruppierungsrichtlinien habe ich leider gar nichts, da mein Arbeitsgeber aus dem Tarifverbund ausgetreten ist.

    Zeit für Vorsorgeuntersuchungen, sorry aber i.d.R. geht so eine Untersuchung ja doch relativ zügig, soll ich dann künftig 1 Stunde Zeit im Jahr bei meinem Arbeitgeber anmelden? absolut lächerlich …

    Da muss man sich wirklich überlegen ob sich diese Mitgliedschaft überhaupt lohnt wenn dann sowas dabei rauskommt.

  20. Den Kommentar ganz oben kann ich nicht nachvollziehen. Ohne Verdi und die Streikerei wären wir bei null gelandet, hätten 20 Tage Urlaub und eine 48-Stunden-Woche. Natürlich wünscht sich jeder mehr Geld, aber angesichts der Sturheit und Unverfrorenheit der Arbeitgeberseite halte ich das erzielte Ergebnis für ok. Danke an Verdi und alle Bankmitarbeiter, die sich getraut haben, mitzustreiken. Alle Streikenden haben immerhin dafür gesorgt, dass auch die anderen Kollegen mehr Geld bekommen. Die Nichtstreikenden sollten ganz still sein und sich freuen, dass es Kollegen gibt, die bereit sind, für die Sache einzustehen und zu kämpfen.

  21. Es ist gelinde gesagt ein schlechter Stil, hier einfach das Tarifergebnis zu präsentieren, ohne auch nur einen Satz zum Abstimmungsergebnis zu verlieren!

  22. Das Ergebnis zeigt, dass sich eine Mitgliedschaft wg. Gehaltserhöhungen nicht rentiert. Und die ganze Streikerei für die Katz war.
    Und Tschüss VerDi

  23. verdi wird nun die Mitglieder befragen, ob das Verhandlungsergebnis als Tarifvertrag in Kraft gesetzt werden soll.
    Gehälter steigen in 2 Schritten um insgesamt 4 Prozent

    was soll den nun diese Meldung ?? Versteht man einfach nicht….. wie viel Prozent haben es angenommen ???

  24. Danke für das Engagement bei den Tarifverhandlungen! Das Ergebnis ist sicher nicht das beste, aber unter den gegebenen Umständen wahrscheinlich das Optimum, was erzielbar war.

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